Kategorie: Kuchen

Chocolate Chip Bananenbrot

Machen wir mal eine kleine Zeitreise ins Jahr 2003, zum Zenith meiner Pubertät. Mein Stil bewegte sich irgendwo zwischen Metal, Hip-Hop, Baggy Pants und Netzoberteilen. Zwischen Neon-Ringel-Stulpen, ulkigen Haarfarben, Smokey Eyes paar excellence, Nietengürtel und schwarzem Nagellack. Zwischen harten und damals für mein Alter noch illegalen Alkoholexzessen in München und übelsten Schneemass-Bauernpartys, auf die man hier im Oberland gehen kann. Wer hätte damals gedacht, dass ich 15 Jahre später, nicht verkatert, in meinem Eigenheim auf meinem Bett mit Tagesdecke sitze, und mit einem Lächeln im Gesicht darüber schreiben kann. Auch wenn diese Zeit an Diversität wohl kaum zu toppen war, und ich auch damals schon einen Hang zur Übertreibung und Dramatik hatte, so bleibt das Jahr 2018 – zumindest emotional betrachtet- unübertroffen. Es hat am absoluten Tiefpunkt begonnen, ausgelöst durch einen neuen Job, den ich im Herbst ’17 angetreten hatte, der mich mental und körperlich vollkommen auszehrte, mich meine Grenzen übertreten ließ und meine tiefsten Ängste und Schwächen zum Vorschein brachte. Nach einer Depression zum Jahreswechsel, die mir teilweise die Kraft zum Aufstehen und zum Laufen raubte, nach langer Krankschreibung und selbstgewählter Arbeitslosigkeit und nach einigen, intensiven Therapiestunden, hab ich es über die letzten 12 Monate geschafft, wieder Kraft zu tanken, zu mir zu finden und meinen „Ressourcenkoffer“ zu füllen. Ein solcher Knock-Out wird mir in den nächsten Jahren nicht mehr passieren, ich habe genug Strategien entwickelt, die das verhindern und kann die Signale meines Körpers ganz genau deuten, wann ich mal wieder eine Pause brauche. Wo es mir allmählich besser ging, erlaubte ich es mir auch wieder, darüber nachzudenken, wie meine berufliche Zukunft aussehen kann.

Eins war mir nach dem letzten Arbeitgeber klar: Ich möchte niemals wieder einem Chef „gehorchen“ müssen. Deshalb habe ich im August des letzten Jahres, nach 8-monatiger Pause, den Schritt gewagt und meine nebenberufliche Tätigkeit als Foodstylist und Fotograf beim Finanzamt als Vollzeitstelle gemeldet. Uff. Angsteinflößend, wenn ich an meinen Kredit, an die Versicherungen, die Krankenkasse, die Mietkosten für das Atelier denke. Aber ich lebe gerade von einem Tag zum nächsten, versuche mich erst zu Sorgen, wenn es Grund zu Sorge gibt, und damit fahre ich eigentlich ganz gut, natürlich alles in vernünftigem Rahmen. Es kommen regelmäßig Aufträge rein, manches gefällt mir mehr, anderes weniger, aber ich kann neue Stile probieren, mich austoben und stilistisch zu mir finden.Das hat dazu geführt, dass ich, wie bereits im letzten Beitrag schon angepriesen, vor einer Woche mein eigenes Atelier beziehen durfte. Mein Freund und sein Vater haben mir schönes Dielen-Laminat über diese grässlichen Fliesen gelegt und ich habe letzte Woche schon einige Dinge aus dem Home-Studio ins neue Atelier gefahren und kann jetzt schon einigermaßen darin arbeiten. Was natürlich fehlt ist die Küche, ein ordentlicher Tisch, Wandfarbe – aber eins nach dem andern, bis Ende Januar habe ich vermutlich den Großteil mit Hilfe meiner absolut liebenswerten Freunde geschafft.

Gestern war dann der erste Shooting-Tag im Studio. Ich habe (noch von Zuhause) ein Chocolate Chip Bananenbrot gebacken, Sahne aufgeschlagen, eingetuppert, alle Kaffeeutensilien rausgekramt und einfach losgelegt. Und es ist so eine immense Erleichterung, ENDLICH Platz zu haben. Schon nach Shootingtag 1 fühle ich mich unheimlich beflügelt und überglücklich, diesen Schritt gegangen zu sein.

Chocolate Chip Bananenbrot

Zutaten für 1 Backform, Durchmesser 20 cm

  • 3 reife, zermatsche Bananen, mittelgroß
  • 75 g brauner Zucker
  • 75 g weißer Zucker
  • 80 g Butter, geschmolzen
  • 2 große Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 120 g Joghurt, 3,5% Fett
  • 190 g Mehl 405er
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 100 g dunkle Schokoladenchips, oder kleingehackte Zartbitterschokolade
  • 2 Bananen zur Deko, der Länge nach aufschnitten
  • 1 Prise Zimt

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 165 Grad Heißluft vorheizen. Eine Backform, 20 cm, fetten und mit Backpapier auslegen.
  2. In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zimt vermengen. In einer weiteren Schüssel die flüssige Butter und die beiden Zuckersorten miteinander vermischen, entweder mit einem Rührlöffel oder mit einem Handmixer. Danach die zermatschten Bananen, gefolgt von Eiern, Joghurt und Vanilleextrakt unterrühren.
  3. Sobald die nassen Zutaten gut vermischt sind, die trockenen Zutaten unterheben. Ganz zum Schluss die Schokochips gleichmäßig unterrühren.
  4. Den Teig in die Form füllen. Zwei Bananen aufschneiden und mit der Schnittkante nach oben vorsichtig auf den Kuchen legen. Nicht eindrücken.
  5. Backzeit beträgt etwa eine Stunde. Wenn der Kuchen schön hochgegangen und goldbraun ist, am besten immer wieder prüfen, ob er 1. noch wackelt wenn man an der Form rüttelt und 2. ob bei der Stäbchenprobe noch Teig kleben bleibt.
  6. Aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen, danach auf ein Blech stürzen. Auskühlen lassen und mit Beeren oder etwas Sahne servieren.

