Kategorie: Kuchen

Orangen-Johannisbeer Tartelettes

Johannisbeer-Orangen Tartelettes

Gerade an sehr heißen Tagen wie heute vermeide ich es für gewöhnlich empfindliche Sahnetorten zuzubereiten, da sie 1. nach stundenlangem Aufenthalt in der Sonne meist aus der Form geraten und ich sie 2. so nur sehr ungern zurück in den Kühlschrank stelle. Stattdessen backe ich für jeden Anwesenden passgenau ein kleines Törtchen, so dass garantiert nichts überbleibt und trotzdem jeder auf seine Kosten kommt. Nach Sichtung des Obstsortiments im Supermarkt habe ich mich heute für frische Orangen-Tartelettes mit sauren, schwarzen Johannisbeeren entschieden. Unten knuspriger Mürbeteig und darüber eine erfrischende Creme aus Frischkäse und Orangensaft, beträufelt mit einem süßen, selbst eingekochten Orangensirup. Die Tartelettes, die Creme und der Sirup lassen sich sehr gut am Tag zuvor zubereiten.

Johannisbeer-Orangen Tartelettes

ORANGEN-JOHANNISBEER TARTELETTES

Zutaten für 10 Tartelettes:

125 g kalte Butter + Fett für die Förmchen
250 g Mehl
1 Ei, Größe M
75 g + 75 g + 100 g Zucker
Salz
2 Bio-Orangen, davon Schale und Saft
1 TL Puderzucker
1 TL Speisestärke
500 g Doppelrahmfrischkäse

Zubereitung:

– 10 Tarteletteförmchen mit oder ohne Hebeboden gut einfetten
– Für den Teig das Mehl, die Butter in kleinen Stückchen, ein Ei, 75 g Zucker und eine Prise Salz in einer Rührschüssel gut mit den Händen verkneten
– den Teig in 10 Portionen teilen und zu Kugeln formen, danach gleichmäßig zu Kreisen à 11-12 cm ausrollen. Vorsichtig in die Förmchen legen und den Rand leicht an die Form drücken. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Abgedeckt für circa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen
– Backofen vorheizen (Ober-Unterhitze: 200° C). Die Orangen heiß waschen und trocken reiben. Mit einer Reibe die Orangenschale gut abreiben, Orangen auspressen. 125 ml Wasser, 75 g Zucker, 2 EL Orangensaft und Orangenschale stark aufkochen; circa 5 Minuten köcheln lassen, bis die Masse sirupartig eingedickt ist. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Tartelettes auf dem Rost 12-15 Minuten backen. Herausnehmen und direkt auf ein Backpapier stürzen, nach etwa 5 Minuten die Form entfernen.
– 100 g Zucker, Puderzucker und Speisestärke miteinander vermischen. Mit Frischkäse und 10 EL Orangensaft glattrühren. Orangencreme nochmal für circa 30 Minuten kalt stellen.
– Creme in den Förmchen verteilen, mit dem Sirup beträufeln und mit frischen Beeren garnieren. 

Orangen-Johannisbeer Tartelettes Johannisbeer-Orangen Tartelettes Johannisbeer-Orangen Tartelettes

Buchweizen-Buttermilch-Pancakes

pancakes

Pancakes, zu Deutsch Pfannkuchen, sind eine köstliche Alternative zu Semmeln und Toastbrot, auch wenn sie nicht gerade zu den leichten Speisen auf dem Frühstückstisch zählen. Daher gab es bei uns heute früh die etwas gesündere Variante: Buchweizen-Buttermilch-Pancakes mit frischen Früchten und selbstgemachter Erdbeermarmelade. Buchweizen zählt streng genommen nicht zu den Getreidesorten und wird daher auch gerne in die Rubrik der „Pseudocerealien“ geschoben; im Gegensatz zu Weizenmehl ist Buchweizen aber sehr gut bekömmlich, glutenfrei, sehr gesund und reich an Proteinen und Nährstoffen. Geschmacklich überzeugt Buchweizen mit einem zwar eigentümlichen,aber leckeren herben und nussigen Aroma.

