Kategorie: Süß

Mohnschnecken Challa

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Endlich ist der Frühling in München angekommen, meine Stimmung geht merklich bergauf. Ich liebe Winter und vor allem Schnee, glitzernde Wiesen und auch einer klirrenden Kälte kann ich etwas abgewinnen, aber diese grauen und tristen Tage der letzten Wochen haben mir wirklich aufs Gemüt gedrückt. Als die Sonne letzte Woche endlich wieder zum Vorschein kam und die Temperaturen deutlich angestiegen, konnte ich wieder neue Energie schöpfen. Neue Energie für meinen Körper, für meine Seele und meinen Geist. Gerade lebe und arbeite ich von Zuhause. Meinen Job in einem Concept Store habe ich gekündigt, da die Arbeitsbelastung meine Kräfte geraubt hatte.

Wie geht es nun weiter?

Nun denke ich denke über die Zukunft nach, stehe zum Großen Teil in meiner Küche, um neue Rezepte auszuprobieren. Es ist mir ein großes Anliegen, mich und meinen Stil zu finden und auf den Punkt zu bringen. Neue Stylings, neue Rezepte, neue Retusche Techniken für meine Bilder. Ebenso und fast so wichtig ist es mir, Einblicke in meine Person zuzulassen. Bislang fiel es mir schwer, ehrlich je nach Stimmungslage zu schreiben, daher habe ich manchmal auch einige Wochen nichts gepostet, wenn mir nicht danach war oder ich zuviel Stress und schlechte Gedanken hatte. Aber es ist jetzt an der Zeit, mich zu öffnen und ein wenig mehr von mir selbst, meiner Vergangenheit und meinen Träumen zu erzählen. Einer meiner großen Wünsche ist es, selbstständig zu arbeiten um das zu tun, was ich am Besten kann. Die Schönheit in Lebensmitteln zu entdecken, herauszuarbeiten und fotografisch festzuhalten. Noch ist mir das Projekt zu riskant. Aber ich spüre tief in mir drin, dass es der richtige Weg für mich ist. Habt Ihr Erfahrungen damit? Wie sieht es aus mit Versicherungen, finanzieller Absicherung, Existenzängsten? Schreibt mir gerne in die Kommentare oder eine e-Mail, ich würde mich sehr über Feedback freuen, auch wenn Ihr in einer anderen Branche arbeitet.

Blogger sein oder sein lassen?

Am Begriff des Bloggers haften viele Vorurteile. Oberflächlich, selbstverliebt und ungebildet sollen sie sein. Daher distanziere ich mich sehr gerne davon. Ich war eine der Ersten in der Foodbloggerszene, habe darin jedoch nie eine Möglichkeit der Selbstverwirklichung gesehen, weshalb der Törtchenherzog viel zu wenig Beachtung bekommen hat. Meine ersten Schritte als selbstständige Bloggerin bin ich nach meiner Kündigung mit Edeka gegangen. Zuvor hatte ich mich immer dagegen gewehrt, Produkte zu vermarkten, da ich frei von Werbung bleiben wollte und ich dachte, dies würde nicht akzeptiert werden. Doch ich beginne nun, die Marken und Produkte zu hinterfragen, die mir angeboten werden und Inspirationsgeber zu werden. Ich betreibe Recherche und entscheide dann, ob ich mich mit dem Kunden identifizieren kann. Und im Falle von Edeka kann ich das, viele andere Anfragen habe ich bereits abgelehnt.

Um zum Punkt zu kommen: Es ist Zeit für ein neues Rezept und ein neues Styling und die Chance, einen Einkaufsgutschein zu gewinnen. Die Vorgehensweise ist sehr einfach, sofern ihr auf Instagram aktiv seid.

  1. Wählt Euer Lieblingsprodukt der Edeka Eigenmarke mit dem blauen Edeka-Carée
  2. Folgt dem offiziellen @Edeka Account.
  3. Ladet ein Bild mit Eurem Lieblingsprodukt auf Eurem Instagram-Profil hoch, erklärt Euren Followern, was es zu einem Eurer #edekalieblinge macht und vertaggt den offiziellen @Edeka-Account.
  4. Für Euer Posting habt Ihr Zeit bis zum 22.4. – danach werden die drei glücklichen Gewinner ausgelost!

Und falls Ihr darauf keine Lust habt, dann lest bitte dennoch weiter, weil ich mit einem der Produkte eine wunderbare Mohn-Challa kreiert habe. Sie ist überhaupt nicht trocken und wird durch die Himbeerglasur so richtig fruchtig.

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Mohnschnecken-Challa

Zutaten für 1 Stück:

  • 350 g Dinkelmehl
  • 35 g gemahlenen Mohn
  • 210 ml Milch, lauwarm
  • 60 g zerlassene Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2/3 Pck. Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 35 g Zucker
  • Schale von einer Bio-Zitrone

Füllung:

  • 2 Packungen Mohnfülle von Edeka oder selbstgemachte Mohn- oder Nussfülle

Glasur:

  • 1 Ei
  • 1 Schuss Milch
  • 1 Schuss Vanilleextrakt
  • Brauner Zucker, nach Bedarf

Topping:

  • 100 g TK Himbeeren
  • Schuss Vanilleextrakt
  • 200 g Puderzucker
  • Saft von einer Bio-Zitrone

Zubereitung:

  1. Zuerst Mehl mit gemahlenem Mohn, Trockenhefe, Salz, Zucker und Zitronenschale vermengen. Milch , Butter und Vanilleextrakt in einem Topf erwärmen, bis sich die Butter komplett gelöst hat.
  2. Danach die warme Milch in die Mehlmasse gießen und gut kneten, bis ein homogener, nicht zu klebriger aber weicher Teig entsteht.
  3. Für eine Stunde unter einem Küchentuch ruhen lassen. Danach zu einer länglichen Rolle formen, in vier gleich große Stücke teilen. Je ein Stück zu einem länglichen Rechteck von etwa 25*8 cm ausrollen. Eine Längshälfte mit der Edeka Mohnfülle bestreichen. Dann die Ecken des Rechtecks aufeinanderklappen. Den nun entstandenen, schmaleren Streifen ebenfalls mit Mohnfülle bestreichen. Beide Außenkanten aneinanderdrücken, dass die Mohnfülle innenliegt, diese neu geformte Rolle auf einer bemehlten Unterlage nochmal zu einer gleichmäßígen Rolle ausrollen, die etwa eine Länge von 50 cm haben sollte.
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  4. Mit den drei weiteren Teigstücken genau so verfahren. Dann die vier Stränge wie auf den Bildern zu sehen verknoten.
  5. Wieder eine Stunde ruhen lassen. 1 Ei mit einem Schuss Milch, einem Schuss Vanilleetrakt verrühren. Das aufgegangene Mohnbrot damit bestreichen. Mit braunem Zucker bestreuen.
  6. Ofen auf 180 *C vorheizen (Ober-Unterhitze). Dann das Mohnbrot auf mittlerer Ebene in den Backofen schieben und etwa 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.
  7. Indes die TK Himberen mit dem Vanilleextrakt und dem Saft einer Zitrone aufkochen. Gut pürieren und etwas abkühlen lassen. Mit dem Puderzucker verrühren, bis eine glatte Masse entsteht und großzügig auf dem ausgekühlten Mohn-Pull-Apart-Bread verteilen.

