Bananenbrot

Ich und die Banane – Eine nicht enden wollende Hassliebe! Pur kann ich sie nicht essen, weil ich von der Konsistenz und dem Geräusch, das sie im Mund erzeugt, einen Würgreiz bekomme. Fast so wie beim Zahnarzt, wenn man auf die Abdruckschiene beißt und dabei tief durchatmen soll. Es ändert auch nichts daran, ob ich die Banane selbst esse oder ob mir meine unmittelbaren Tischnachbarn ins Ohr schmatzen, der Würgreiz bleibt. Verarbeitet jedoch, zum Beispiel als veganes Bananeneis oder als Bananenbrot mag ich sie wirklich gerne. Ich kann nur das Geräusch, den Geruch und die Konsistenz der rohen Banane nicht ertragen. Mein Freund kauft sich ganz gern mal eine kleine Staude und lässt diese dann so lange in der Küche liegen, bis sie schwarz, weich und eigentlich ungenießbar ist. Und da ich Lebensmittel nur sehr ungern wegwerfe, und auch nur dann, wenn sie wirklich verdorben sind, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, die Bananen weiterzuverarbeiten. Und ich liebe das Ergebnis! Das Bananenbrot ist nicht zu süß, sehr saftig und perfekt zum Frühstück, mit noch ein paar Beeren, Apfelschnitzen oder einem Klecks Ricotta mit Ahornsirup.

Da traf es sich ganz gut, dass ich als verspätetes Weihnachtsgeschenk von Springlane eine tolle neue Backform aus der Küchenkollektion bekommen habe, die ich hierfür verwenden konnte und die sich dafür sehr gut macht, wie ich finde. Das Bananenbrot ist recht saftig, nicht zu süß und hat eine  Blaubeer-Zuckerglasur. Wer es schokoladiger mag, rührt noch Schokoladenstücke unter oder überzieht den Kuchen mit einer Schokoglasur. Probiert es einfach aus was Euch am besten schmeckt und hinterlasst gerne einen Kommentar, wie es Euch geschmeckt hat!

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Saftiges Bananenbrot

Zutaten für eine Backform:

  • 6 weiche Bananen, circa 600 g
  • 200 g geschmacksneutrales Öl, z.B. Rapsöl
  • 100 g brauner Zucker
  • 120 g weißer Zucker
  • 2 Eier
  • 500 g Mehl, 405er
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder Mark von einer Vanilleschote)
  • 1 gehäufter  TL Zimt
  • 2 Kapseln Kardamom, sehr fein zerstoßen
  • 90 g Walnüsse, klein gehackt
  • 150 g Buttermilch
  • 3 EL TK-Heidelbeeren
  • 5 EL Puderzucker
  • Einige frische Heidelbeeren für die Deko

Zubereitung:

  1. Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Form einfetten, mit Mehl ausstäuben. Sehr reife Bananen pürieren, das Fruchtfleisch soll circa 600 g betragen. Wer gerne Stückchen im Bananenbrot hat, zerdrückt die Bananen mit der Gabel.
  2. Eier und beide Zuckersorten für etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Danach langsam das Öl unterrühren.
  3. Trockene Zutaten, sprich Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und zerstoßenen Kardamom vermischen. Vanilleextrakt unter die Eier-Öl-Mischung rühren. Danach die Mehlmischung abwechselnd mit der Buttermilch und den pürierten Bananen unter die Eiermasse rühren, bis ein homogener Teig entsteht.
  4. Zum Schluss noch die kleingehackten Walnüsse unterrühren. In die Form füllen und etwa 60-70 Minuten backen. (Stäbchenprobe machen). Für eine große Kastenform sollte die Teigmenge genau ausreichend sein, bei kleineren Formen nur etwa 2/3 des Teiges verwenden.
  5. Für die Glasur die TK Heidelbeeren aufkochen und zerstoßen, sodass der Saft austritt. Den Puderzucker in eine Schüssel füllen, soviel Heidelbeersaft dazugeben, bis die Glasur eine dickflüssige Konsistenz bekommt. Das passiert schon bei relativ wenig Heidelbeersaft, also sparsam dosieren. Über den ausgekühlten Kuchen gießen, mit Heidelbeeren bestreuen und trocknen lassen. Wer möchte, kann die Heidelbeeren auch mit etwas Zitrone aufkochen, dann wird die Glasur noch frischer.

Banana Bread
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