Kategorie: Gebäck

Zitronen-Rosen-Madeleines

Freunde, es gibt NEWS!! Die letzten Wochen ging alles so schnell und ich bin mit der Arbeit kaum hinterher gekommen. Aber es gibt was Fantastisches zu berichten: Ich gehe den nächsten Schritt in meiner Selbstständigkeit als Foodfotografin und Stylistin. Ich warte gerade nur noch auf den Mietvertrag und dann geht es schon los – ab Januar 2019 werde ich mit 99%iger Wahrscheinlichkeit ein eigenes kleines Atelier ganz in der Nähe meiner Wohnung beziehen. Es stehen einige Renovierungen an, z.B. werde ich den Boden mit einem PVC Bodenbelag auslegen der wie gegossener Beton aussieht, eine kleine, stylische Küche wird es geben, einen wundervollen Holztisch, eine kleine Nische mit tollem Lichteinfall für stimmungsvolle Foodbilder. 

Je mehr Auftragsanfragen in der letzten Zeit im Postfach eingingen, desto unsicherer war ich mit dem ganzen Projekt Selbstständigkeit, weil ich es hier in den eigenen vier Wänden einfach nicht stemmen kann und mich der Platzmangel teilweise an den Rand der Verzweiflung getrieben hat. Gerade habe ich ein kleines, nicht mal 10qm großes Zimmer zur Verfügung, wo auch noch ein großer Schrank und ein Schreibtisch drinsteht, und dann hat er noch nicht mal vier gerade Seiten.. Deshalb habe ich meine Arbeit teilweise schon auf die anderen Zimmer ausgelagert, was unabdinglich jeden Abend in großem Chaos endete. Wer als Freelancer schon mal mit externen Kunden gearbeitet hat, kennt auch die, die immer mal wieder über die Bilder schauen und kommentieren wollen. Und dieses Feedback kommt nicht immer dann, wenn man es gerade braucht um weiterzuarbeiten. Heißt: Ich musste die Settings immer einige Stunden stehenlassen, ehe ich weitershooten konnte. Alles extrem zeit- und platzaufwändig. Aber genau das wird sich nun ändern. Ich habe in meinem neuen, süßen 24qm Atelier mehrere Ecken mit tollem Licht, die ich auch einfach mal für ein paar Stunden so stehenlassen kann. Ich kann das Studio verlassen, ohne picobello aufräumen zu müssen und kann guten Gewissens in meine eigenen, sauberen und aufgeräumten vier Wände zurückkehren. Ich kann es ehrlich gesagt kaum erwarten. Werde dann natürlich einige Fotos des Umbaus mit euch teilen, wenn es soweit ist.

Heute habe ich noch einen Tag „Schonfrist“, bevor es ab morgen mit neuen Aufträgen Vollgas losgeht. Was fange ich mit meinem „freien“ Tag an? Ich backe, selbstverständlich! Und zwar: Madeleines, ein französischer Klassiker, für den es dutzende, nein, unzählige Variationen an Rezepten gibt. Ich habe ein Rezept vom renommierten Patissier Dominique Ansel ausprobiert – und leicht variiert – und sie sind einfach FANTASTISCH geworden.

Zutaten für 18 Madeleines

  • 115g Butter
  • 15 g brauner Zucker
  • 15 g Honig
  • 100 g weißer Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 120 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 3 große Eier
  • 1/2 TL Zitronenabrieb
  • 1 Spritzer Rosenöl
  • Puderzucker
  • Non-Stick Backspray
  1. Am Vortag: In einem kleinen Topf, Butter, braunen Zucker und Honig bei kleiner Hitze schmelzen lassen. Gleichmäßig mit einem Spatel rühren, damit nichts anbrennt. Die Mischung vom Herd nehmen und leicht auskühlen lassen.
  2. In einer Schüssel den weissen Zucker, Salz, Mehl und Backpulver vermengen und mit einem Schneebesen gut durchrühren. Nacheinander die Eier dazugeben und immer fest mit dem Schneebesen einarbeiten. Wenn alle Eier eingearbeitet sind, Stück für Stück die warme Butter-Honig-Masse dazugießen und kräftig durchrühren. Zum Schluss die Zeste von einer bis zu 1,5 Bio-Zitronen unterrühren und 1-2 Spritzer Rosenöl-Aroma hinzugeben. 
  3. Teig in einen Konditor-Spritzbeutel füllen, gut verschließen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
  4. Am nächsten Tag den Backofen bei Heißluft 175°C vorheizen. Ein Backblech falschherum in den Ofen schieben, damit die Madeleinform von allen Seiten genug Hitze bekommt.
  5. Die Spitze des Spritzbeutels abschneiden und die Madeleineform bis kurz unter den Rand füllen. Danach in den Ofen schieben, etwa 5-10 Minuten backen, bis die Ränder schon fest aussehen, dann einmal drehen und nochmal weiterbacken bis die Madeleines den typischen „Puff“ bekommen. Wenn man diesen vorsichtig antippt und er sich nicht mehr flüssig anfühlt, sind die Madeleines fertig.
  6. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und am besten noch warm genießen.

Apfel-Tee Cupcakes mit Vanille-Buttercreme

apfel cupcakes

Ich hab mich gefühlt nur einmal im Schlaf umgedreht und schon steht der Winter vor der Tür. Das soll aber nicht negativ klingen, ganz im Gegenteil. So sehr ich den Sommer und die lauen Abende am See liebe, so sehr schätze ich auch die gemütlichen Wintertage, die ich in Wolldecke eingekuschelt und mit einer Kanne Tee auf dem Tisch am liebsten am Sofa verbringe. Und wenn wir schon beim Thema sind – ich weiß, ich bin ein Meister der geschmackvollen Überleitungen – möchte ich Euch heute von meiner neuesten Foodblogger-Kooperation berichten.

Ich hab mich gefühlt nur einmal im Schlaf umgedreht und schon steht der Winter vor der Tür. Das soll aber nicht negativ klingen, ganz im Gegenteil. So sehr ich den Sommer und die lauen Abende am See liebe, so sehr schätze ich auch die gemütlichen Wintertage, die ich in Wolldecke eingekuschelt und mit einer Kanne Tee auf dem Tisch am liebsten am Sofa verbringe. Und wenn wir schon beim Thema sind – ich weiß, ich bin ein Meister der geschmackvollen Überleitungen – möchte ich Euch heute von meiner neuesten Foodblogger-Kooperation berichten.