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Carrot Cake Cupcakes

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Schon sehr lange arbeite ich an dem einen perfekten Rezept für Carrot Cake. Ich habe etliche Versuche gebraucht, um endlich den richtigen Süßegrad und die perfekte Konsistenz herauszufinden. Die amerikanischen Rezepte sind alle viel zu süß, die deutschen Karottenkuchen oder Rüblikuchenrezepte sind mir einfach zu langweilig. Deshalb ist es eigentlich die amerikanische Variante des Karottenkuchens ein wenig eingedeutscht! Was meine Cupcakes im Geschmack so besonders macht? Dosenananas (keine Sorge, schmeckt man nicht, sorgt nur die frische und saftige Komponente), geriebene Kokosnuss für die Konsistenz und gehackte Walnüsse für den Biss. Bei uns gibt es aus Tradition jedes Jahr einen Osterbrunch, wo ich natürlich dicke Geschütze auffahre! Diese Cupcakes werden dieses Ostern auf jeden Fall Ihren Weg auf den Esstisch finden.

Neben dem Rezept möchte ich Euch hier ausserdem auch auf ein Gewinnspiel aufmerksam machen – gerade kooperiere ich mit EDEKA und aus dieser Zusammenarbeit ist auch dieses Posting entstanden. Falls Ihr auf Instagram aktiv seid, könnt Ihr hier mit etwas Glück einen von drei Einkaufsgutscheinen im Wert von 500 € für eine Edeka-Filiale Eurer Wahl gewinnen. Was Ihr dafür tun müsst? Ganz einfach:

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  3. Ladet ein Bild mit Eurem Lieblingsprodukt auf Eurem Instagram-Profil hoch, erklärt Euren Followern, was es zu einem Eurer #edekalieblinge macht und vertaggt den offiziellen @Edeka-Account.
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Carrot Cake Cupcakes

Zutaten für 16 Cupcakes:

  • 250 g Mehl
  • 120 g weißer Zucker
  • 80 g brauner Zucker
  • 4 g Zimt
  • 2 TL Backpuver
  • 180 g Öl
  • 3 Eier
  • 210 g Ananas, ungezuckert aus der Dose
  • 100 g Kokosnuss, gehackt
  • 180 g geriebene Karotten
  • 50 g Walnüsse, gehackt
  • Schale und Saft von zwei Bio-Zitronen
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Salz

Frosting:

  • 500 g Mascarpone
  • 400 ml Sahne
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 40-60 g Puderzucker, je nach gewünschter Süße
  • Schale und Saft von einer Bio-Orange und Bio-Zitrone
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Eier und beide Zuckersorten schaumig schlagen. Öl und Vanilleextrakt unterrühren. Ananas sehr fein hacken, Karotten reiben. Walnüsse ebenfalls hacken. Mehl mit Backpulver, Zimt, Salz und geriebener Kokosnuss vermischen. Unter die Eimasse rühren. Saft und Schale von zwei Zitronen einrühren. Zum Schluss die Karotten, die klein geschnittene Ananas und die Walnüsse unterheben.
  2. Ein/Zwei Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen und die Förmchen zu 2/3 füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C circa 20 Minuten backen.
  3. Für das Frosting die Mascarpone und den Vanillezucker vermischen. Prise Salz, Vanileextrakt, Saft von einer Bio-Zitrone und Orange einrühren. In einer anderen Schüssel Sahne, Sahnesteif und Puderzucker steif schlagen. Unter die Mascarpone heben. Falls das Frosting zu flüssig ist, nochmal gut aufschlagen, bis die Masse fester wird. Vor dem Aufspritzen nochmal kühl stellen.
  4. Die Muffins auskühlen lassen, danach das Frosting in einen Einweg-Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und das Frosting großzügig auf die Muffins spritzen. Die Walnüsse klein hacken und die Muffins damit dekorieren.

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Buttermilchwaffeln

Buttermilchwaffeln

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich mir meine Rezepte komplett selbst ausdenke. Darauf kann ich in der Regel nur mit Jein antworten, denn in den sozialen Medien sieht man natürlich allerlei fantastische Bilder, Rezepte über Rezepte und dieses Überangebot macht es einem fast schon schwer, zu entscheiden. Würde ich alle Rezepte aus meinen Büchern und Zeitschriften nachkochen, müsste ich mir bis zum Ende meines Lebens nie wieder Gedanken machen, was ich morgen kochen soll. Und würde ich diese Rezepte einfach stur abschreiben und hier online stellen, so wäre der Sinn und Zweck dieser Seite etwas verfehlt. Doch ist es doch meist so, dass einem Zutaten aus bestimmten Rezepten fehlen, dass man diesen Kuchen lieber mit jener Creme und lieber mit Öl statt mit Butter zubereitet,dass man Süßkartoffeln durch Kürbis ersetzt, Grünkohl durch Spinat, dass einem einfach eine bestimmte Farb- oder Texturkombination gefällt, sodass man so spielerisch auch andere Sachen darauf entwickeln kann.  Ich bin keine gelernte Konditorin, weshalb mir einfach das nötige Grundwissen fehlt, mir vor allem Teige komplett „selbst“ auszudenken. Natürlich kenne ich in etwa die Verhältnisse, doch meist schlage ich doch nochmal in meinen schlauen Büchern nach, ob das Grundverhältnis stimmt und dann passe ich es an meine Vorlieben an. Deshalb: Jein! Ich erfinde die Sachen nicht komplett neu, aber interpretiere sie auf meine eigene Art und Weise, ohne dabei ein Rezept  abzukupfern und als meines zu verkaufen. So war ich die letzten Wochen mal wieder auf der Suche nach „Authentic Buttermilk Waffles“ (aus irgendeinem Grund bilde ich mir nämlich ein, dass es in den USA weitaus bessere Buttermilchwaffeln gibt) – und auf der Suche bin ich immer wieder auf Rezepte gestoßen, die über eine Unmenge an Zucker und Fett verfügen. Deshalb habe ich mir 2-3 Grundrezepte angesehen und nach meinem Geschmack weiter verfeinert. Weniger Zucker, mehr Gewürze, eine Prise Salz und eine andere Zubereitungsweise, mit getrennt voneinander aufgeschlagenen Eiern. Und Zutaten hinzufügen geht immer, Blaubeeren sowieso, deshalb gab es bei uns die Tage weniger süße Buttermilchwaffeln mit Blaubeeren, die, frisch aufgebacken, außen schön knusprig und innen knatschig weich sind. Nach Bedarf ein wenig Puderzucker oder Ahornsirup dazu und ich bin wunschlos glücklich und darf das Rezept, das es so garantiert kein zweites Mal zu finden gibt, stolz mein Eigen nennen 😉