Gewürzte Cayenne-Brownies

Gut, das Sprichwort ist jetzt vielleicht nicht mehr meiner Generation zugehörig, aber ich weiß dennoch, dass ich wohl gerade unerwünscht bin, wenn ich dahin zurückgehen soll, wo der Pfeffer wächst! Aber wo ist das eigentlich? Ich hab ehrlich gesagt noch nie darüber nachgedacht, so wie ich auch erst recherchieren musste, wie und wo die Avocado oder die Maracuja wächst. Zeit wird’s, das zu ändern. Ich möchte es mir angewöhnen, die Herkunft zumindest jener Produkte zu recherchieren, die ich tagtäglich in meiner Küche verwende. Sehr hilfreich zu diesem Thema ist ein E-Book vom Klingel Versandhaus, das ich Euch wärmstens ans Herz legen kann – hier erfahrt Ihr alles über die Herkunft von Gewürzen, die Wirkung jener auf unseren Organismus und unter dem Stichpunkt Expertenwissen gibt es zudem ein paar Rezepte an die Hand. Beim Thema „Backen mit Gewürzen“ komme ich ins Spiel: Ich durfte mich mit einem Rezept zu jener Rubrik an diesem Werk beteiligen. Unter diesem Download-Link findet ihr das E-Book, das neben vielen weiteren Informationen auch besagtes Rezept für „scharfe Schokoladenbrownies“ von meiner Wenigkeit enthält. 

Nichtsdestotrotz möchte ich natürlich das Rezept auch hier mit Euch teilen. Wer nicht so auf die Kombination aus Scharf und Süß steht, kann diese Brownies selbstverständlich auch ohne Gewürze zubereiten.

Gewürzte Cayenne Brownies

Zutaten für eine Backform 20×20 cm:

  • 150 g dunkle Schokolade
  • 185 g Butter                           
  • 220 g brauner Zucker
  • 3 Eier                                         
  • 40 g Kakao                              
  • 135 g Mehl                              
  • 1/2 TL Salz                               
  • ½-1 TL Cayenne Pfeffer
  • 1/2 TL Vanilleextrakt

Glasur:

  • 150 g Vollmilchkuvertüre
  • 100 g Sahne
  • 1 TL rosa Beeren/rosa Pfeffer

Zubereitung:

  1. Schokolade und Butter in Würfeln bei niedriger Temperatur oder über dem Wasserbad schmelzen. Wenn alles flüssig ist, lauwarm abkühlen lassen.
  2. Eier, Zucker und Vanilleextrakt dickcremig aufschlagen. Die Schoko-Butter-Masse einrühren. Danach die trockenen Zutaten in einer extra Schüssel vermischen und über die Ei-Schoko-Masse sieben.  Nur noch kurz unterheben.
  3. Eine 20*20 cm Backform mit Butter ausfetten. Backpapier mit 20 cm Breite in zwei Lange Streifen schneiden. Einen Streifen längs, einen Streifen quer in die Backform legen. So können Sie den Brownie nachher einfach aus der Form heben.
  4. Bei 160 Grad Ober- Unterhitze circa 40 Minuten backen. Die Brownies sollen innen noch „matschig“ sein.
  5. Während der Backzeit die Vollmilchkuvertüre sehr fein hacken. Sahne erhitzen, aber nicht kochen. Über die Schokolade gießen, 1 Minuten stehenlassen, danach die Ganache glatt rühren. Sofort abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  6. Den Brownie gut auskühlen lassen. Die Schokoladenganache vollständig im Kühlschrank runterkühlen lassen.
  7. Die sehr kalte Ganache nochmal aufschlagen, bevor sie auf den Kuchen gestrichen wird. Wichtig ist, dass sowohl Ganache als auch Mixerarme sehr kalt sind, sonst kann die Sahne gerinnen. Die Ganache bekommt während des Aufschlagens eine hellere Farbe und eine luftige Konsistenz. Nicht überschlagen, damit die Sahne nicht ausflockt.
  8. Mit einem Löffel die Ganache auf den Brownie achterförmig aufstreichen. Mit rosa Beeren/rosa Pfeffer bestreuen und in die gewünschte Größe schneiden.


Zitronen-Rosen-Madeleines

Freunde, es gibt NEWS!! Die letzten Wochen ging alles so schnell und ich bin mit der Arbeit kaum hinterher gekommen. Aber es gibt was Fantastisches zu berichten: Ich gehe den nächsten Schritt in meiner Selbstständigkeit als Foodfotografin und Stylistin. Ich warte gerade nur noch auf den Mietvertrag und dann geht es schon los – ab Januar 2019 werde ich mit 99%iger Wahrscheinlichkeit ein eigenes kleines Atelier ganz in der Nähe meiner Wohnung beziehen. Es stehen einige Renovierungen an, z.B. werde ich den Boden mit einem PVC Bodenbelag auslegen der wie gegossener Beton aussieht, eine kleine, stylische Küche wird es geben, einen wundervollen Holztisch, eine kleine Nische mit tollem Lichteinfall für stimmungsvolle Foodbilder. 