Wer diesen Geschmack kennt und sich nicht an ihn gewöhnen mag, kann den Buchweizen vorsorglich durch den gleichem Anteil Weizenmehl ersetzen, sollte dafür aber die Zuckermenge (um etwa 20 g) ein wenig reduzieren.

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BUCHWEIZEN-BUTTERMILCH PANCAKES

Zutaten für 4 Personen:

250 g Buchweizenmehl
3 TL Backpulver
2 Eier
400 ml Buttermilch
1 Prise Salz
80 g Zucker
10 g Vanillezucker
frische Erdbeermarmelade
3 EL Butter, zerlassen
Butter zum Anbraten

Eier trennen, Buttermilch und Eigelb gut miteinander verquirlen, Eiweiß zur Seite stellen.
Butter schmelzen und vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen. 
Mehl, Backpulver, Salz und Zucker mischen, mit den flüssigen Zutaten vermengen. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben. Teig 10 Minuten stehenlassen, bis er etwas fester geworden ist.

Pfanne auf den Herd stellen und Butter zerlassen. 2-3 EL Teig in die Pfanne geben und goldbraun braten. Wenden, wenn sich kleine Löcher in der Oberfläche der Pancakes gebildet haben.
Mit Erdbeermarmelade und frischen Früchten, eventuell auch mit Puderzucker servieren.

pancakes pancakes

Joghurt-Mandel-Waffeln

Von herzhaft bis süß, von herzförmig bis quadratisch – Waffeln sind genau so vielfältig wie die Person hinter dem Waffeleisen. Der Grundteig, bestehend aus Mehl, Eiern, Butter, Milch, Zucker und Backpulver, lässt sich spielend leicht abändern, variieren und mit Soßen und frischen Früchten im Geschmack verfeinern. Unabdinglich für den Waffelspaß: ein Waffeleisen! Da ich bislang noch keines besaß und mich noch für keines entscheiden konnte, habe ich mir von meiner lieben Freundin Nina eines ausgeliehen (DANKE!!).

Mein Waffelrezept ist nicht zu süß, locker-luftig und durch die Heidelbeeren und den Joghurt sommerlich frisch im Geschmack. Die Milch habe ich komplett durch Vollmilchjoghurt ersetzt, ein Teil des Mehls durch gemahlene Mandeln. Dadurch werden sie schön saftig und dezent nussig. Ein wenig Puderzucker darüber, leicht gesüßten Vollmilchjoghurt und frische Heidelbeeren dazu – und schon ist die kleine, feine Süßspeise auf dem Tisch. Der Törtchenherzog wünscht einen guten Appetit und allen Papas da draußen einen wunderschönen Vatertag!

Zutaten für 6 Waffeln:

75 g weiche Butter
80 g Zucker
1 Pck. Vanillearoma
100 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
150 g Vollmilchjoghurt
3 Eier
Prise Salz
Dazu:
125 g Heidelbeeren
1 Becher Vollmilchjoghurt
1 El Zucker

 Zubereitung:

– Weiche Butter, Zucker, Vanillearoma und Salz kräftig aufschlagen, die Eier nacheinander unterrühren
– Gemahlene Mandeln mit Mehl und Backpulver vermischen, abwechselnd mit dem Joghurt unter den Waffelteig schlagen
– Waffeleisen vorheizen, gut einfetten und die Waffeln nacheinander ausbacken
– Joghurt mit Zucker verrühren, Waffeln mit Puderzucker bestäuben und zusammen mit frischen Heidelbeeren servieren

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Französische Madeleines

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Goldbraun gebacken, angenehm süß mit dezentem Orangen-Aroma und schön dick in Plastik eingepackt – so habe ich Madeleines aus diversen Frankreich-Campingurlauben in Erinnerung behalten. Bis vor wenigen Wochen wäre ich nie auf die Idee gekommen, die kleinen muschelförmigen Sandkuchen, die ich immer mit Supermarktware verbinde, selbst herzustellen, bis mir eine liebe Kollegin von ihrer Vorliebe für die französische Süßspeise erzählte. Kurzerhand waren die Madeleine-Form gekauft, die Zutaten im Einkaufskorb und schon stand ich auch schon in meiner noch sehr renovierungsbedürftigen, neuen Wohnung, um es auf den ersten Madeleine-Versuch ankommen zu lassen. Vor allem in puncto Optik ließ die erste Fuhre noch zu wünschen übrig – doch mit etwas Geduld und Rumprobieren konnte ich schon nach dem zweiten Backversuch durchaus ansehnliche kleine Kuchen aus dem Ofen holen. Sowohl meine Kollegin als auch mein werter Vater haben die Madeleines auf ihren Geschmack geprüft und beide haben mir ihren Segen für das Rezept gegeben. Es lohnt sich, die kleinen Kuchen selbst zu machen, da sie mit Supermarktware nicht mehr viel gemeinsam haben.