Buttermilchwaffeln

Buttermilchwaffeln

Zutaten für  6 längliche Waffeln:

  • 95 g weiche Butter
  • 70 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier, getrennt
  • 190 g Mehl, 405er
  • 1 TL Backpulver
  • Orangenschale von 1 Bio-Orange
  • 200 g Buttermilch
  • Prise Zimt
  • 125 g frische Blaubeeren

Zubereitung:

  1. Eier trennen, Eiweiß aufschlagen. Weiche Butter mit Zucker etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Danach die Eigelbe und das Vanilleextrakt nacheinander unterrühren.
  2. Mehl, Backpulver, Orangenschale, Zimt und Salz in einer weiteren Schüssel mischen. Abwechselnd mit der Buttermilch unter das Eigelb-Buttergemisch rühren. Ganz zum Schluss noch vorsichtig den Eischnee unterheben und nur so lange rühren, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.
  3. Waffeleisen mit Backtrennspray oder Öl einpinseln und aufheizen (ich backe auf Stufe 5 von 6, also sehr heiß) – Danach je eine Kelle Teig in die Backform füllen und mit ein paar Blaubeeren bestreuen. Den Deckel schließen und 3-4 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  4. Noch heiß servieren und mit Puderzucker oder Ahornsirup genießen.

Saftiges Bananenbrot

Bananenbrot

Ich und die Banane – Eine nicht enden wollende Hassliebe! Pur kann ich sie nicht essen, weil ich von der Konsistenz und dem Geräusch, das sie im Mund erzeugt, einen Würgreiz bekomme. Fast so wie beim Zahnarzt, wenn man auf die Abdruckschiene beißt und dabei tief durchatmen soll. Es ändert auch nichts daran, ob ich die Banane selbst esse oder ob mir meine unmittelbaren Tischnachbarn ins Ohr schmatzen, der Würgreiz bleibt. Verarbeitet jedoch, zum Beispiel als veganes Bananeneis oder als Bananenbrot mag ich sie wirklich gerne. Ich kann nur das Geräusch, den Geruch und die Konsistenz der rohen Banane nicht ertragen. Mein Freund kauft sich ganz gern mal eine kleine Staude und lässt diese dann so lange in der Küche liegen, bis sie schwarz, weich und eigentlich ungenießbar ist. Und da ich Lebensmittel nur sehr ungern wegwerfe, und auch nur dann, wenn sie wirklich verdorben sind, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, die Bananen weiterzuverarbeiten. Und ich liebe das Ergebnis! Das Bananenbrot ist nicht zu süß, sehr saftig und perfekt zum Frühstück, mit noch ein paar Beeren, Apfelschnitzen oder einem Klecks Ricotta mit Ahornsirup.

Da traf es sich ganz gut, dass ich als verspätetes Weihnachtsgeschenk von Springlane eine tolle neue Backform aus der Küchenkollektion bekommen habe, die ich hierfür verwenden konnte und die sich dafür sehr gut macht, wie ich finde. Das Bananenbrot ist recht saftig, nicht zu süß und hat eine  Blaubeer-Zuckerglasur. Wer es schokoladiger mag, rührt noch Schokoladenstücke unter oder überzieht den Kuchen mit einer Schokoglasur. Probiert es einfach aus was Euch am besten schmeckt und hinterlasst gerne einen Kommentar, wie es Euch geschmeckt hat!

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Saftiges Bananenbrot

Zutaten für eine Backform:

  • 6 weiche Bananen, circa 600 g
  • 200 g geschmacksneutrales Öl, z.B. Rapsöl
  • 100 g brauner Zucker
  • 120 g weißer Zucker
  • 2 Eier
  • 500 g Mehl, 405er
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder Mark von einer Vanilleschote)
  • 1 gehäufter  TL Zimt
  • 2 Kapseln Kardamom, sehr fein zerstoßen
  • 90 g Walnüsse, klein gehackt
  • 150 g Buttermilch
  • 3 EL TK-Heidelbeeren
  • 5 EL Puderzucker
  • Einige frische Heidelbeeren für die Deko

Zubereitung:

  1. Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Form einfetten, mit Mehl ausstäuben. Sehr reife Bananen pürieren, das Fruchtfleisch soll circa 600 g betragen. Wer gerne Stückchen im Bananenbrot hat, zerdrückt die Bananen mit der Gabel.
  2. Eier und beide Zuckersorten für etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Danach langsam das Öl unterrühren.
  3. Trockene Zutaten, sprich Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und zerstoßenen Kardamom vermischen. Vanilleextrakt unter die Eier-Öl-Mischung rühren. Danach die Mehlmischung abwechselnd mit der Buttermilch und den pürierten Bananen unter die Eiermasse rühren, bis ein homogener Teig entsteht.
  4. Zum Schluss noch die kleingehackten Walnüsse unterrühren. In die Form füllen und etwa 60-70 Minuten backen. (Stäbchenprobe machen). Für eine große Kastenform sollte die Teigmenge genau ausreichend sein, bei kleineren Formen nur etwa 2/3 des Teiges verwenden.
  5. Für die Glasur die TK Heidelbeeren aufkochen und zerstoßen, sodass der Saft austritt. Den Puderzucker in eine Schüssel füllen, soviel Heidelbeersaft dazugeben, bis die Glasur eine dickflüssige Konsistenz bekommt. Das passiert schon bei relativ wenig Heidelbeersaft, also sparsam dosieren. Über den ausgekühlten Kuchen gießen, mit Heidelbeeren bestreuen und trocknen lassen. Wer möchte, kann die Heidelbeeren auch mit etwas Zitrone aufkochen, dann wird die Glasur noch frischer.