Ich durfte für Tee Gschwendner zwei winterliche Rezepte entwickeln, bei denen alles unter dem Leitmotiv „Gerichte verfeinern mit Tee“ stehen sollte. Wenn Ihr mal etwas anderes ausprobieren wollt, solltet ihr jetzt unbedingt weiterlesen.

Wie bei Kakao- oder Kaffeebohnen gibt es auch beim Genussmittel Tee die ganze Bandbreite von sehr günstig bis hin zu extrem luxuriös, aus Massenproduktionen oder kleinsten Manufakturen aus aller Welt. Die Vielfalt an Sorten und Qualitäten bringt so manch einen Liebhaber dazu, Tee regelrecht zu zelebrieren,und aus Aufgusstechnik, Wassertemperatur und Ziehzeit eine kleine Wissenschaft zu machen. Und auch wir, Tee Gschwendner und meine Wenigkeit, wollten das Thema Tee von verschiedenen Seiten beleuchten und Inspirationen suchen, die über den reinen Teegenuss in Form einer mit heißem Wasser gefüllten Tasse hinausgehen. Es geht in folgendem Artikel darum, im wahrsten Sinne des Wortes einen Blick über den Tellerrand zu wagen und herauszufinden, was mit Tee noch so alles kulinarisch angestellt werden kann. Vorab sei gesagt: Als Aromastoff ist der Vielfalt der Teerezepte keine Grenzen gesetzt. Wir haben uns heute jedoch auf Tee Gschwendners Weihnachtstees fokussiert: Mainzelmännchens Winterapfel und TeeGschwendner Winterzauber. Wie bei jedem anderen Aromastoff auch kommt es beim Backen und Kochen mit Tee auf die richtige Menge an – das Teearoma soll nicht dominieren, vielmehr soll es Ziel sein, dass sich die Aromen des Tees subtil und harmonisch in die Komposition einfügen.

Anfangen möchte ich heute mit einem Cupcake-Rezept mit Apfelstückchen und einer luftigen Swiss-Meringue Vanille-Buttercreme. Nächste Woche um die gleiche Zeit möchte ich dann ein weiteres Tee-Dessert-Rezept mit Euch teilen – ihr dürft gespannt sein!

Apfel-Tee-Cupcakes mit Vanille-Buttercreme

Für 12 Cupcakes:

  • 200 g Mehl
  • 40 g Speisestärke
  • ½ Pck. Backpulver
  • Prise Salz
  • 130 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 200 g Butter, zimmerwarm
  • 3 Eier, zimmerwarm
  • 170 g Milch
  • 4 EL Tee Mainzelmännchens Winterapfel
  • 2 mittelgroße Äpfel, Boskoop
  • Abrieb von einer Bio Zitrone
  • Saft von 1 Zitrone

Buttercreme:

  • 80 g Zucker
  • 120 g Eiweiß, etwa 3-4 Eier, oder pasteurisiert aus dem Tetra Pack
  • 300 g Butter, zimmerwarm
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Zitronensäure
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Ahornsirup für die Deko

Zubereitung:

  1. Am Vortag: Tee in eine hitzefeste Schüssel füllen, Milch aufkochen und darüber gießen, über Nacht abkühlen lassen und am nächsten Morgen durch ein Sieb gießen.
  2. Zimmerwarme Butter aufschlagen, Zucker einrieseln lassen und etwa 10 Minuten schaumig schlagen. Nacheinander die Eier hinzugeben, jedes Ei so lange schlagen bis es komplett eingearbeitet ist.
  3. Mehl, Backpulver, Zimt, Speisestärke und die Prise Salz in einer Schüssel vermengen und einmal gut durchsieben.
  4. Zitronenabrieb und -Saft und Vanilleextrakt zu der Eier-Butter-Masse geben.
  5. Danach die Mehlmischung abwechselnd mit der aromatisierten Milch zum Butter-Eier-Gemisch geben.
  6. Äpfel waschen, vierteln und in sehr dünne Scheiben schneiden. 2/3 der Äpfel unter den Teig heben.
  7. Muffinbackblech mit Papierschälchen auslegen, Teig gleichmäßig darin verteilen und mit den restlichen geschnittenen Äpfeln bestreuen. Im vorgeheizten Ofen (160°C, Heißluft) circa 20-25 Minuten backen, bis die Muffins schön aufgegangen und goldbraun sind.
  8. Für die Swiss Meringue Buttercreme:
    Entweder pasteurisiertes Eiweiß (z.B. von DM, Pumperlgsund, Bio-Eiweiß) oder das Eiweiß von frischen Bio-Eiern mit Zucker vermengen. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, auf mittlere Hitze zurückschalten. Dann in einer Edelstahlschüssel die Eiweiß-Zucker-Masse schonend und unter ständigem Rühren erhitzen. Wer ein Zuckerthermometer besitzt: Bei etwa 60 Grad Flüssigkeitstemperatur ist der Zucker gelöst, wer kein Thermometer besitzt: Nach etwa 5-10 Minuten in die Flüssigkeit fassen und zwischen den Fingern reiben. Wenn kein Zucker mehr zu spüren ist, ist die Masse auf Temperatur.
  9. Danach die Eiweiß-Zuckermasse in einen Mixer füllen, die Prise Salz zugeben und bei hoher Frequenz steif schlagen. Das dauert etwa 10 Minuten, die Masse muss KOMPLETT abgekühlt sein, bevor die Butter hinzugegeben wird. Wenn die Eiweißmasse steif ist, eine Prise Zitronensäure in die Creme geben und das Vanilleextrakt hinzugeben. Wenn die Eiweißmasse komplett auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, die Butter nach und nach und unter ständigem Rühren dazugeben. Je nach Temperatur kann es sein, dass die Masse ausflockt – wenn man aber weiterrührt, verbinden sich die einzelnen Komponenten wieder zu einer cremigen Masse.  Wenn die Buttercreme schön homogen ist, nochmal 5 Minuten auf höchster Frequenz weiterschlagen, bis die Creme sehr fluffig und leicht ist.
  10. Dann in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und gleichmäßig auf die 12 Apfel-Muffins aufspritzen. Für die Deko kann noch ein wenig Ahornsirup über die Creme getröpfelt werden.