Zutaten für 18 Madeleines:

– 80 g geschmolzene, abgekühlte Butter

– 80 g Zucker
– 2 TL Honig
– 2 Eier (am besten auf Zimmertemperatur)
– 70 g Mehl
– 35 g gemahlene Mandeln
– 1/2 TL abgeriebene Orangenschale von einer Bio-Orange
– 1 Schuss Vanilleextrakt (oder 1 Päckchen Vanillezucker, dafür entsprechend weniger Zucker)
– 1 Prise Salz
– 1 gestrichener TL Backpulver
– 1 Backform für Madeleines mit 9 Mulden

Zubereitung:

– Butter in einem Topf schonend zerlassen und abkühlen lassen
– Honig, Zucker und Eier auf höchster Stufe dickcremig aufschlagen. Mehl mit Mandeln und Salz mischen, unter den Teig heben. Zum Schluss die Orangenschale, Vanille und die abgekühlte Butter unterrühren, nochmal kräftig durchschlagen.
– Teig abdecken und 1 Stunde in den Kühlschrank stellen
– Backofen auf 160° Umluft/180° Ober- Unterhitze vorheizen. Madeleineform fetten und mit Mehl ausstäuben.
– Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit dem Backpulver nochmal kräftig aufschlagen. Jeweils einen leicht gehäuften EL Teig in die Mulden setzen und etwa 15 Minuten backen, bis die Madeleines goldbraun sind (und wenn möglich das typische Knubbelchen auf der Oberseite entwickelt haben)
– Kurz abkühlen lassen und dann aus der Form drücken. Für die nächste Fuhre Teig erneut ausfetten und mit Mehl ausstäuben.

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Monster Brownies

Die letzten Wochen waren intensiv wie nie: durch einen Jobwechsel bin ich nach fünfeinhalb Jahren Berlin in meine Heimat, das wunderschöne, beschauliche München zurückgekehrt. Neben all den schönen Dingen, wie alte Freunde treffen und Zeit mit der Familie zu verbringen, ist der Törtchenherzog leider ein bisschen zu kurz gekommen.

Deshalb habe ich mir dieses Wochenende endlich wieder ein paar Stunden Zeit genommen und ein Rezept kreiert, das schnell und einfach zu einem großartigen Ergebnis führt: Monster Brownies im Törtchenformat mit Oreo-Kern und luftigem Sahnehäubchen.

Das ganze Rezept gibt es hier zu lesen: exklusiv veröffentlicht im Springlane Magazin.

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Schoko-Zitrone Cupcakes

Cupcakes

Streng genommen sind Cupcakes ja schon wieder out – Cake Pops, Macarons oder Whoopie Pies haben den kleinen Tassenkuchen längst den Rang abgelaufen. Meine Geschmacksnerven arbeiten aber nicht trendorientiert, deshalb liebe ich Cupcakes so sehr wie am ersten Tag. Ihre Größe, ihr Aussehen und ihre Vielfalt sind einfach nur perfekt!

Wer meinen Blog verfolgt hat, weiß, wie sehr ich die Kombination aus Schokolade und Zitrone liebe. Auch bei diesen Cupcakes fröne ich meiner Leidenschaft und bringe einen dunklen Zartbitter-Schokoladenmuffin mit einem Frosting aus weißer Schokolade und Frischkäse und säuerlichem Lemoncurd zusammen. Wer keine Mascarpone im Haus hat, kann auch die gesamte Masse durch Frischkäse ersetzen, allerdings schmecke ich den Salzgehalt des Frischkäses deutlich raus, weshalb ich gerne einen Teil durch fettreiche Mascarpone ersetze. Auch das Lemoncurd ist kein Muss, der Cupcake schmeckt auch ohne die zitronige Krone.