Banana Bread
Banana Bread
Banana Bread

 

The After Dinner Experience

Dolder Grand Dinner

The After Dinner Experience – Unter diesem Leitmotiv lud mich das Luxushotel The Dolder Grand Anfang November nach Zürich zum 6-Gänge-Dessert-Auftaktdinner der beiden Spitzenpatissiers Andy Vorbusch und René Frank ein. Es ist eine Schande, dass ich erst jetzt dazu komme, diesen Beitrag fertigzustellen, aber leider bin ich nicht eher dazu gekommen). Aber besser spät als nie, und die Erfahrung die ich dort machen durfte, ist eines Beitrags in jeder Hinsicht würdig!

Ich reiste am Tag des Geschehens bereits gegen die Mittagszeit an und hatte bis 20 Uhr, Start des Dinners, noch genug Zeit, um mir die Räumlichkeiten vor Ort anzusehen. Erste positive Überraschung, die mir ein wenig die Aufregung nahm: Der Fahrer, der mich vom relativ unglamourösen Flixbus-Bahnhof Sihlquai abholte. Nicht wertend, geerdet, zuvorkommend, höflich, interessiert. Meine Anreise begann also schon mit einem ehrlichen Gespräch, das von Herzen kam. Ich fühlte mich gut angenommen, bin ich solch einen Luxus doch sonst nicht gewöhnt. Wir mussten einmal quer durch die Stadt, da das Hotel auf dem Zürichberg im Süden gelegen ist, oberhalb der eindrucksvollen Villen. Der Blick auf die Stadt, auch bei Nacht, atemberaubend. Der Komplex, ein historischer Altbau mit Zitaten des Originalgebäudes von 1899, vereint mit einem eindrucksvollen Neubau, in dem sich vor allem Spabereich und Privatzimmer befinden. Der Türbogen, von dem aus sich massive, mit Teppich belegte Steintreppen, Strukturputz und messingfarbene Geländer rechts und links nach oben schlängelten, wird von den Hotelangestellten liebevoll The Kiss genannt, da sich an diesem Punkt jene historische Architektur und Moderne zusammenfinden.

Auf dem Weg zu den komfortablen Hotelzimmern passierte ich eindrucksvolle Kunstwerke, die sogar dem Laien ein Begriff sind. Eine unübersehbare Niki de Saint Phalle Statue auf der Terrasse und ein gut 11 Meter langes Andy Warhol Werk direkt über der Rezeption sind nur zwei der unzähligen Meisterstücke, die im Dolder Grand Hotel vertreten sind. Dali, Miro, Keith Haring – Kunstliebhaber kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Kein Wunder, dass meine Ansprechpartnerin Stephanie mir meine Frage, ob es auch Gäste gäbe, die das Hotel ausschließlich wegen der Kunst besuchen, mit Ja beantwortete. In jedem Stockwerk, in jedem Winkel, vor dem Restaurant und an der Rezeption gibt es etwas zu entdecken. Kunstliebhaber vorm Herrn und Besitzer des Dolder Grand Hotels Urs Schwarzenbach hat offensichtlich keine Kosten und Mühen gescheut, um sein Hotel zu einer riesigen Kunstgalerie auszubauen. Allein dafür lohnt sich der Besuch.

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Bevor das spektakuläre Dinner mit Redakteuren, Gästen und Restaurantkritikern startete – neben mir saßen Wolfgang Fassbender und sowie Redakteur des Gault-Millau, was mir einen Heidenrespekt einjagte – machte ich noch einen Streifzug durch den Spabereich des Hotels und zog einige Bahnen durch das sehr ruhige, angenehm warme Schwimmbad und verbrachte eine geschlagene halbe Stunde im Whirlpool, ohne Bubbles, bis ein Hotelangestellter mich mit einem charmanten  Lächeln darauf aufmerksam machte, dass es für den Jacuzzi einen Knopf gibt. Ups!

Ich traf mich mit Stephanie zwei Stunden vor Beginn des Dinners, um mich nochmal durch das Hotel führen zu lassen. Wir starteten im All Day Dining Restaurant SALTZ und dem „The Restaurant“ des Dolder Grands.. Die Küche, prämiert mit 18 Gault-Millau Punkten für die Arbeit vom ausgesprochen sympathischen 2-Sternekoch Heiko Nieder, der im Dolder Grand Hotel das „The Restaurant“ leitet, würde ich dann gerne das nächste Mal ausprobieren. Stilvoll gestaltet besticht der Innenraum mit gemütlichen, stoffbezogenen Stuhlklassikern, an der Wand auf der Empore bahnt sich in rotem Neonlicht eine Berglandschaft bis zur Außenterrasse entlang. Stühle und Tische wurden diesem Schema farblich angepasst. Eine eindrucksvolle Bar im Inneren trennt das Restaurant in zwei Bereiche. Ich durfte sogar einen kurzen Blick in die Küche erhaschen. Die Jungs, alle beeindruckend entspannt, waren bereits fertig mit den Vorbereitungen für den Abend und machten sich so langsam für den Ansturm bereit.

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Weiter ging es in den Raum des Abends, die Dolder Grand Bar. Hinter der Rezeption gelegen, vorbei an der Hotellobby, betrat ich die Bar über eine schwere Tür und schon eröffnete sich mir das, was ich schon auf Bildern bestaunen durfte. Ein Hogwarts-Ambiente mit unzähligen Kerzenleuchten, die über den Köpfen der Gäste zu schweben schienen. Blickt man von der Empore in die Tiefe, tut sich der Blick auf schwarze Lederbänke an Holztischen und eine geschwungene Bar mit beeindruckendem Spirituosenangebot auf.  Ich lernte Andy Vorbusch, René Frank und ihr Team etwa 90 Minuten vor Beginn des Dinners kennen. Sie waren bereits fertig mit den Vorbereitungen, wenn auch etwas angespannt wegen der Premiere ihres ungewöhnlichen Dessert Dinners. Dennoch sehr höflich, offen, und geerdet. Mit den beiden könnte man sich sicher auch unkompliziert auf ein Bierchen in einer Spelunke treffen, wenn nicht gerade ein entscheidendes Event bevorsteht. Umso gespannter war ich, was die beiden den knapp 40 zu erwartenden Gästen servieren würden.