Je mehr Auftragsanfragen in der letzten Zeit im Postfach eingingen, desto unsicherer war ich mit dem ganzen Projekt Selbstständigkeit, weil ich es hier in den eigenen vier Wänden einfach nicht stemmen kann und mich der Platzmangel teilweise an den Rand der Verzweiflung getrieben hat. Gerade habe ich ein kleines, nicht mal 10qm großes Zimmer zur Verfügung, wo auch noch ein großer Schrank und ein Schreibtisch drinsteht, und dann hat er noch nicht mal vier gerade Seiten.. Deshalb habe ich meine Arbeit teilweise schon auf die anderen Zimmer ausgelagert, was unabdinglich jeden Abend in großem Chaos endete. Wer als Freelancer schon mal mit externen Kunden gearbeitet hat, kennt auch die, die immer mal wieder über die Bilder schauen und kommentieren wollen. Und dieses Feedback kommt nicht immer dann, wenn man es gerade braucht um weiterzuarbeiten. Heißt: Ich musste die Settings immer einige Stunden stehenlassen, ehe ich weitershooten konnte. Alles extrem zeit- und platzaufwändig. Aber genau das wird sich nun ändern. Ich habe in meinem neuen, süßen 24qm Atelier mehrere Ecken mit tollem Licht, die ich auch einfach mal für ein paar Stunden so stehenlassen kann. Ich kann das Studio verlassen, ohne picobello aufräumen zu müssen und kann guten Gewissens in meine eigenen, sauberen und aufgeräumten vier Wände zurückkehren. Ich kann es ehrlich gesagt kaum erwarten. Werde dann natürlich einige Fotos des Umbaus mit euch teilen, wenn es soweit ist.

Heute habe ich noch einen Tag „Schonfrist“, bevor es ab morgen mit neuen Aufträgen Vollgas losgeht. Was fange ich mit meinem „freien“ Tag an? Ich backe, selbstverständlich! Und zwar: Madeleines, ein französischer Klassiker, für den es dutzende, nein, unzählige Variationen an Rezepten gibt. Ich habe ein Rezept vom renommierten Patissier Dominique Ansel ausprobiert – und leicht variiert – und sie sind einfach FANTASTISCH geworden.

Zutaten für 18 Madeleines

  • 115g Butter
  • 15 g brauner Zucker
  • 15 g Honig
  • 100 g weißer Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 120 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 3 große Eier
  • 1/2 TL Zitronenabrieb
  • 1 Spritzer Rosenöl
  • Puderzucker
  • Non-Stick Backspray
  1. Am Vortag: In einem kleinen Topf, Butter, braunen Zucker und Honig bei kleiner Hitze schmelzen lassen. Gleichmäßig mit einem Spatel rühren, damit nichts anbrennt. Die Mischung vom Herd nehmen und leicht auskühlen lassen.
  2. In einer Schüssel den weissen Zucker, Salz, Mehl und Backpulver vermengen und mit einem Schneebesen gut durchrühren. Nacheinander die Eier dazugeben und immer fest mit dem Schneebesen einarbeiten. Wenn alle Eier eingearbeitet sind, Stück für Stück die warme Butter-Honig-Masse dazugießen und kräftig durchrühren. Zum Schluss die Zeste von einer bis zu 1,5 Bio-Zitronen unterrühren und 1-2 Spritzer Rosenöl-Aroma hinzugeben. 
  3. Teig in einen Konditor-Spritzbeutel füllen, gut verschließen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
  4. Am nächsten Tag den Backofen bei Heißluft 175°C vorheizen. Ein Backblech falschherum in den Ofen schieben, damit die Madeleinform von allen Seiten genug Hitze bekommt.
  5. Die Spitze des Spritzbeutels abschneiden und die Madeleineform bis kurz unter den Rand füllen. Danach in den Ofen schieben, etwa 5-10 Minuten backen, bis die Ränder schon fest aussehen, dann einmal drehen und nochmal weiterbacken bis die Madeleines den typischen „Puff“ bekommen. Wenn man diesen vorsichtig antippt und er sich nicht mehr flüssig anfühlt, sind die Madeleines fertig.
  6. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und am besten noch warm genießen.

Blackout Chocolate Cake

Gibt es sowas wie ein Zuviel an Schokolade? Für mich, Nein! Ich esse relativ selten, dann aber so richtig Schokolade. Heißt: Ich versuche immer maximal viel Kakao oder maximal viel Schokolade in meinen Backwaren einzusetzen, dass sie so richtig dunkel, herb und saftig werden. Dieser Kuchen nennt sich im Internet treffenderweise“Blackout Chocolate Cake“, das Originalrezept findet ihr hier. Doch so wie es bei amerikanischen Rezepten immer ist, musste ich extrem an der Zuckermenge drehen. Im Frosting ist sogar fünf mal weniger Puderzucker als im Originalrezept angegeben, darüber hinaus auch noch mehr Frischkäse als ursprünglich vorgesehen. Ich glaub mir hätte es den Mund zusammengeklebt, hätte ich die Originalrezeptur verwendet. Aber mit meinen Modifikationen ist er für mich, was soll ich sagen, PERFEKT! Der Teig ist kein bisschen trocken, aber immer noch luftiger als ein Brownie und die Creme ist fluffig und herb, nicht zu süß und in der Kombination einfach nur köstlich.

Blackout Chocolate Cake

Zutaten für eine Springform mit 18 cm:

  • 250 g Mehl
  • 250 g feiner Rohrzucker
  • 80 g Kakaopulver
  • 1 Sachet Instant-Espressopulver
  • 1 EL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 gestrich. TL Salz
  • 3 Eier, Größe L
  • 200 g Creme Fraiche
  • 280 ml Milch
  • 80 g Öl
  • 1 EL Vanilleextrakt

Frosting:

  • 150 g weiche Butter
  • 300 g Doppelrahmfrischkäse
  • 75 g Kakaopulver
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 120 g Puderzucker
  • 100 g Sahne


Zubereitung:

  1. Ofen auf 175° Ober-Unterhitze vorheizen. Zwei 18 cm Springformen fetten und gut bemehlen. Wenn nur eine Springform im Haus ist, dann auf zwei Portionen nacheinander backen.
  2. Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen. In einer kleineren Schüssel alle flüssigen Zutaten vermischen. Nasse Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und so lange rühren, bis keine Mehlklumpen mehr vorhanden sind.
  3. Etwa 40-45 Minuten backen, bis der Kuchen gut aufgegangen ist. Im Zweifel die Stäbchenprobe machen und Backzeit je um 5 Minuten verlängern. Dann wieder den Gargrad testen.
  4. Backformen aus dem Ofen nehmen, mit einem scharfen Messer am Rand entlangschneiden. Nochmal 15 Minuten auskühlen lassen, dann auf einem Gitter stürzen und Rand ablösen. Den Kuchen gut auskühlen lassen. Für das Frosting Butter und Puderzucker 5 Minuten schaumig rühren. Danach alle restlichen Zutaten dazugeben und hellcremig aufschlagen.
  5. Die untere Teigplatte mit 1/3 des Frostings bestreichen. Dann den zweiten Boden daraufsetzen und mit einem weiteren Drittel des Frostings bestreichen. Dabei aber nur eine dünne Schicht obenauf und die Seiten ebenfalls großzügig bestreichen.
  6. Restliches Frosting in einen Einwegspritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf den Kuchen dressieren. Wer möchte, kann noch Kakaopulver über den fertigen Kuchen streuen. Fertig!