Zutaten für circa 12 Cupcakes (Druckversion: Schoko-Zitrone-Cupcakes)

Muffins:
3 Eier, Größe L
130 g Mehl
50 g Speisestärke
150 g Zucker
150 g weiche Butter
150 g Zartbitterschokolade
6 g Backpulver

Frosting:
160 g Mascarpone
160 g Doppelrahmfrischkäse
60 g Butter
300 g weiße Schokolade

Lemon Curd:
2 Eier

100 g Zucker
80 ml Zitronensaft
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
40 g weiche Butter

Dekoration:
12 Himbeeren

Zubereitung:
Für die Muffins die Zartbitterschokolade kleinhacken und über dem Wasserbad schmelzen. Von der Hitze nehmen und etwas abkühlen lassen. Währenddessen weiche Butter und Zucker einige Minuten schaumig schlagen. Eier nacheinander unterrühren. Geschmolzene Schokolade unterrühren. Backpulver, Mehl, Speisestärke und 1 Prise Salz miteinander vermischen und über die Teigmasse sieben. Nur so lange rühren, bis keine Klumpen mehr im Teig sind.  In ein mit Muffinförmchen ausgelegtes Backblech füllen (zu etwa 1/3) und bei 160° C 20-25 Minuten backen. Vor dem Herausnehmen eine Stäbcheprobe machen.

Für das Frosting:
Mascarpone, Frischkäse und Butter einige Minuten schaumig schlagen. Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Danach unter die Frischkäsecreme rühren und noch etwa 30 Minuten kühl stellen. Frosting in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und 12 großzügige Häubchen auf die ausgekühlten Cupcakes spritzen.

Für das Lemon Curd:
Eier, Zucker und Zitronensaft in einer Schüssel über dem kochenden Wasserbad aufschlagen, bis eine dickcremige Masse ensteht. Sie soll etwa 71° – 75°C haben, das dauert etwa 10 Minuten. Wichtig: immer rühren, damit das Ei nicht stockt. Wenn die Masse eine dickcremige Konsistenz, etwa wie Sauce Hollandaise bekommt, vom Wasserbad nehmen und Zitronenschale einrühren. Durch ein Sieb streichen, damit alle Klumpen verschwinden. Butter in Stückchen einrühren, in ein Glas füllen und gut verschließen. Im sterilen Glas im Kühlschrank ist das Lemon Curd etwa 1 Woche haltbar.

Lemoncurd entweder mit einem Teelöffel platzieren oder  in einen Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke füllen und Streifen über den Cupcake ziehen. Mit frischen Himbeeren garnieren.

 

 

 

cupcakes

Lemoncurd

Eiszapfen Cake Pops

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15°C, ein laues Lüftchen und strahlender Sonnenschein – und das mitten im Januar? So schön ich den vorgezogenen Frühling auch finde, so sehr vermisse ich einen klirrend kalten, strahlend weißen Wintertag. Aus meiner Sehnsucht nach Schnee und Eis sind diese Cake Pops entstanden: Im Inneren ein Kern aus Schoko-Espresso-Rührteig, außenrum eine Schicht Vollmilchglasur und on top: Royal Icing in Form von kleinen Eiszapfen. Gekrönt wird der kleine Kuchenlolli nur noch mit einer glänzenden, lila Satinschleife am Stiel. Wunderschön als Geschenk oder als Überraschung für Gäste!

Aber Achtung: Alle, die nicht gerne so süß essen wie ich, sollten auf das Royal Icing verzichten, denn da ist der Zuckerschock vorprogrammiert.

Die Cake Pop Backform wurde mir von Springlane.de zur Verfügung gestellt – wer genaueres darüber wissen will, kann hier meinen ausführlichen Testbericht und hier das auf der Website veröffentlichte Rezept lesen. Viel Spaß dabei!