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Nach unserer Runde durch das Hotel nahm ich noch kurz Platz in der Lobby, um ein regionales Bier zu genießen, begleitet von den krossesten Chips und den besten Oliven ever. Der Pianist in der rechten Ecke der Lobby war eine wunderschöne Begleitung, hat die Hintergrundgeräusche des sehr gemischten Publikums allerdings nicht übertönt.

Etwa 30 Minuten vor dem Start holte mich Stephanie ab, um mir das Licht-Setup der internen Fotografen und der externen Redakteure zu zeigen. Ich hatte kein Lichtequipment dabei, geschweige denn einen Blitzauslöser, Schande über mein Haupt, weswegen ich mit dem spärlich verfügbaren Licht auskommen musste. Stephanie bot mir dann aber an, das Dinner doch entspannt von der Bar aus zu genießen, sie würde mir die offiziellen Fotos zukommen lassen. Wunderbar, so konnte ich in aller Ruhe dabei zusehen, wie die unterschiedlichen Teller von einem mehrköpfigen Team angerichtet wurden, wie die Drinks bereitet wurden, mit welcher Ruhe aber Bestimmtheit das Team das Dinner zu etwas Großem machte.

Der Gruß aus der Küche war eine Hommage an die katalanische Küche. Gepuffter Schweinebauch mit Five-Spice-Gewürz, knusprig und karamellig süß. Hätte man mir das Dessert nicht erklärt, so hätte ich mich in meiner Aufregung vermutlich über Popcorn gefreut, aber so konnte ich mich in aller Ruhe auf den herzhaften Geschmack des Schweinebauchs in Kombination mit dem starken Five-Spice-Gewürz einlassen. Speck und Karamell ist sowieso eine Kombi, von der ich nicht genug bekommen kann, von daher hat dieses kleine Päckchen Glück schon jede Menge Erwartungen in mir hervorgerufen. Nach kurzer Willkommensrede des Restaurantleiters und einigen Tipps und Tricks der beiden Patissiers im Hinblick auf das Dinner, z.B. alle Komponenten zusammen und am besten mit dem Löffel zu essen und die Drinks immer bewusst zu den Speisen zu kombinieren, wurden wir einem langen, genussreichen Abend übergeben.

René Frank, Besitzer des Dessert-Drinks-Restaurants CODA in Berlin, und Andy Vorbusch, selbsternannter Puddingkoch (und es gab tatsächlich Schokoladenpudding zum Abschluss) mit langjähriger Erfahrung in der Sternepatisserie, möchten mit ihren Kreationen ein neues Verständnis für Desserts schaffen. Sie wollen zeigen, dass sich nicht nur Creme Brulée und Mousse au Chocolat Dessert nennen dürfen, sondern dass auch die Aromen Umami und Süß miteinander funktionieren, besser, harmonieren. Mit Kreationen wie Pekanusscreme, Apfelbalsamico, Lakritzsalz und confierter Aubergine, mein Lieblingsdessert, ist ihnen das eindrucksvoll gelungen. Die Drinks, teilweise leicht verständlich, teilweise sehr komplex, konnten die vielfältigen Aromen der Desserts sehr gut auffangen, verstärken oder abmildern. Die Desserts in ihrer Komplexität in Worte zu fassen ist schwer. Daher lasse ich im Folgenden den Text der Menükarten und die Bilder für mich sprechen.


Plate No. 1:

Gegrillte Ananas, Muskovadozucker, Kokosnuss
Pairing Drink: Kombucha, Aloe Vera, Pisco

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Plate No. 2:

Aubergine, Pekanuss, Apfelbalsamico, Lakritzsalz
Pairing Drink: Oolong Tee, Kumin, Safran, Sherry Oloroso

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Plate No. 3:

Braune Butter, Topinambur, Birne
Pairing Drink: Röstmalz, Molke, Turicum Gin

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Plate No. 4:

Cironé Käse, Karotte, Cashewnuss, Roggen
Pairing Drink: Genmai Sake, Kaffee, Ahorn

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Plate No. 5:

Süßkartoffel, Mango, Sauerrahm
Pairing Drink: Himbeere, Zitrone, Mezcal, Berliner Weisse

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Plate No. 6:

Schokolade, Pflaume, Rote Shiso
Pairing Drink: Cold Brew, Kondensmilch, Bourbon

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Mein Tischnachbar Wolfgang, der mir zu meiner Freude das Du anbot, hatte interessante Anmerkungen zu jedem Gericht, die ich so sofort unterschreiben, wenn auch nicht im ersten Moment eigenständig benennen konnte. Der Mann übt den Beruf des Kritikers ja auch nicht zu Unrecht schon mehrere Jahrzehnte aus. Andy Vorbusch vollendete das Dinner mit Buchweizen Macarons, wahrscheinlich mit Abstand der „klassischste“ Gaumenschmeichler des Abends, der voller Überraschungen steckte. Mit ins Gepäck kam ein kleines Baumwollsäckchen von René Frank. Auf der Busreise nach Hause habe ich mich sehr über den Inhalt gefreut: Verschiedene Nüsse mit Überzug.  Fantastisch.

Nach einem kurzen Schwatz mit Stephanie verließ ich die Bar dann auch gegen 23.30, da ich am nächsten Morgen sehr früh aus dem Bett musste, um den Nachhauseweg anzutreten. Was mich besonders freute: Der gleiche Fahrer, der mich auch schon am Tag zuvor abholte, brachte mich wieder zurück zum Busbahnhof. So beendete ich meinen Ausflug mit einem ebenso ehrlichen und warmherzigen Gespräch, wie ich ihn begonnen hatte.

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Dinkel Cashew Granola

Cashew Granola

Hätte man mich vor zwei Jahren nach meinem Morgenritual gefragt, hätte ich wahrscheinlich mit „Habe ich nicht. Kaffee, Make up und dann in die U-Bahn“ geantwortet. Seitdem wir in unserer neuen Butze sind und ich mich in meinem Leben nie heimeliger gefühlt habe, kann ich sogar drei Stunden vor Abfahrt aufstehen und die Zeit ist doch noch zu knapp. Ich dusche dann erstmal schön lange und heiß in unserem kleinen, aber feinen Bad, mache mir Kaffee und ein üppiges Frühstück in unserer geräumigen Küche, sprenge den Rasen, begutachte die Pflanzen, knipse hier und dort eine verblühte Rose ab, mache noch ein wenig Papierkram, lese Nachrichten und mache es mir auf der Couch gemütlich um dann kurz vor knapp noch schnell mein Make-Up aufzutragen und zum Zug zu rennen. Gerade in den Sommermonaten, wenn es morgens um 6 schon angenehm hell ist, stehe ich besonders früh auf, um noch Fotos für meinen Blog zu machen.