Chocolate Chip Bananenwaffeln

bananenwaffeln

Die wohl spannendste Zeit meines Lebens hat vor etwa zwei Wochen begonnen: Meine Selbstständigkeit! Den Schritt sind schon so viele vor mir gegangen und dennoch fühlt es sich so an, als würde ich gerade eine völlig neue Welt betreten. Meine Zeit selbst organisieren: Ein Traum! Von Zuhause arbeiten und während der Computerarbeit die Katzen streicheln: Ein Traum! Die Angst davor, dass Zeiten kommen, in denen Aufträge ausbleiben: Nicht so toll. Aber gerade in diesem Moment kann ich mich nicht beklagen. Die Zeiträume, in denen ich tatsächlich Leerlauf habe, nutze ich, um mich fotografisch weiterzuentwickeln. Um mit neuen Methoden und Techniken herumzuexperimentieren hat mir neben meinen Vollzeitjobs bislang einfach die Zeit gefehlt, jetzt kann ich guten Gewissens neue Dinge ausprobieren. Gesundheitlich bin ich auch wieder voll auf dem Dampfer, ich tue etwas gegen überhöhte Ansprüche, gegen den quälenden Perfektionismus und lerne, dass es manchmal auch ok sein kann, nur 90% statt 150% zu geben. Länger will ich Euch aber nicht auf die Folter sparen, schließlich geht’s bei meinem Blog ja immer noch um Kulinarik. Heute auf dem Speiseplan: Chocolate Chip Bananenwaffeln (vom Bananenbrot inspiriert) mit Karamellsoße. Frisch aus dem Waffeleisen sind sie außen knusprig und innen saftig, aber auch nach zwei Tagen im Kühlschrank sehr empfehlenswert.

bananenwaffeln

Chocolate Chip Bananenwaffeln

Zutaten für etwa 8-10 Waffeln:

  • 3 mittelgroße Bananen
  • 100 g Butter
  • 175 g weißer Zucker
  • 2 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 120 g Saure Sahne
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 170 g Mehl (Weizen 405 oder Dinkel)
  • 60 g gehackte Schokolade
  • 50 g Walnüsse
  • 1 TL Zimt

Karamellsoße:

  • 150 g Zucker
  • 60 g Butter
  • 90 ml Sahne
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

  1. Schokolade und Walnüsse sehr fein hacken. In einer großen Schüssel Mehl, Salz,  Zimt und Backpulver miteinander vermengen. Bananen schälen und mit einer Gabel matschig zerdrücken.
  2. Butter mit Zucker schaumig rühren, etwa 10 Minuten. Eier nach und nach hinzugeben. Wichtig: Alle Zutaten sollten etwa die gleiche Temperatur haben, sonst wird der Teig flockig.
  3. Joghurt und zermatsche Bananen abwechselnd mit der gesiebten Mehlmischung zum Teig geben.
  4. Am Schluss noch die Walnüsse und die Schokolade unterziehen.
  5. Im heißen , gefetteten Waffeleisen circa 4-5 Minuten bei 2/3 Hitze ausbacken.
  6. In einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze den Zucker schmelzen. Den Topf idealerweise nur schütteln und schwenken, statt zu rühren, so wird die Klümpchenbildung minimiert. Wenn der Zucker komplett geschmolzen ist und eine goldbraune Farbe annimmt, vom Herd nehmen. Dann die Butter in kleinen Stückchen unterrühren, bis sie geschmolzen ist. Danach noch die Sahne und das Salz hinzugeben. Der Zucker wird wieder fest, dies ist normal. So lange bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Zucker sich wieder gelöst hat und man eine sämige Karamellsoße bekommt. Das kann gut 10-15 Minuten dauern. Etwas abkühlen lassen und mit frischen Bananen und Waffeln servieren.
Bananenwaffeln

Erdbeertorte

erdbeertorte

Ist das nur eine Phase? Bin ich einfach nur schlecht gelaunt, faul und dauernd müde? In meinem Fall: Nein, dahinter steckt mehr. Wesentlich mehr. Nach dem selbstgewählten Tod von Anthony Bourdain und Kate Spate kocht das Thema Depressionen in den sozialen Medien wieder hoch. Scheinbar jede zweite Internetgröße war oder ist in ihrem Leben schon einmal damit konfrontiert gewesen. Selbst die, die immer ein breites Lächeln aufsetzen. Ich bin keine Größe in den sozialen Medien, ganz im Gegenteil, sogar noch sehr verwurzelt im wirklichen, langweiligen Leben, doch auch ich wurde vor einigen Monaten nicht von der Diagnose Depression verschont. Wie meine Familie. Wie viele meiner Freunde. Und nichts daran ist außergewöhnlich, nichts gibt Anlass dazu, darüber zu schweigen. Es trifft so viele Menschen, also lasst uns darüber diskutieren, wie über eine Sprunggelenksverletzung oder eine Krebserkrankung. Seit ein paar Monaten bin ich jedoch auf einem außergewöhnlich guten Weg der Besserung. Ich lerne meine Grenzen kennen, lerne Nein zu sagen, lerne nicht mehr 150%, sondern nur 100% oder auch nur 80% zu leisten und mich dennoch genauso wertvoll zu fühlen. Ich spare meine Ressourcen für das wirklich Wichtige und merke, dass ich genau das in den letzten Jahren stark vernachlässigt hatte. Ich habe immer nur für die Arbeit, für das Wohl der anderen und für meinen beruflichen Erfolg geschuftet. Meine Gesundheit, physisch und psychisch, ist dabei viel zu kurz gekommen. Durch meine berufliche Auszeit und den Fokus auf mich selbst habe ich wieder Energie für neue Inspiration gewonnen. Neue Kraft für neue Projekte. Dadurch ebne ich meinen Weg in die Selbstständigkeit, an der ich aufgrund meiner eigenen Ansprüche jetzt nicht mehr zerbrechen werde.