Mohnschnecken Challa

mohnchalla

Endlich ist der Frühling in München angekommen, meine Stimmung geht merklich bergauf. Ich liebe Winter und vor allem Schnee, glitzernde Wiesen und auch einer klirrenden Kälte kann ich etwas abgewinnen, aber diese grauen und tristen Tage der letzten Wochen haben mir wirklich aufs Gemüt gedrückt. Als die Sonne letzte Woche endlich wieder zum Vorschein kam und die Temperaturen deutlich angestiegen, konnte ich wieder neue Energie schöpfen. Neue Energie für meinen Körper, für meine Seele und meinen Geist. Gerade lebe und arbeite ich von Zuhause. Meinen Job in einem Concept Store habe ich gekündigt, da die Arbeitsbelastung meine Kräfte geraubt hatte.

Wie geht es nun weiter?

Nun denke ich denke über die Zukunft nach, stehe zum Großen Teil in meiner Küche, um neue Rezepte auszuprobieren. Es ist mir ein großes Anliegen, mich und meinen Stil zu finden und auf den Punkt zu bringen. Neue Stylings, neue Rezepte, neue Retusche Techniken für meine Bilder. Ebenso und fast so wichtig ist es mir, Einblicke in meine Person zuzulassen. Bislang fiel es mir schwer, ehrlich je nach Stimmungslage zu schreiben, daher habe ich manchmal auch einige Wochen nichts gepostet, wenn mir nicht danach war oder ich zuviel Stress und schlechte Gedanken hatte. Aber es ist jetzt an der Zeit, mich zu öffnen und ein wenig mehr von mir selbst, meiner Vergangenheit und meinen Träumen zu erzählen. Einer meiner großen Wünsche ist es, selbstständig zu arbeiten um das zu tun, was ich am Besten kann. Die Schönheit in Lebensmitteln zu entdecken, herauszuarbeiten und fotografisch festzuhalten. Noch ist mir das Projekt zu riskant. Aber ich spüre tief in mir drin, dass es der richtige Weg für mich ist. Habt Ihr Erfahrungen damit? Wie sieht es aus mit Versicherungen, finanzieller Absicherung, Existenzängsten? Schreibt mir gerne in die Kommentare oder eine e-Mail, ich würde mich sehr über Feedback freuen, auch wenn Ihr in einer anderen Branche arbeitet.

Blogger sein oder sein lassen?

Am Begriff des Bloggers haften viele Vorurteile. Oberflächlich, selbstverliebt und ungebildet sollen sie sein. Daher distanziere ich mich sehr gerne davon. Ich war eine der Ersten in der Foodbloggerszene, habe darin jedoch nie eine Möglichkeit der Selbstverwirklichung gesehen, weshalb der Törtchenherzog viel zu wenig Beachtung bekommen hat. Meine ersten Schritte als selbstständige Bloggerin bin ich nach meiner Kündigung mit Edeka gegangen. Zuvor hatte ich mich immer dagegen gewehrt, Produkte zu vermarkten, da ich frei von Werbung bleiben wollte und ich dachte, dies würde nicht akzeptiert werden. Doch ich beginne nun, die Marken und Produkte zu hinterfragen, die mir angeboten werden und Inspirationsgeber zu werden. Ich betreibe Recherche und entscheide dann, ob ich mich mit dem Kunden identifizieren kann. Und im Falle von Edeka kann ich das, viele andere Anfragen habe ich bereits abgelehnt.

Um zum Punkt zu kommen: Es ist Zeit für ein neues Rezept und ein neues Styling und die Chance, einen Einkaufsgutschein zu gewinnen. Die Vorgehensweise ist sehr einfach, sofern ihr auf Instagram aktiv seid.

  1. Wählt Euer Lieblingsprodukt der Edeka Eigenmarke mit dem blauen Edeka-Carée
  2. Folgt dem offiziellen @Edeka Account.
  3. Ladet ein Bild mit Eurem Lieblingsprodukt auf Eurem Instagram-Profil hoch, erklärt Euren Followern, was es zu einem Eurer #edekalieblinge macht und vertaggt den offiziellen @Edeka-Account.
  4. Für Euer Posting habt Ihr Zeit bis zum 22.4. – danach werden die drei glücklichen Gewinner ausgelost!

Und falls Ihr darauf keine Lust habt, dann lest bitte dennoch weiter, weil ich mit einem der Produkte eine wunderbare Mohn-Challa kreiert habe. Sie ist überhaupt nicht trocken und wird durch die Himbeerglasur so richtig fruchtig.

mohnchalla

Mohnschnecken-Challa

Zutaten für 1 Stück:

  • 350 g Dinkelmehl
  • 35 g gemahlenen Mohn
  • 210 ml Milch, lauwarm
  • 60 g zerlassene Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2/3 Pck. Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 35 g Zucker
  • Schale von einer Bio-Zitrone

Füllung:

  • 2 Packungen Mohnfülle von Edeka oder selbstgemachte Mohn- oder Nussfülle

Glasur:

  • 1 Ei
  • 1 Schuss Milch
  • 1 Schuss Vanilleextrakt
  • Brauner Zucker, nach Bedarf

Topping:

  • 100 g TK Himbeeren
  • Schuss Vanilleextrakt
  • 200 g Puderzucker
  • Saft von einer Bio-Zitrone

Zubereitung:

  1. Zuerst Mehl mit gemahlenem Mohn, Trockenhefe, Salz, Zucker und Zitronenschale vermengen. Milch , Butter und Vanilleextrakt in einem Topf erwärmen, bis sich die Butter komplett gelöst hat.
  2. Danach die warme Milch in die Mehlmasse gießen und gut kneten, bis ein homogener, nicht zu klebriger aber weicher Teig entsteht.
  3. Für eine Stunde unter einem Küchentuch ruhen lassen. Danach zu einer länglichen Rolle formen, in vier gleich große Stücke teilen. Je ein Stück zu einem länglichen Rechteck von etwa 25*8 cm ausrollen. Eine Längshälfte mit der Edeka Mohnfülle bestreichen. Dann die Ecken des Rechtecks aufeinanderklappen. Den nun entstandenen, schmaleren Streifen ebenfalls mit Mohnfülle bestreichen. Beide Außenkanten aneinanderdrücken, dass die Mohnfülle innenliegt, diese neu geformte Rolle auf einer bemehlten Unterlage nochmal zu einer gleichmäßígen Rolle ausrollen, die etwa eine Länge von 50 cm haben sollte.
    howto
  4. Mit den drei weiteren Teigstücken genau so verfahren. Dann die vier Stränge wie auf den Bildern zu sehen verknoten.
  5. Wieder eine Stunde ruhen lassen. 1 Ei mit einem Schuss Milch, einem Schuss Vanilleetrakt verrühren. Das aufgegangene Mohnbrot damit bestreichen. Mit braunem Zucker bestreuen.
  6. Ofen auf 180 *C vorheizen (Ober-Unterhitze). Dann das Mohnbrot auf mittlerer Ebene in den Backofen schieben und etwa 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.
  7. Indes die TK Himberen mit dem Vanilleextrakt und dem Saft einer Zitrone aufkochen. Gut pürieren und etwas abkühlen lassen. Mit dem Puderzucker verrühren, bis eine glatte Masse entsteht und großzügig auf dem ausgekühlten Mohn-Pull-Apart-Bread verteilen.

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Buttermilchwaffeln

Buttermilchwaffeln

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich mir meine Rezepte komplett selbst ausdenke. Darauf kann ich in der Regel nur mit Jein antworten, denn in den sozialen Medien sieht man natürlich allerlei fantastische Bilder, Rezepte über Rezepte und dieses Überangebot macht es einem fast schon schwer, zu entscheiden. Würde ich alle Rezepte aus meinen Büchern und Zeitschriften nachkochen, müsste ich mir bis zum Ende meines Lebens nie wieder Gedanken machen, was ich morgen kochen soll. Und würde ich diese Rezepte einfach stur abschreiben und hier online stellen, so wäre der Sinn und Zweck dieser Seite etwas verfehlt. Doch ist es doch meist so, dass einem Zutaten aus bestimmten Rezepten fehlen, dass man diesen Kuchen lieber mit jener Creme und lieber mit Öl statt mit Butter zubereitet,dass man Süßkartoffeln durch Kürbis ersetzt, Grünkohl durch Spinat, dass einem einfach eine bestimmte Farb- oder Texturkombination gefällt, sodass man so spielerisch auch andere Sachen darauf entwickeln kann.  Ich bin keine gelernte Konditorin, weshalb mir einfach das nötige Grundwissen fehlt, mir vor allem Teige komplett „selbst“ auszudenken. Natürlich kenne ich in etwa die Verhältnisse, doch meist schlage ich doch nochmal in meinen schlauen Büchern nach, ob das Grundverhältnis stimmt und dann passe ich es an meine Vorlieben an. Deshalb: Jein! Ich erfinde die Sachen nicht komplett neu, aber interpretiere sie auf meine eigene Art und Weise, ohne dabei ein Rezept  abzukupfern und als meines zu verkaufen. So war ich die letzten Wochen mal wieder auf der Suche nach „Authentic Buttermilk Waffles“ (aus irgendeinem Grund bilde ich mir nämlich ein, dass es in den USA weitaus bessere Buttermilchwaffeln gibt) – und auf der Suche bin ich immer wieder auf Rezepte gestoßen, die über eine Unmenge an Zucker und Fett verfügen. Deshalb habe ich mir 2-3 Grundrezepte angesehen und nach meinem Geschmack weiter verfeinert. Weniger Zucker, mehr Gewürze, eine Prise Salz und eine andere Zubereitungsweise, mit getrennt voneinander aufgeschlagenen Eiern. Und Zutaten hinzufügen geht immer, Blaubeeren sowieso, deshalb gab es bei uns die Tage weniger süße Buttermilchwaffeln mit Blaubeeren, die, frisch aufgebacken, außen schön knusprig und innen knatschig weich sind. Nach Bedarf ein wenig Puderzucker oder Ahornsirup dazu und ich bin wunschlos glücklich und darf das Rezept, das es so garantiert kein zweites Mal zu finden gibt, stolz mein Eigen nennen 😉

Buttermilchwaffeln

Buttermilchwaffeln

Zutaten für  6 längliche Waffeln:

  • 95 g weiche Butter
  • 70 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier, getrennt
  • 190 g Mehl, 405er
  • 1 TL Backpulver
  • Orangenschale von 1 Bio-Orange
  • 200 g Buttermilch
  • Prise Zimt
  • 125 g frische Blaubeeren

Zubereitung:

  1. Eier trennen, Eiweiß aufschlagen. Weiche Butter mit Zucker etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Danach die Eigelbe und das Vanilleextrakt nacheinander unterrühren.
  2. Mehl, Backpulver, Orangenschale, Zimt und Salz in einer weiteren Schüssel mischen. Abwechselnd mit der Buttermilch unter das Eigelb-Buttergemisch rühren. Ganz zum Schluss noch vorsichtig den Eischnee unterheben und nur so lange rühren, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.
  3. Waffeleisen mit Backtrennspray oder Öl einpinseln und aufheizen (ich backe auf Stufe 5 von 6, also sehr heiß) – Danach je eine Kelle Teig in die Backform füllen und mit ein paar Blaubeeren bestreuen. Den Deckel schließen und 3-4 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  4. Noch heiß servieren und mit Puderzucker oder Ahornsirup genießen.

Geeiste Windbeutel

Ice Cream Puff

Eigentlich bin ich ein Verfechter der guten, alten Printmedien, wenn es um Rezept-, Mode- oder Lifestyle-Magazine geht. Ich ersticke förmlich in Zeitschriften, da ich ständig mit neuen Exemplaren nach Hause komme. Manche Magazine bekommt man hier in Deutschland aber nicht und übers Internet bestellen und einschiffen lassen ist mir zu aufwändig, deshalb bin ich in solchen Momenten ganz froh um digitale Veröffentlichungen. Mein heutiges Rezept – oder zumindest der Eiscreme-Teil – habe ich aus der französischen Fôu de Patisserie-Zeitschrift, die einige aufwändige Konditorrezepte der weltbesten Konditoren veröffentlicht. Für mich ist die Zeitschrift schön anzuschauen, ich liebe die Kompositionen und Rezepte, allerdings sind sie für mich etwas zu aufwändig und kompliziert. Mit meinen spärlichen Französisch-Kenntnissen ist es zwar immer wieder eine Herausforderung, die Rezepte zu verstehen, aber mit ein wenig Übung geht das doch relativ schnell. Ich habe etwas weniger Zucker, dafür mehr Milchpulver genommen als im Rezept angegeben und etwas Zitronen- und Vanillearoma hinzugegeben. Und da ich keine Eiswaffeln im Haus hatte, habe ich fix Brandteig-Förmchen in den Backofen geschoben.