Anfang der Woche hatte ich noch eine halbe Stunde über, habe mir frische Aprikosen und Erdbeeren vom Feld unter den Backofengrill geschmissen und mit meinem selbstgemachten Cashew Granola und Joghurt verspeist. Der Figur zuliebe nehme ich immer nur einen Esslöffel Granola und fülle den Rest mit ungesüßtem Joghurt und Früchten auf. Das Granola schmeckt durch Dinkelflocken, Mandelmehl und Cashewkerne wunderbar kernig. Das Mandelmehl hüllt sich um die Dinkelflocken und die Cashewkerne und sorgt für einen leckeren Crunch. Ahornsirup sorgt für die Klümpchenbildung, auf die ich bei meinem Granola keinesfalls verzichten kann.

// Scroll down for english version

Cashew Granola

Dinkel Cashew Granola

Zutaten für zwei Bleche (2 große Gläser):

  • 500 g Dinkel Haferflocken
  • 30 g Mandelmehl
  • 120 g Ahornsirup
  • 40 g Rohrohrzucker
  • 3 g Salz
  • 60 g Kokosfett
  • 150 g Cashewnüsse
  • 100 g Schokodrops
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:

  1. Dinkelhaferflocken, Mandelmehl, Rohrohrzucker, Salz und Cashewnüsse in eine große Schüssel geben. In einem Topf Kokosfett, Ahornsirup und Vanilleextrakt erwärmen, bis alles flüssig ist. Dann über das Granola geben und gut durchmischen. Schokodrops unterrühren, auf zwei mit Backpapier belegten Bleche verteilen und bei 120° 50-60 Minuten backen, bis die Kerne leicht gebräunt sind

Cashew granola Cashew Granola

// English version

Crunchy Spelt Granola

Ingredients for 2 baking sheets ( 2 large jars):

  • 500 g rolled spelt oats
  • 30 g almond flour
  • 120 g maple syrup
  • 40 g Dermerara sugar
  • 3 g salt
  • 60 g coconut oil
  • 150 g cashew nuts
  • 100 g heat proof chocolate drops
  • 1 teaspoon vanilla extract

Method:

  1. Mix spelt flakes, almond flour, dermerara sugar, salt and cashew nuts in a large bowl. In a pan, mix coconut oil, vanilla extract and maple syrup and carefully heat until there are no longer any oil clumps visible. Add to dry ingredients and stir until everything is well combined. Add chocolate drops and fold them under. Spread that mixture onto two baking sheets lined with parchment paper and bake for about 50-60 minutes at 120°C, until the granola slightly browns and gets a crunchy texture. Let it cool completely and fill into large jars.

 

Himbeer Bircher Müsli

Himbeer Bircher

Das schwierigste an diesem Beitrag waren weder die Fotos, noch das Rezept oder die Beschaffung der Zutaten: Es war das Finden eines geeigneten Titels. Im Amerikanischen ginge einem die Bezeichnung Overnight Oats so schön über die Lippen – doch Oats bedeutet übersetzt Hafer, und da mein Übernacht-Müsli gänzlich ohne Getreide auskommt, fand ich die Bezeichnung nicht so treffend. Deshalb habe ich mich stattdessen für den Titel Himbeer-Bircher Müsli entschieden. Doch wie auch immer dieser lauten mag, kommt es vorrangig ja nur auf den Geschmack an. Und der kann überzeugen: Das Himbeer-Bircher Müsli ist glutenfrei, wird am Abend zubereitet, ist sehr saftig und vielfältig im Geschmack und hat dank der Himbeeren eine tolle, zartrosa Farbe. Mit Leinsamen, Chiasamen und Trockenpflaumen regt es noch dazu auf die wohl leckerste Art und Weise die Verdauung an, an dieser Stelle gehe ich nicht auf Details ein 🙂 Lasst mich wissen, wie es euch geschmeckt hat!

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Himbeer Bircher

Himbeer Bircher Müsli

Zutaten für 2-3 Portionen:

  • 10 g Leinsamen
  • 10 g Chiasamen
  • 10 g Kokosraspel
  • 15 g gehackte Walnüsse
  • 15 g Haselnusskerne1818
  • 15 g Mandelkerne
  • 150 ml Mandelmilch
  • 15 g Agavendicksaft
  • 20 g Trockenpflaumen
  • Prise Salz
  • ¼ TL Vanilleextrakt
  • 20 g Himbeeren

Zubereitung:

  1. Walnüsse und Haselnüsse hacken, Mandelkerne spalten und Trockenpflaumen fein würfeln.
  2. Die Himbeeren fein hacken. Alles vermischen und über Nacht in 2 bzw. 3 Gläsern in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen ½ Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, evtl. mit frischen Beeren garnieren.

Himbeer Bircher Himbeer Bircher

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Rasperry overnight oats

Ingredients for 2-3 servings:

  • 10 g flax seeds
  • 10 g chia seeds 
  • 10 g shredded coconut
  • 15 g chopped walnuts
  • 15 g chopped hazelnuts
  • 15 g sliced almonds
  • 150 ml almond milk
  • 15 g agave syrup
  • 20 g dried plums
  • pinch of salt
  • ¼ tea spoon vanilla extract
  • 20 g fresh raspberries

Method:

  1. Chop walnuts and hazelnuts, slice almonds and chop dry plums into very thine cubes.
  2. Chop rasperries. Mix all ingredients in a bowl or 2/3 serving glasses and put it into the refrigerator. The next morning, remove 1/2 hour before serving from the refrigerator and serve with fresh raspberries.

Melonen Gurken Tonic

Die Lichterketten hängen bereits, der Rasen sieht (im Gegensatz zum Einzug) schon recht satt und grün aus und ein paar Kräuter habe ich auch schon auf der Terrasse stehen. Wir haben schon einige schöne Abende auf unserer neuen Terrasse verbracht, doch es ist eine unumstößliche, tragische Gewissheit: Seit vier Tagen werden die Tage wieder kürzer und das Jahr 2017 neigt sich schon wieder mehr dem Ende zu als dass es gerade erst begonnen hat. Nichtsdestotrotz haben wir die schönsten Tages des Jahres ja noch nicht hinter uns und ich bin mir sicher, dass es noch einige denkwürdige Momente geben wird.