Gut zu mir selbst zu sein bedeutet auch, mir ab und an etwas zu gönnen. Wie heute morgen, ein großes Stück dieser Biskuit-Frischkäsetorte mit selbstgepflückten Erdbeeren. Diesen Kuchen habe ich schon in meiner Kindheit oft gemacht. Natürlich weniger hoch und dekoriert, aber der Geschmack ist der Gleiche geblieben.

erdbeertorte

Erdbeertorte

Zutaten für eine 16 cm Torte:

  • 5 Stück Eier
  • 180 g Zucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • 160 g Mehl
  • 20  g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 125 g weiche Butter
  • 120 g Puderzucker
  • 600 g Frischkäse
  • 200 g Sahne
  • 1 Zitrone, Saft und Schale
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Erdbeeren und Beeren nach Wahl für die Dekoration

Zubereitung:

  1. Eier trennen. Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und den Zucker sehr langsam einrieseln lassen.
  2. So lange schlagen bis der Eischnee schön steif und glänzend ist. Danach auf langsamer Stufe nach und nach das Eigelb zugeben. So lange rühren bis alle Eigelbe vermengt sind.
  3. Mehl, Speisestärke, Backpulver mischen. Über die Eimasse sieben und vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben.
  4. Zwei 18 cm Springformen am Boden fetten. Den Boden mit Backpapier auslegen. Sehr wichtig: Niemals die Seiten der Springform fetten, sonst wird der Biskuit in sich zusammenfallen, da er nicht nach oben klettern kann.
  5. Ofen auf 180°C vorheizen. Die Masse gleichmäßig in die Springformen einfüllen und etwa 25-30 Minuten backen. Danach aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten auskühlen lassen. Am Rand mit einem scharfen Messer entlangschneiden, dann auf einen Rost stürzen, Springform lösen, Backpapier abziehen und komplett auskühlen lassen. Nach dem Auskühlen der Böden, diese horizontal durchschneiden.
  6. Weiche Butter mit Puderzucker schaumig schlagen. Danach löffelweise den Frischkäse dazugeben. Zitronenschale-, Saft und Vanilleextrakt einrühren. Die Sahne steif schlagen, danach unterheben und nochmal aufschlagen, damit keine Klumpen mehr vorhanden sind.
  7. Springform mit Tortenfolie auslegen. Diese verhindert, dass die Creme nachher am Ring kleben bleibt. Die Folie lässt sich wesentlicher leichter und rückstandsloser entfernen als der Tortenring. Als erstes einen Boden in den Tortenring drücken und ein Viertel der Creme darauf verteilen. So weiter vorgehen, bis alle Böden aufgebraucht sind. Abschließen sollte die Torte mit einer Cremeschicht. Am besten 2-3 EL Creme zur Seite legen um im Nachhinein noch vorhandene Löcher zu kaschieren. Mit Beeren nach Wahl garnieren. Wenn sie getragen werden soll, empfehle ich, schwere Beeren mit einem Zahnstocher zu fixieren.
  8. Danach für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. 

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Mohnschnecken Challa

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Endlich ist der Frühling in München angekommen, meine Stimmung geht merklich bergauf. Ich liebe Winter und vor allem Schnee, glitzernde Wiesen und auch einer klirrenden Kälte kann ich etwas abgewinnen, aber diese grauen und tristen Tage der letzten Wochen haben mir wirklich aufs Gemüt gedrückt. Als die Sonne letzte Woche endlich wieder zum Vorschein kam und die Temperaturen deutlich angestiegen, konnte ich wieder neue Energie schöpfen. Neue Energie für meinen Körper, für meine Seele und meinen Geist. Gerade lebe und arbeite ich von Zuhause. Meinen Job in einem Concept Store habe ich gekündigt, da die Arbeitsbelastung meine Kräfte geraubt hatte.

Wie geht es nun weiter?

Nun denke ich denke über die Zukunft nach, stehe zum Großen Teil in meiner Küche, um neue Rezepte auszuprobieren. Es ist mir ein großes Anliegen, mich und meinen Stil zu finden und auf den Punkt zu bringen. Neue Stylings, neue Rezepte, neue Retusche Techniken für meine Bilder. Ebenso und fast so wichtig ist es mir, Einblicke in meine Person zuzulassen. Bislang fiel es mir schwer, ehrlich je nach Stimmungslage zu schreiben, daher habe ich manchmal auch einige Wochen nichts gepostet, wenn mir nicht danach war oder ich zuviel Stress und schlechte Gedanken hatte. Aber es ist jetzt an der Zeit, mich zu öffnen und ein wenig mehr von mir selbst, meiner Vergangenheit und meinen Träumen zu erzählen. Einer meiner großen Wünsche ist es, selbstständig zu arbeiten um das zu tun, was ich am Besten kann. Die Schönheit in Lebensmitteln zu entdecken, herauszuarbeiten und fotografisch festzuhalten. Noch ist mir das Projekt zu riskant. Aber ich spüre tief in mir drin, dass es der richtige Weg für mich ist. Habt Ihr Erfahrungen damit? Wie sieht es aus mit Versicherungen, finanzieller Absicherung, Existenzängsten? Schreibt mir gerne in die Kommentare oder eine e-Mail, ich würde mich sehr über Feedback freuen, auch wenn Ihr in einer anderen Branche arbeitet.