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Ice Cream Puff

Geeiste Windbeutel

Zutaten für 4 Personen:
Eiscreme:
– 500 ml Buttermilch
– 45 g Magermilchpulver
– 75 g Schlagsahne
– 145 g feiner Zucker
– 1/2 TL gemahlene Vanille
– Schale + Saft von 1/2 Zitrone
– 100 g Brombeeren

Brandteig:
– 225 ml Wasser
– 65 g Butter
– 1 Prise Salz
– 1 EL feiner Zucker
– 125 g Dinkelmehl 603, gesiebt
– 2 Eier

Zubereitung Eis:

1. Buttermilch und Magermilchpulver in eine Schüssel füllen und mit dem Mixer pürieren. Danach Zucker, abgeriebene Zitronenschale und Vanille zugeben und für etwa 5 Stunden in den Kühlschrank stellen.
2. Danach in die Eismaschine füllen. Falls keine Eismaschine vorhanden ist, die Masse in eine flache Form füllen, in den Gefrierschrank stellen und alle 30 Minuten kräftig durchschlagen.

Windbeutel:
1. Wasser, Butter und Zucker zusammen aufkochen. Dann sofort das Mehl einrühren und 3 Minuten abbrennen, bis sich der Teig vom Topfrand löst.
2. Teig in eine Schüssel füllen und etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Dann nacheinander die Eier unterschlagen und so lange rühren, bis eine zähflüssige Masse entsteht.
3. Masse in einen Spitzbeutel füllen und mit einer Sterntülle 4 etwa 5-6 cm Durchmesser große Häufchen auf das mit Backpapier belegte Blech spritzen. Ofen auf 200° C vorheizen und Windbeutel für etwa 30 Minuten backen, bis sie goldbraun und stark aufgegangen sind.
4. Windbeutel horizontal aufschneiden und mit Brombeeren und Eiscreme füllen.

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Ice cream puffs

Ingredients for 4 servings:
Buttermilk ice cream:
– 500 ml buttermilk
– 45 g skim milk powder
– 75 g whipping cream
– 145 g finest sugar
– 1/2 teaspoon ground vanilla
– zest + juice from ½ organic lemon
– 100 g black berries

Choux pastry:
– 225 ml water
– 65 g butter
– 1 pinch of salt
– 1 tablespoon finest sugar
– 125 g  spelt flour, type 603
– 2 eggs

Method for ice cream:

1. Whisk buttermilk and skim milk powder in a large bowl and mix it with an immersion blender. Then add the sugar, lemon zests & juice and ground vanilla and put it in the refrigerator for at least 5 hours.
2. Fill the mixture into your ice cream machine and freeze for about 30 minutes. Fill ice cream into a cold resistant bowl and put it in the freezer for another 1-2 hours. If you don’t have an ice cream machine, fill the mixture into a very flat bowl and beat it up every 30 minutes.

Choux Pastry:

1. Fill water, sugar and butter in a pan and bring it to a boil. Then immediately add sifted spelt flour and cook it for about 3 minutes while constantly stirring with a wooden spoon. The mixture should detach from the sides of the pan, then it’s perfect.
2. Fill into a large bowl and let it cool for about 10 minutes. Then beat in eggs and stir until you get a creamy and sticky dough.
3. Line a baking sheet with baking paper and preheat oven to 200°C. Fill your dough into a piping bag with star nozzle and pipe 4 „roses“ with a diameter of about 5-6 cm on the baking paper. Then bake for about 30 minutes, until the cream puffs are golden brown.
4. Cut puffs horizontally and fill it with blackberries and a serving of ice cream.

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Brandteig Waffeln

In den letzten Tagen habe ich sehr viel Zuspruch bekommen was meine Rezepte, die Qualität meiner Bilder und meinen Blog angeht. An dieser Stelle möchte ich euch für eure Unterstützung von ganzem Herzen danken. Selbst mein Vater, der sonst nichts mit Bloggern am Hut hat, erzählt bei Familientreffen laut und stolz von der Website seiner Tochter. Das macht mich wirklich stolz und glücklich und ich bin sehr froh, dass ich so viel positives Feedback bekomme. Ich gebe mir auch weiterhin größte Mühe für euch, lade kein Rezept hoch, von dem ich nicht überzeugt bin und poste kein Bild, das mir nicht gefällt.

Mein Dankeschön an euch ist ein Rezept für Waffeln aus Brandteig – einem Teig, der eigentlich vor allem für Windbeutel und Eclairs verwendet wird aber wirklich hervorragend als Waffelteig funktioniert. Außen knusprig, innen weich und luftig und nicht zu süß. Ich toppe die Waffeln mit Ahornsirup, dunklen Beeren und ungesüßten Kokoschips, die es im Bio-Markt oder bei DM zu kaufen gibt.

// Scroll down for english version

Brandteig-Waffeln
Brandteig-Waffeln

Brandteig Waffeln

Zutaten für etwa 8 Brandteig Waffeln:

– 350 ml Vollmilch, bis zu 400 ml möglich
– 60 g Butter
– 175 g Mehl 405er
– 1 Prise Salz
– 50 g weißer Zucker
– 80 g brauner Zucker
– 4 Eier
– 1/2 TL gemahlene Vanille

Zubereitung:
1. Milch, Butter,  Salz und Vanille aufkochen. Den Topf von der Kochstelle nehmen, Mehl und weißen Zucker unterrühren. Wieder auf den Herd stellen und 3 Minuten unter Rühren mit einem Holzlöffel auf der Hitze abbrennen, bis der Teig zu einem Klumpen wird und sich vom Topfrand löst (eine dünne Schicht bleibt in meinem Topf vorhanden).
2. Nach dreiminütigem Abbrennen die Masse in eine Schüssel füllen, etwas abkühlen lassen und danach 4 Eier nacheinander kräftig mit dem Rührgerät einarbeiten. Falls die Eier sehr klein waren, ist der Teig noch sehr dickflüssig, dann noch etwas Milch unterrühren, bis die Konsistenz perfekt ist. Zum Schluss den braunen Zucker unterrühren.
3. Das Waffeleisen fetten, auf die Betriebstemperatur erhitzen und jeweils eine Portion ins Waffeleisen geben. Vorsicht, etwas weniger Teig in das Eisen geben, die Waffeln gehen sehr stark auf. Mit Beeren, Ahornsirup und Kokoschips garnieren.