Ich habe es auf meinem Blog bislang noch nicht offiziell gemacht, aber vor zwei Wochen habe ich meinen Job als Taschendesignerin bei einer Münchner Lederwarenmarke gekündigt und ab September wartet eine grandiose, neue Stelle auf mich, die all meine Talente abdeckt, die mich extrem fordern, auslasten und dabei mit Sicherheit auf allen Ebenen, fachlich und persönlich, bereichern wird. Die Zeit davor nutze ich noch für einen ausgedehnten Urlaub Ende August: Zwei Wochen Rundreise im Campingwagen auf Island. Ein Grund mehr für mich, die raren Sommerstunden hier in München noch in vollen Zügen zu genießen.

So sehr ich den Sommer auch liebe, so sehr hat mein Kreislauf mit der Hitze zu kämpfen. Ich bringe mich daher mit kühlen Getränken, frischem Obst und Salaten durch den Tag. Als Erfrischungsgetränk habe ich mich für einen Melonen Gurken Tonic entschieden. Das Rezept habe ich in Zügen von Tieghan von Half Baked Harvest übernommen. Falls ihr ihr noch nicht auf Instagram folgt oder ihre Seite noch nicht unter Bookmarks vermerkt habt, solltet ihr das dringendst tun.

Für dieses Melonen Gurken Tonic-Rezept kam mir die Kooperation mit JUNIP gerade gelegen. JUNIP Organics steht für natürliche Aromen (in wunderschönem Flakon; für mich als Designer eine wahre Freude), vegan, ohne Zuckerzusatz, made in Germany. Ich durfte das Limettenaroma „Lime“ testen und bin schwer begeistert! Würde ich das Limettenaroma in meinem Drink durch reine Zugabe von Limettensaft erzielen wollen, würde ich eine Unmenge an Zucker brauchen, um die Säure auszugleichen. Von daher: Probiert euch doch mal durch die Aromen von Junip durch, ich für meinen Teil kann „Lime“ wärmstens empfehlen.

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Melonen Gurken Tonic

Zutaten für 4 Gläser:

  • 1 Honigmelone
  • 1 Bio-Gurke
  • 2 Limetten, Saft
  • 6 EL Agavendicksaft
  • 2 Büschel Minze, circa 10 g
  • optional: 2 Spritzer Limetten-Aroma von Junip

Zum Auffüllen und Dekorieren:

  • Tonic Water oder Mineralwasser und einige Stiele Minze

Zubereitung:

  1. Melone und Gurke in Würfel schneiden, mit Minze und Limettensaft pürieren. Durch ein feines Sieb streichen oder wahlweise durch ein Tuch drücken, wenn das Püree besonders fein sein soll.
  2. Mit Agavendicksaft und dem Limettenaroma verrühren. 4 Gläser zu 2/3 mit dem Melonen-Gurken-Püree auffüllen, mit Tonic Water aufgießen, einem großen Eiswürfel und einem Minzeast garnieren.

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Yay, summer finally arrived in Munich! I love these long and relaxing summer nights on our new terrace, though my body can’t really handle the hot temperatures. So what do i do against the heat? Yes, lots of fruit, salads, cold beer and of course non-alcoholic drinks. I got inspired by Tieghan from Half Baked Harvest with her Melon-Soda and i modified it into my perfect, slightly bitter summer drink, a melon cucumber tonic!

Melon cucumber tonic

Ingredients for 4 glasses:

  • 1 honey melon
  • 1 organic cucumber
  • 2 limes, juice
  • 6 tablespoons agave syrup
  • 10 g of mint leaves
  • Optional: 2 splashes of JUNIP natural infuser lime
  • Tonic water or sparkling water, about 600 ml
  • Ice cubes
  • Mint leaves for decoration

Method:

  1. Cut melon and cucumber into small cubes, and mix in your blender with mint and lime juice. Press through a sieve or a blanket, if you want the drink to be very fine.
  2. Stir in agave syrup and lime infuser. Fill 4 glasses with 2/3 of the melon-cucumber-puree, fill up with tonic water/sparkling water and serve with a big ice cube and some mint leaves.

 

 

Schoko-Meersalz-Granola

Schoko Meersalz Granola

Was war das für ein verrückter Tag heute. Ich hatte die einmalige Chance, mit Münchens neuem Concept-Store Sois Blessed für ein Blogger Event zu kooperieren. Geplant – und somit in meinem Aufgabenbereich – war ein Brunch für 40 Modeblogger; eine echte Herausforderung und diese Aktion grenzte vor allem beim Befüllen meines Kühlschrankes und meines Autos (Smart, du kleines Raumwunder) ein wenig an Real-Life-Tetris. Aber ich habe alles geschafft und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auf der Speisekarte standen neben Zimtschnecken, Windbeuteln, Hummus, Brioche, Marmelade, verschiedenen Buttersorten und Waffeln unter anderem auch dieses Schokoladen-Meersalz-Granola. Und das hat eingeschlagen wie eine Bombe. Kaum jemand hat mich nicht dazu zwingen wollen, es im großen Stil abzufüllen und zu verkaufen. Noch ist das Zukunftsmusik, aber sag niemals nie!

Nachdem es so gut ankam, möchte ich mit euch mein Rezept für dieses Schokoladen-Meersalz-Granola teilen. Mehrkornflocken, Kakao, Ahornsirup, Kokoschips und eine gute Prise Meersalz machen es zu etwas ganz Besonderem.

Schoko Meersalz Granola

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Schoko-Meersalz-Granola

Zutaten:

  • 270 g Mehrkornflocken
  • 150 g Mandelkerne, gespalten
  • 50 g Kakao
  • 60 g Zucker
  • 30 ml Ahornsirup
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 70 g Kokosöl
  • 75 g Schokoladendrops
  • 40 g Kokoschips
  • Meersalz / Fleur de Sel-Flocken, nach Bedarf

Zubereitung:

  1. Ofen auf 120°C vorheizen. Mehrkornflocken, gespaltene Mandelkerne, 60 g Zucker und Kakaopulver in einer großen Schüssel vermengen. 
  2. Ahornsirup, Kokosöl und Vanilleextrakt in einem Topf schonend erwärmen. Über die trockenen Zutaten gießen, gut umrühren und durchmischen, auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und 50 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit wenden.
  3. Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen. Dann die Schokodrops unterrühren und mit Meersalz besprenkeln. Ich nehme etwa 1 TL auf die Menge. Kokoschips in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Wenn das Granola komplett ausgekühlt ist, die Kokoschips unterheben und in luftdicht verschlossene Gläser füllen.