Blogger sein oder sein lassen?

Am Begriff des Bloggers haften viele Vorurteile. Oberflächlich, selbstverliebt und ungebildet sollen sie sein. Daher distanziere ich mich sehr gerne davon. Ich war eine der Ersten in der Foodbloggerszene, habe darin jedoch nie eine Möglichkeit der Selbstverwirklichung gesehen, weshalb der Törtchenherzog viel zu wenig Beachtung bekommen hat. Meine ersten Schritte als selbstständige Bloggerin bin ich nach meiner Kündigung mit Edeka gegangen. Zuvor hatte ich mich immer dagegen gewehrt, Produkte zu vermarkten, da ich frei von Werbung bleiben wollte und ich dachte, dies würde nicht akzeptiert werden. Doch ich beginne nun, die Marken und Produkte zu hinterfragen, die mir angeboten werden und Inspirationsgeber zu werden. Ich betreibe Recherche und entscheide dann, ob ich mich mit dem Kunden identifizieren kann. Und im Falle von Edeka kann ich das, viele andere Anfragen habe ich bereits abgelehnt.

Um zum Punkt zu kommen: Es ist Zeit für ein neues Rezept und ein neues Styling und die Chance, einen Einkaufsgutschein zu gewinnen. Die Vorgehensweise ist sehr einfach, sofern ihr auf Instagram aktiv seid.

  1. Wählt Euer Lieblingsprodukt der Edeka Eigenmarke mit dem blauen Edeka-Carée
  2. Folgt dem offiziellen @Edeka Account.
  3. Ladet ein Bild mit Eurem Lieblingsprodukt auf Eurem Instagram-Profil hoch, erklärt Euren Followern, was es zu einem Eurer #edekalieblinge macht und vertaggt den offiziellen @Edeka-Account.
  4. Für Euer Posting habt Ihr Zeit bis zum 22.4. – danach werden die drei glücklichen Gewinner ausgelost!

Und falls Ihr darauf keine Lust habt, dann lest bitte dennoch weiter, weil ich mit einem der Produkte eine wunderbare Mohn-Challa kreiert habe. Sie ist überhaupt nicht trocken und wird durch die Himbeerglasur so richtig fruchtig.

mohnchalla

Mohnschnecken-Challa

Zutaten für 1 Stück:

  • 350 g Dinkelmehl
  • 35 g gemahlenen Mohn
  • 210 ml Milch, lauwarm
  • 60 g zerlassene Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2/3 Pck. Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 35 g Zucker
  • Schale von einer Bio-Zitrone

Füllung:

  • 2 Packungen Mohnfülle von Edeka oder selbstgemachte Mohn- oder Nussfülle

Glasur:

  • 1 Ei
  • 1 Schuss Milch
  • 1 Schuss Vanilleextrakt
  • Brauner Zucker, nach Bedarf

Topping:

  • 100 g TK Himbeeren
  • Schuss Vanilleextrakt
  • 200 g Puderzucker
  • Saft von einer Bio-Zitrone

Zubereitung:

  1. Zuerst Mehl mit gemahlenem Mohn, Trockenhefe, Salz, Zucker und Zitronenschale vermengen. Milch , Butter und Vanilleextrakt in einem Topf erwärmen, bis sich die Butter komplett gelöst hat.
  2. Danach die warme Milch in die Mehlmasse gießen und gut kneten, bis ein homogener, nicht zu klebriger aber weicher Teig entsteht.
  3. Für eine Stunde unter einem Küchentuch ruhen lassen. Danach zu einer länglichen Rolle formen, in vier gleich große Stücke teilen. Je ein Stück zu einem länglichen Rechteck von etwa 25*8 cm ausrollen. Eine Längshälfte mit der Edeka Mohnfülle bestreichen. Dann die Ecken des Rechtecks aufeinanderklappen. Den nun entstandenen, schmaleren Streifen ebenfalls mit Mohnfülle bestreichen. Beide Außenkanten aneinanderdrücken, dass die Mohnfülle innenliegt, diese neu geformte Rolle auf einer bemehlten Unterlage nochmal zu einer gleichmäßígen Rolle ausrollen, die etwa eine Länge von 50 cm haben sollte.
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  4. Mit den drei weiteren Teigstücken genau so verfahren. Dann die vier Stränge wie auf den Bildern zu sehen verknoten.
  5. Wieder eine Stunde ruhen lassen. 1 Ei mit einem Schuss Milch, einem Schuss Vanilleetrakt verrühren. Das aufgegangene Mohnbrot damit bestreichen. Mit braunem Zucker bestreuen.
  6. Ofen auf 180 *C vorheizen (Ober-Unterhitze). Dann das Mohnbrot auf mittlerer Ebene in den Backofen schieben und etwa 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.
  7. Indes die TK Himberen mit dem Vanilleextrakt und dem Saft einer Zitrone aufkochen. Gut pürieren und etwas abkühlen lassen. Mit dem Puderzucker verrühren, bis eine glatte Masse entsteht und großzügig auf dem ausgekühlten Mohn-Pull-Apart-Bread verteilen.

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Carrot Cake Cupcakes

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Schon sehr lange arbeite ich an dem einen perfekten Rezept für Carrot Cake. Ich habe etliche Versuche gebraucht, um endlich den richtigen Süßegrad und die perfekte Konsistenz herauszufinden. Die amerikanischen Rezepte sind alle viel zu süß, die deutschen Karottenkuchen oder Rüblikuchenrezepte sind mir einfach zu langweilig. Deshalb ist es eigentlich die amerikanische Variante des Karottenkuchens ein wenig eingedeutscht! Was meine Cupcakes im Geschmack so besonders macht? Dosenananas (keine Sorge, schmeckt man nicht, sorgt nur die frische und saftige Komponente), geriebene Kokosnuss für die Konsistenz und gehackte Walnüsse für den Biss. Bei uns gibt es aus Tradition jedes Jahr einen Osterbrunch, wo ich natürlich dicke Geschütze auffahre! Diese Cupcakes werden dieses Ostern auf jeden Fall Ihren Weg auf den Esstisch finden.