// English Version

Choux Pastry Waffles

Ingredients for about 8 waffles:
– 350 ml fullfat milk, another 50 ml if dough is too sticky
– 60 g butter
– 175 g flour
– 1 pinch of salt
– 50 g white granulated sugar
– 80 g brown sugar
– 4 eggs
– 1/2 teaspoon ground vanilla

Method:
1. In a large pan, bring milk, butter, salt and ground vanilla to a boil. Remove the pot from heat and add flour and white sugar. Put it on the heat again and“burn“ choux pastry for about 3 minutes, stirring constantly with a wooden spoon, until the dough no longer sticks to the sides of the saucepan (of course, a small layer of dough will remain, but that’s ok).
2. Fill hot dough into a large bowl, allow to cool a few minutes and mix in eggs. If dough is too sticky, mix in another batch of fullfat milk until the texture is perfect. Finally mix in brown sugar.
3. Grease your waffle iron. Fill a small amount of dough into your hot waffle iron and bake for a few minutes until it gets a golden brown colour. Don’t use too much dough, the waffles will expand extremely. Remove waffle from waffle iron and serve with maple syrup, wild berries and unsweetened coconut chips.

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Blaubeer Cupcakes

Cupcakes

Die Tage der Winterdepression sind gezählt! Es liegt Frühling in der Luft, das spüre, rieche und fühle ich ganz deutlich. Aufstehen fällt mir leichter, ich bin energiegeladen, ständig auf Achse und auch nach Feierabend noch hoch motiviert, mich mit Freunden zu treffen oder noch etwas Leckeres zu kochen. Erstaunlich, was so ein bisschen Sonne doch ausmacht. Und auch dieses Wochenende habe ich mir wieder einiges vorgenommen. Ich habe mich mit Freunden getroffen, war auf einem Nachtflohmarkt auf der Suche nach neuen, alten Küchenutensilien (bin zwar leider nicht fündig geworden, aber schön war es dennoch) habe einiges gekocht und noch mehr gebacken. Heute möchte ich eines der Rezepte teilen, das vielleicht auch etwas fürs kommende Osterwochenende ist: Fettreduzierte Blaubeer Cupcakes mit Blaubeer-Quark-Häubchen. Der Teig kommt komplett ohne zugesetztes Fett aus, dieses habe ich durch Joghurt ersetzt. Natürlich, das liegt in der Natur der Dinge, bekommt der Teig dadurch eine andere, etwas elastischere, nicht so dichte Konsistenz, wie man das sonst von Muffins gewohnt ist. Aber trotzdem sind sie wahnsinnig lecker, aromatisch und frisch im Geschmack. Aber das sind mir die eingesparten Kalorien dieser Blaubeer Cupcakes allemal Wert.

// Scroll down for english version

Cupcakes

 

Blaubeer Cupcakes

Zutaten für 12 Blaubeer Cupcakes:

Teig:
– 200 g Mehl 

– 150 g Zucker

– 2 Eier

– 1 TL Backpulver
– 1 Prise Salz
– 125 g Vollmilchjoghurt
– 120 g Heidelbeeren
– 100 g Zartbitterschokolade in Stückchen
– 1 Messerspitze gemahlene Vanille
Topping:
–  Schale + Saft von 1/2 Bio-Zitrone
– 150 g Magerquark
– 4 EL Zucker
– 1 Messerspitze gemahlene Vanille
– 150 ml Schlagsahne
– 3 EL Blaubeermarmelade

Zubereitung:
1. Mehl, Backpulver und 1 Prise Salz vermischen. Eier und Zucker mit dem Handrührgerät 5 Minuten dick cremig aufschlagen. Joghurt einrühren. Mehlmischung, Heidelbeeren und gehackte Schokolade kurz unterrühren. Eine Muffinform mit Papierschälchen auslegen, jeweils zu 2/3 mit Teig befüllen und bei 170° C Umluft etwa 20 Minuten backen, bis die Muffins schön aufgegangen und braun geworden sind. 
2. Quark, Zucker, Zitronenschale + Saft und Vanille aufschlagen und 30 Minuten kühl stellen. Kalte Sahne steif schlagen und unter den Quark heben.
3. Konfitüre mit einem Schneebesen glatt rühren. Einen Spritzbeutel abwechselnd mit einem EL Füllung und einem EL Konfitüre füllen und diese Mischung auf die Muffins spritzen.

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Blueberry Cupcakes

Ingredients for 12 Cupcakes:

Muffin Dough:
– 200 g all-purpose flour
– 2 eggs
– 150 g white sugar
– 1 teaspoon baking powder
– 1 pinch of salt
– 125 g full fat yogurt
– 100 g blueberries
– 100 g chopped bitter chocolate chunks
– 1 pinch of ground vanilla
Topping:
– lemon zest and juice of 1/2 organic lemon
– 150 g low-fat quark
– 4 tablespoons sugar
– 150 ml cold whipping cream
– 3 tablespoons blueberry jam
– 1 pinch of ground vanilla
Method:
1. Mix flour, baking powder and 1 pinch of salt. Beat egg and sugar 5 minutes with your hand mixer until light and creamy. Stir in yogurt. Stir in flour mixture, blueberries and chopped chocolate chunks and stir shortly until ingredients are well combined. Put paper linings into your muffin baking dish and fill every mould with dough to 2/3 height. Preheat your oven to 170° Celsius and bake muffins about 20 minutes until they get a golden brown colour:
2. Mix quark, sugar, lemon zest and juice and Vanilla with your hand mixer and put it in the refrigerator for about 30 minutes. Beat up whipping cream and gently fold whipped cream under your quark mixture.
3. Stir blueberry jam with a whisk until smooth. Fill an icing bag successive with a tablespoon of quark mixture and a tablespoon of blueberry jam and decorate your muffins with the frosting.
Blaubeer Cupcakes Cupcakes-5049 Cupcakes-5127