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Chocolate sea salt Granola

Ingredients:

  • 270 g rolled oats
  • 150 g almond kernels, cutted into halfs
  • 50 g cocoa powder
  • 60 g sugar
  • 30 ml maple syrup
  • 1 TL vanilla extract
  • 70 g coconut oil
  • 75 g heat proof chocolate cubes
  • 40 g coocnut flakes
  • Fleur de Sel-Flakes, approx. 1 tea spoon

Method:

  1. Preheat oven to 120°C. Mix rolled oats, almond kernels, 60 g of sugar and cocoa powder in a large bowl.
  2. In a saucepan carefully heat maple syrup, coconut oil and vanilla extract. Pour liquid ingredients over dry ingredients and mix until everything’s  well combined. Spread that mixture on a baking sheet lined with parchment paper and bake for about 50 minutes. Stir after half of the time.
  3. After 50 Minutes the granola should be really cross. Remove from oven and let it cool for some minutes. Sprinkle with chocolate and sea salt. Roast coconut flakes in a non-stick pan without any added fat. Wenn the granola is completely cooled down, add coconut flakes to the granola and fill it into airtight glasses. 

Teffmehl Pfannkuchen

Teffmehl pancakes

Umziehen ist anstrengend, keine Frage, ich verstehe es aber auch immer als eine Art Befreiungsakt von Altlasten. Ein bis zwei Monate vor jedem Umzug setze ich mich vor alle überfüllten Schränke und sehe jedes einzelne Teil genau an, prüfe, ob es noch ganz ist, ob ich es noch brauchen kann, ob ich es jemals verwendet habe, ob es ein unnützes Geschenk oder auch ein typischer Fehlkauf ist. Was nicht mehr gebraucht wird, kommt in die Tonne, auf eBay, zu meiner Familie oder auf den „Free-to-take“-Tisch in meiner Arbeit. Dieses mal habe ich extrem ausgemistet: Der Inhalt meines Kleiderschrankes füllt nun nur noch zwei, vielleicht drei Waschmaschinenladungen und mit Tupperware oder Geschirr sieht es mehr als dürftig aus in meinen Küchenschränken. Alles was keinen Deckel oder auch nur eine kleine Macke, einen Riss oder einfach auch nur eine unbrauchbare Backform in Herzform war, ist gnadenlos in der Tonne gelandet. In puncto Geschirr und Aufbewahrungsbehältnisse bin ich nach dieser Ausmistaktion nun relativ schlecht aufgestellt. Da ich mich aber schon länger nach einem einheitlichen, schönen Geschirrservice umsehe, ist das halb so wild. Ich war dennoch sehr froh über das Angebot von Lieblingsglas, die populären Ball Mason Jars zu testen. Je nach Ausführung kann man die Gläser entweder als Trinkglas mit Strohhalmöffnung, als luftdicht verschlossenes Glas für Pesto, Soßen oder Marmelade oder auch einfach nur als stilvolles Transportgefäß für das tägliche Mittagessen im Büro verwenden. Zum L(N)eidwesen meiner Kollegen habe ich eines meiner Gläser neulich mit Mini-Teffmehl-Pfannkuchen mit Himbeeren gefüllt. In der Arbeit kurz in die Mikro damit und der ganze Gang duftete nach frischen Pfannkuchen. Herrlich war das! Diese Gläser werden noch viele weitere Köstlichkeiten für mich transportieren, da bin ich sicher.

Teffmehl ist übrigens ein Pseudogetreide, das, ähnlich wie Buchweizen, gut für Allergiker geeignet ist. Mir persönlich schmeckt es wesentlich besser als Buchweizen und in Kombination mit Reismehl merkt man in der Textur fast keinen Unterschied zu normalem Weizenmehl.  Es schmeckt angenehm nussig, hat eine dunklere Farbe und, vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein, es hat bessere Klebeeigenschaften als die sonstigen Ersatzmehle, was soviel bedeutet wie: Meine Pfannkuchen fallen in der Pfanne nicht mehr auseinander, wie sie es bei der Zubereitung mit Kokosmehl tun. Probiert es doch einfach mal aus, ihr werdet begeistert sein.

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Teffmehl pancakes

Teffmehl Pfannkuchen

Zutaten für 4 Frühstücksportionen:

  • 125 g Teffmehl
  • 100 g Reismehl
  • 3 Eier
  • 400 ml Milch (Mandelmilch, Cashewmilch oder Ähnliches funktioniert genauso)
  • 1 EL Zucker + 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Backpulver
  • Puderzucker + Ahornsirup + Beeren nach Wahl zum garnieren

Zubereitung:

  1. Teffmehl, Backpulver, Reismehl, Zucker und Salz vermengen. Eier, Milch und Vanilleextrakt dazugeben und kräftig aufschlagen. Für etwa 15 Minuten ruhen lassen, damit die Masse etwas andickt.
  2. In einer Pfanne mit etwas Fett nacheinander Pfannkuchen ausbacken. Danach mit Puderzucker bestäuben und mit frischen Beeren und Ahornsirup servieren.

teffmehl pfannkuchen teffmehl pfannkuchen teffmehl pfannkuchen

// English version

I love pancakes for breakfast and i’m always looking for grain free alternatives. I’m not an allergic nor do i have any problems with wheat, i’m just curious of what alternatives can be used. Teff flour is my absolute favorite „alternative“. It has a subtle nutty flavor and in combination with rice flour you get the most fluffy pancakes you could imagine. Give it a try, you won’t be disappointed.

Teff flour pancakes

Ingredients for 4 breakfast servings:

  • 125 g teff flour
  • 100 g rice flour
  • 3 Eier
  • 400 ml milk (your favorised nut milk works as well)
  • 1 tablespoon sugar + pinch of salt
  • 1 teaspoon vanilla extract
  • 1 teaspoon baking powder
  • icing sugar + maple syrup + berries of your choice as topping

Method:

  1. In a large bowl mix teff flour, rice flour, sugar, salt and baking powder. Add eggs, milk und vanilla extract and let it rest for about 15 minutes.
  2. Heat some oil in a non-stick pan and bake pancakes in a row. Dust with baking powder and garnish with breries of your choice.