Neben dem Rezept möchte ich Euch hier ausserdem auch auf ein Gewinnspiel aufmerksam machen – gerade kooperiere ich mit EDEKA und aus dieser Zusammenarbeit ist auch dieses Posting entstanden. Falls Ihr auf Instagram aktiv seid, könnt Ihr hier mit etwas Glück einen von drei Einkaufsgutscheinen im Wert von 500 € für eine Edeka-Filiale Eurer Wahl gewinnen. Was Ihr dafür tun müsst? Ganz einfach:

  1. Wählt Euer Lieblingsprodukt der Edeka Eigenmarke mit dem blauen Edeka-Carée
  2. Folgt dem offiziellen @Edeka Account.
  3. Ladet ein Bild mit Eurem Lieblingsprodukt auf Eurem Instagram-Profil hoch, erklärt Euren Followern, was es zu einem Eurer #edekalieblinge macht und vertaggt den offiziellen @Edeka-Account.
  4. Für Euer Posting habt Ihr Zeit bis zum 22.4. – danach werden die drei glücklichen Gewinner ausgelost!

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Carrot Cake Cupcakes

Zutaten für 16 Cupcakes:

  • 250 g Mehl
  • 120 g weißer Zucker
  • 80 g brauner Zucker
  • 4 g Zimt
  • 2 TL Backpuver
  • 180 g Öl
  • 3 Eier
  • 210 g Ananas, ungezuckert aus der Dose
  • 100 g Kokosnuss, gehackt
  • 180 g geriebene Karotten
  • 50 g Walnüsse, gehackt
  • Schale und Saft von zwei Bio-Zitronen
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Salz

Frosting:

  • 500 g Mascarpone
  • 400 ml Sahne
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 40-60 g Puderzucker, je nach gewünschter Süße
  • Schale und Saft von einer Bio-Orange und Bio-Zitrone
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Eier und beide Zuckersorten schaumig schlagen. Öl und Vanilleextrakt unterrühren. Ananas sehr fein hacken, Karotten reiben. Walnüsse ebenfalls hacken. Mehl mit Backpulver, Zimt, Salz und geriebener Kokosnuss vermischen. Unter die Eimasse rühren. Saft und Schale von zwei Zitronen einrühren. Zum Schluss die Karotten, die klein geschnittene Ananas und die Walnüsse unterheben.
  2. Ein/Zwei Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen und die Förmchen zu 2/3 füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C circa 20 Minuten backen.
  3. Für das Frosting die Mascarpone und den Vanillezucker vermischen. Prise Salz, Vanileextrakt, Saft von einer Bio-Zitrone und Orange einrühren. In einer anderen Schüssel Sahne, Sahnesteif und Puderzucker steif schlagen. Unter die Mascarpone heben. Falls das Frosting zu flüssig ist, nochmal gut aufschlagen, bis die Masse fester wird. Vor dem Aufspritzen nochmal kühl stellen.
  4. Die Muffins auskühlen lassen, danach das Frosting in einen Einweg-Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und das Frosting großzügig auf die Muffins spritzen. Die Walnüsse klein hacken und die Muffins damit dekorieren.

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Buttermilchwaffeln

Buttermilchwaffeln

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich mir meine Rezepte komplett selbst ausdenke. Darauf kann ich in der Regel nur mit Jein antworten, denn in den sozialen Medien sieht man natürlich allerlei fantastische Bilder, Rezepte über Rezepte und dieses Überangebot macht es einem fast schon schwer, zu entscheiden. Würde ich alle Rezepte aus meinen Büchern und Zeitschriften nachkochen, müsste ich mir bis zum Ende meines Lebens nie wieder Gedanken machen, was ich morgen kochen soll. Und würde ich diese Rezepte einfach stur abschreiben und hier online stellen, so wäre der Sinn und Zweck dieser Seite etwas verfehlt. Doch ist es doch meist so, dass einem Zutaten aus bestimmten Rezepten fehlen, dass man diesen Kuchen lieber mit jener Creme und lieber mit Öl statt mit Butter zubereitet,dass man Süßkartoffeln durch Kürbis ersetzt, Grünkohl durch Spinat, dass einem einfach eine bestimmte Farb- oder Texturkombination gefällt, sodass man so spielerisch auch andere Sachen darauf entwickeln kann.  Ich bin keine gelernte Konditorin, weshalb mir einfach das nötige Grundwissen fehlt, mir vor allem Teige komplett „selbst“ auszudenken. Natürlich kenne ich in etwa die Verhältnisse, doch meist schlage ich doch nochmal in meinen schlauen Büchern nach, ob das Grundverhältnis stimmt und dann passe ich es an meine Vorlieben an. Deshalb: Jein! Ich erfinde die Sachen nicht komplett neu, aber interpretiere sie auf meine eigene Art und Weise, ohne dabei ein Rezept  abzukupfern und als meines zu verkaufen. So war ich die letzten Wochen mal wieder auf der Suche nach „Authentic Buttermilk Waffles“ (aus irgendeinem Grund bilde ich mir nämlich ein, dass es in den USA weitaus bessere Buttermilchwaffeln gibt) – und auf der Suche bin ich immer wieder auf Rezepte gestoßen, die über eine Unmenge an Zucker und Fett verfügen. Deshalb habe ich mir 2-3 Grundrezepte angesehen und nach meinem Geschmack weiter verfeinert. Weniger Zucker, mehr Gewürze, eine Prise Salz und eine andere Zubereitungsweise, mit getrennt voneinander aufgeschlagenen Eiern. Und Zutaten hinzufügen geht immer, Blaubeeren sowieso, deshalb gab es bei uns die Tage weniger süße Buttermilchwaffeln mit Blaubeeren, die, frisch aufgebacken, außen schön knusprig und innen knatschig weich sind. Nach Bedarf ein wenig Puderzucker oder Ahornsirup dazu und ich bin wunschlos glücklich und darf das Rezept, das es so garantiert kein zweites Mal zu finden gibt, stolz mein Eigen nennen 😉