Buchweizenwaffeln

Buchweizenwaffeln

In letzter Zeit hatte ich öfter mit diffusen Magenproblemen zu kämpfen, die ich nicht richtig zuordnen konnte. Um auszuschließen, dass ich vielleicht doch an verborgenen Unverträglichkeiten gegen bestimmte Lebensmittel leide, taste ich mich langsam durch gezieltes Weglassen der altbekannten Verdächtigen wie Laktose oder Gluten an das Problem ran. Den Anfang macht heute das Gluten, das – zumindest in diesem Fall – viel einfacher zu ersetzen ist, als viele glauben. In diesen Frühstückswaffeln ersetze ich Mehl durch Buchweizenmehl gemischt mit gemahlenen Mandeln. Dadurch werden die Waffeln sehr saftig und im Geschmack leicht nussig, was ich sowieso sehr gerne mag. Statt Butter verwende ich Margarine, statt normaler Milch Mandelmilch. Diese beiden Substitute funktionieren für meine Buchweizenwaffeln genauso gut wie ihre tierischen Artverwandten. Getoppt haben wir die Buchweizenwaffeln mit Vanille-Sojajoghurt, frischen Beeren und Agavendicksaft für die Süße. Und siehe da, diese Buchweizenwaffeln habe ich super vertragen, keine Magenschmerzen, sondern nur ein gutes, gesättigtes Gefühl im Bauch. Ich wünsche euch einen wundervollen Sonntagmorgen und gutes Gelingen!

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Buchweizenwaffeln

Buchweizenwaffeln

Zutaten für 4 Frühstücksportionen:
– 100 g gemahlene Mandeln, weiß
– 150 g Buchweizenmehl
– 250 ml Mandelmilch
– 80 g Margarine / Butter
– 125 g Rohrzucker
– 4 Eier
– 1 TL Backpulver
– 1 Prise Salz
– 1 TL Vanilleextrakt / 1/2 TL gemahlene Vanille / 1 Pck. Vanillezucker
Topping:
– 500 ml Vanillejoghurt
– frische Beeren nach Wahl
– Agavendicksaft / Honig

Zubereitung:
1. Margarine mit Zucker aufschlagen, Eier + Vanilleextrakt nacheinander unterrühren.
2. In einer extra Schüssel Buchweizenmehl, Mandeln, Salz und Backpulver vermischen. Diese Mischung zur Margarine-Eier-Mischung geben und kräftig unterrühren. Die Mandelmilch schubweise unterrühren, bis ein nicht zu flüssiger Waffelteig ensteht (benötigte Menge etwa zwischen 200 ml – 250 ml).
3. Waffeleisen fetten (ich verwende Kokosfett, da sehr hitzebeständig) und kleine, runde Teigportionen ausbacken, bis sie goldbraun sind.
4. Waffeln aufeinanderstapeln, mit Joghurt bedecken und mit frischen Früchten garnieren. Für mehr Süße mit Honig / Agavendicksaft beträufeln.


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Buckwheat Waffles

Ingredients for 4 Breakfast Servings:
– 150 g buckwheat flour
– 100 g ground almonds
– 250 ml almond milk
– 80 g soft butter / margarine
– 125 g brown cane sugar
– 4 eggs
– 1 teaspoon baking powder
– 1 teaspoon vanilla extract
– 1 pinch of salt
Topping:
– 500 ml vanilla yogurt
– fresh berries like raspberrys / blueberries
– for more sweatness: agave syrup

Method:
1. Beat butter and sugar until light and fluffy. Stir in vanille extract and one egg after another.
2. In a seperate bowl mix buckwheat flour, ground almonds, salt and baking powder.  Add this mixture to the egg-butter-sugar-mixture and stir until all ingredients are well combined. Add almond milk in batches until the dough is creamy and not too liquid (about 200 – 250 ml are necessary).
3. Grease your waffle iron (i am using coconut fat) and bake waffles a few minutes until they are light brown and firm.
4. Top waffles with yogurt, fresh berries and, if necessary, agave syrup.

Buchweizenwaffeln Buchweizenwaffeln

Lütticher Waffeln

Lütticher Waffeln mit Limetten-Blaubeersoße

Unser USA Urlaub liegt nun schon wieder fast drei Monate zurück, unglaublich wie die Zeit vergeht. Ich habe sehr viele, sehr schöne Erinnerungen mitgenommen. Die atemberaubende Architektur in New York, das beschauliche, von Studenten geprägte Philadelphia bis hin zum feucht-nassen Key West am südlichsten Zipfel der Staaten und vor allem: Ein unfassbar reichhaltiges und perverses Essensangebot, was mir so manche Tage ordentlich auf den Magen geschlagen hat. Erstaunt hat mich das Überangebot an Waffeln – in jedem noch so stinkigen, kleinen, bettwanzenverseuchten Motel gab es beim Frühstücksbuffet eine Waffelstation zum Waffel-Do-it-Yourself-Ausbacken. Habe ich natürlich ausprobiert – leider – denn die Qualität der Waffeln war, wie ich es eigentlich schon erahnen konnte, wabbelig, sehr süß und ansonsten recht geschmacksneutral. Wieder zuhause im schönen München hatte ich nach einer zweiwöchigen Waffel-Abstinenz langsam wieder Lust auf die sündige Mehlspeise. Ein Glück kam da Springlane.de mit einer neuen Kooperation um die Ecke – ich durfte ein Waffeleisen von Krups ausführlich testen. Den Testbericht dazu könnt ihr hier nachlesen.

Ich habe viele verschiedene Waffeln gebacken und habe nun die Qual der Wahl, welches ich hier online stelle. Der Sieger: Lütticher Waffeln mit Blaubeer-Limettensoße und Ahornsirup.