Buttermilchwaffeln

Buttermilchwaffeln

Zutaten für  6 längliche Waffeln:

  • 95 g weiche Butter
  • 70 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier, getrennt
  • 190 g Mehl, 405er
  • 1 TL Backpulver
  • Orangenschale von 1 Bio-Orange
  • 200 g Buttermilch
  • Prise Zimt
  • 125 g frische Blaubeeren

Zubereitung:

  1. Eier trennen, Eiweiß aufschlagen. Weiche Butter mit Zucker etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Danach die Eigelbe und das Vanilleextrakt nacheinander unterrühren.
  2. Mehl, Backpulver, Orangenschale, Zimt und Salz in einer weiteren Schüssel mischen. Abwechselnd mit der Buttermilch unter das Eigelb-Buttergemisch rühren. Ganz zum Schluss noch vorsichtig den Eischnee unterheben und nur so lange rühren, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.
  3. Waffeleisen mit Backtrennspray oder Öl einpinseln und aufheizen (ich backe auf Stufe 5 von 6, also sehr heiß) – Danach je eine Kelle Teig in die Backform füllen und mit ein paar Blaubeeren bestreuen. Den Deckel schließen und 3-4 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  4. Noch heiß servieren und mit Puderzucker oder Ahornsirup genießen.

Saftiges Bananenbrot

Bananenbrot

Ich und die Banane – Eine nicht enden wollende Hassliebe! Pur kann ich sie nicht essen, weil ich von der Konsistenz und dem Geräusch, das sie im Mund erzeugt, einen Würgreiz bekomme. Fast so wie beim Zahnarzt, wenn man auf die Abdruckschiene beißt und dabei tief durchatmen soll. Es ändert auch nichts daran, ob ich die Banane selbst esse oder ob mir meine unmittelbaren Tischnachbarn ins Ohr schmatzen, der Würgreiz bleibt. Verarbeitet jedoch, zum Beispiel als veganes Bananeneis oder als Bananenbrot mag ich sie wirklich gerne. Ich kann nur das Geräusch, den Geruch und die Konsistenz der rohen Banane nicht ertragen. Mein Freund kauft sich ganz gern mal eine kleine Staude und lässt diese dann so lange in der Küche liegen, bis sie schwarz, weich und eigentlich ungenießbar ist. Und da ich Lebensmittel nur sehr ungern wegwerfe, und auch nur dann, wenn sie wirklich verdorben sind, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, die Bananen weiterzuverarbeiten. Und ich liebe das Ergebnis! Das Bananenbrot ist nicht zu süß, sehr saftig und perfekt zum Frühstück, mit noch ein paar Beeren, Apfelschnitzen oder einem Klecks Ricotta mit Ahornsirup.

Da traf es sich ganz gut, dass ich als verspätetes Weihnachtsgeschenk von Springlane eine tolle neue Backform aus der Küchenkollektion bekommen habe, die ich hierfür verwenden konnte und die sich dafür sehr gut macht, wie ich finde. Das Bananenbrot ist recht saftig, nicht zu süß und hat eine  Blaubeer-Zuckerglasur. Wer es schokoladiger mag, rührt noch Schokoladenstücke unter oder überzieht den Kuchen mit einer Schokoglasur. Probiert es einfach aus was Euch am besten schmeckt und hinterlasst gerne einen Kommentar, wie es Euch geschmeckt hat!

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Saftiges Bananenbrot

Zutaten für eine Backform:

  • 6 weiche Bananen, circa 600 g
  • 200 g geschmacksneutrales Öl, z.B. Rapsöl
  • 100 g brauner Zucker
  • 120 g weißer Zucker
  • 2 Eier
  • 500 g Mehl, 405er
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder Mark von einer Vanilleschote)
  • 1 gehäufter  TL Zimt
  • 2 Kapseln Kardamom, sehr fein zerstoßen
  • 90 g Walnüsse, klein gehackt
  • 150 g Buttermilch
  • 3 EL TK-Heidelbeeren
  • 5 EL Puderzucker
  • Einige frische Heidelbeeren für die Deko

Zubereitung:

  1. Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Form einfetten, mit Mehl ausstäuben. Sehr reife Bananen pürieren, das Fruchtfleisch soll circa 600 g betragen. Wer gerne Stückchen im Bananenbrot hat, zerdrückt die Bananen mit der Gabel.
  2. Eier und beide Zuckersorten für etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Danach langsam das Öl unterrühren.
  3. Trockene Zutaten, sprich Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und zerstoßenen Kardamom vermischen. Vanilleextrakt unter die Eier-Öl-Mischung rühren. Danach die Mehlmischung abwechselnd mit der Buttermilch und den pürierten Bananen unter die Eiermasse rühren, bis ein homogener Teig entsteht.
  4. Zum Schluss noch die kleingehackten Walnüsse unterrühren. In die Form füllen und etwa 60-70 Minuten backen. (Stäbchenprobe machen). Für eine große Kastenform sollte die Teigmenge genau ausreichend sein, bei kleineren Formen nur etwa 2/3 des Teiges verwenden.
  5. Für die Glasur die TK Heidelbeeren aufkochen und zerstoßen, sodass der Saft austritt. Den Puderzucker in eine Schüssel füllen, soviel Heidelbeersaft dazugeben, bis die Glasur eine dickflüssige Konsistenz bekommt. Das passiert schon bei relativ wenig Heidelbeersaft, also sparsam dosieren. Über den ausgekühlten Kuchen gießen, mit Heidelbeeren bestreuen und trocknen lassen. Wer möchte, kann die Heidelbeeren auch mit etwas Zitrone aufkochen, dann wird die Glasur noch frischer.

Banana Bread
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