Lütticher Waffeln mit Blaubeersoße

Lütticher Waffeln mit Limetten-Blaubeer-Soße

Für etwa 12-15  Waffeln:
– 400 g Mehl
– 200 ml Milch, lauwarm
– 200 g Hagelzucker
– 2 g Salz
– 200 g weiche Butter
– 3 Eier
– 1/2 Teelöffel gemahlene Vanille
– 1 Teelöffel Zucker
– 30 g Frischhefe

Für die Soße:
– 400 g Blaubeeren
– 100 g Zucker
– 100 ml Wasser
– Saft und Schale von 2 Bio-Limetten

Frische Blaubeeren, Puderzucker und Ahornsirup zum Garnieren

Für die Waffeln:
1. Alle Zutaten für den Teig einige Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie die gleiche Temperatur annehmen.
2. Lauwarme Milch mit Vanille, Zucker und zerbröselter Hefe anrühren und etwa 20 Minuten stehen lassen, bis die Hefe zu schäumen beginnt. Danach Eier unter die Milchmasse rühren.
3. Salz und Mehl vermengen, dann langsam die Eier-Milch-Hefemasse unter das Mehl rühren. So lange kneten, bis eine homogene Masse entsteht, dann die Butter in Stückchen zugeben, und so lange kneten, bis die Masse weich und geschmeidig ist. Etwa 45-60 Minuten im Warmen gehen lassen, dann den Hagelzucker unterheben.
4. Währenddessen die Blaubeeren waschen. Limette heiß waschen und Schale abreiben. Zucker und Wasser in einem Topf vorsichtig erhitzen, bis der Zucker zu karamellisieren beginnt. Wenn der Zucker goldbraun und geschmolzen ist, die Blaubeeren und die Limettenschale und Saft zugeben und etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Masse andickt. Danach noch mit Säure/Zucker abschmecken, je nach Geschmack.
5. Für runde Waffeln je 2 EL Teig mittig auf die Heizplatte geben. Dann den Deckel schließen und etwa 3-4 Minuten backen. 

Nach dem Backen mit Puderzucker bestäuben und mit Blaubeersoße, Ahornsirup und frischen Beeren garnieren.

Lütticher Waffeln mit Limetten-Blaubeersoße

Teig im Waffeleisen Teig im Waffeleisen Waffeln

 

Zimtschnecken

Zimtschnecken

Anlass meines heutigen Posts ist meine neueste Errungenschaft im Kamera-Fuhrpark: Die Canon 50 mm f/1.4 Festbrennweite! Bislang habe ich immer mit dem kleineren Bruder, dem günstigen f/1.8-Objektiv fotografiert. Ich war zwar zufrieden mit der Bildqualität, extrem gestört hat mich allerdings der langsame und ungenaue Autofokus, der der günstigen Verarbeitung zu verschulden ist. Das ist mit meinem neuen Objektiv schon was ganz anderes – dafür ist es auch dreimal so teuer… Trifft der Autofokus des 1.8 sieht man an der Bildqualität allerdings kaum einen Unterschied, aber das Gefühl und die Wertigkeit, wie das 1.4er Objektiv an der Kamera und in der Hand liegt, ist einfach ein ganz anderes. Die Festbrennweite 50 mm 1.8 oder 1.4 kann ich meinen Blogger-Kollegen und Kolleginnen übrigens nur wärmstens empfehlen. Auf Crop-Kameras, so wie ich eine nutze (EOS 600D) entspricht die 50-Brennweite im Format einer 85 mm Brennweite und ist daher ideal für Portrait- und Foodfotos. Durch die hohe Lichtstärke bekommt man auch bei eher schlechtem Tageslicht noch stimmungsvolle Bilder raus, zudem wird das zu fotografierende Objekt bei geöffneter Blende kunstvoll freigestellt. Ein Gestaltungsmittel, das ich für meinen Blog sehr liebgewonnen habe!

Da ich mein neues Objektiv erst seit zwei Tagen besitze und noch gar nicht so richtig damit loslegen konnte, habe ich mich heute früh in die Küche gestellt um winterliche Zimtschnecken zu backen, die ich sowieso schon eine halbe Ewigkeit mal machen wollte.

Das Resultat: Die Schnecken sind richtig lecker, saftig, buttrig und aromatisch – an der Bildqualität erkenne ich aber keinen Unterschied. Aber da hatte ich eigentlich nichts anderes erwartet 🙂

Zimtschnecken

ZIMTSCHNECKEN

Zutaten für etwa 15 Zimtschnecken

Teig:
500 g Weizenmehl, 405
200 g Sahne
1 Pck. Trockenhefe
60 g Zucker
1 TL Zimt
1 Prise Muskatnuss
100 g weiche Butter
1 Ei
3 g Salz
1/2 TL Vanilleextrakt

Füllung:
100 g weiche Butter
70 g Zucker
1 EL Zimt
1/2 TL Vanilleextrakt

Glasur:
1 Ei
80 g gehackte Mandeln, geschält
3 EL Zucker
Wasser

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig in der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen, weichen Teig verkneten. Danach etwa 1 Stunde oder etwas länger ruhen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Das dauert durch den hohen Fettanteil etwas länger als bei Hefeteigen für z.B. Baguette.

Währenddessen die weiche Butter für die Füllung mit Zucker, Zimt und Vanilleextrakt verrühren.
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Nach dem Gehen den Teig auf ein Rechteck mit 40×50 cm Größe ausrollen. Die Füllung komplett auf dem Teig verteilen, danach jeweils die äußeren Drittel zur Mitte schlagen.
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2,5 cm dicke Streifen abtrennen, diese dann bis 1 cm vor Ende aufschlitzen. Die einzelnen Stränge gegeneinander verdrehen und zu einem Knoten zusammenstecken. So vorgehen, bis der Teig aufgebraucht ist, wieder etwa 60 Minuten gehen lassen.
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Den Ofen auf Ober-Unterhitze 200° vorheizen. In der Zwischenzeit Mandeln ohne Fett in einer Pfanne anrösten. Nüsse auf der Pfanne nehmen. Circa 1-2 Espressotassen Wasser mit 3 EL Zucker im gleichen Topf aufkochen. Wenn der Zucker leicht karamellisiert, also braun wird, die Nüsse hinzugeben und kurz weiterköcheln lassen. Danach großflächig auf einem Backpapier verteilen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Glasur 1 Ei verquirlen und die Schnecken mit einem Pinsel  bestreichen. Danach das Mandelkrokant in kleine Stücke brechen und auf den Schnecken verteilen.

Jetzt im vorgeheizten Backofen etwa 15-25 Minuten backen, bis die Schnecken hochgegangen sind und goldbraun sind. Vor dem Servieren noch leicht mit Puderzucker bestäuben.