Und hier das Rezept für Eiszapfen Cake Pops (Druckversion: Eiszapfen Cake Pops)

– 100 g Mehl
– 100 g Öl, geschmacksneutral
– 90 g Zucker
– 1 Pck. Vanillezucker
– 20 g Kakao
– 2 Eier, Größe L
– 1 kleiner, frischgebrühter Espresso
– 1 gestrichener TL Backpulver
– 400 g Kuvertüre

Eier, Öl, Zucker und Vanillezucker mit den Schneebesen des Rührgerätes schaumig schlagen. Espresso unterrühren. Kakao, Backpulver und Mehl vermischen, darübersieben und nur so lange vermengen, bis keine Klumpen mehr im Teig sind. In die Cakepop-Formen füllen, Deckel darauf setzen und bei 180°C 18-20 Minuten backen. Es bleibt ein wenig Teig übrig, der kann entweder in einer zweiten Fuhre oder als Muffins gebacken werden.

400 g Kuvertüre (Vollmilch, Zartbitter, Weiß) hacken und bei geringer Temperatur über dem Wasserbad schmelzen. Die Stiele der Cake-Pops circa 1,5 cm tief in die Schokolade tunken und in die Teigkugeln stecken. Trocknen lassen, damit die Teigkugel gut hält.

Die Cakepops vollständig in die Schokolade tauchen (deshalb die Schokolade möglichst in ein hohes, enges Gefäß füllen) und damit den kompletten Cake-Pop überziehen. Restliche Schokolade abtropfen lassen und danach in die Trocknungs-Vorrichtung der Backformen oder in Stypropor/Blumenschaum stecken.
Statt dem Royal Icing, entweder kurz nach dem Glasieren in Schokoraspel wenden oder mit bunten Streusseln verzieren.

Für das Royal Icing (reicht für etwa 8-9 Cakepops):

1 Eiweiss
250 g Puderzucker
1 Spritzer Zitronensaft
Speisefarbe nach Bedarf
1 Gefrierbeutel

Eiweiß schaumig schlagen, den Spritzer Zitronensaft dazugeben und Puderzucker langsam darübersieben. 5 Minuten weiterschlagen, bis der Eischnee sehr fest und glänzend wird. In einen Gefrierbeutel füllen und eine winzige Ecke abschneiden, damit dann kleine Pyramiden auf die Cakepops spritzen. Nach circa 30 Minuten ist die Glasur komplett durchgetrocknet. 

 cakepops

Cakepops

cakepops

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New York Cheesecake

Cheesecake

Für den Küchen-Onlineshop Springlane.de habe ich diesen unwiderstehlichen New York Cheesecake kreiert. Statt dem typischen Keksboden kommt saftiger Schokobiskuit mit geschmolzener Zartbitterschokolade zum Einsatz, die reichhaltige Frischkäsecreme rundet das Aroma mit dezenter Zitrus-Note ab. Mit frischen Beeren on top ist dieser Cheesecake eine echte Geschmacksexplosion.

Zum ganzen Artikel geht es hier entlang.

Cheesecake

Baumkuchen Petit-Fours

Baumkuchen

Man liebt es oder man hasst es: Ende August werden die Supermarktregale mit den Restbeständen der Weihnachtsbäckerei des Vorjahres aufgefüllt. Neben Lebkuchenherzen, Dominosteinen und Spekulatius findet sich dort natürlich auch der traditionelle Baumkuchen. Nicht ohne Grund wird er als „König der Kuchen“ bezeichnet; durch die besondere Herstellungsweise , die qualitativ hochwertigen Zutaten und die dekorative Form avancierte der Baumkuchen sogar zum Symbol im Wappen des Deutschen Konditorbunds. Für die besondere Form verwenden Konditoren spezielle Baumkuchenmaschinen, die Ringe werden dabei mit einem dafür konstruierten Rechen geformt. Für Privatpersonen ist diese Art der Zubereitung nicht umsetzbar, sie können den Baumkuchen in einer anderen gewünschten Backform ausbacken.

Eine Grundregel gibt es beim Teig zu beachten: Auf 1 Teil Mehl und 1 Teil Butter kommen mindestens 2 Teile Eier. Schicht für Schicht unter dem heißen Grill gebacken, entstehen die für den Baumkuchen charakteristischen „Altersringe“. Eine dünne Schicht Aprikosenkonfitüre und die herbe Zartbitterglasur runden den Kuchen harmonisch ab.

Aus Erfahrung kann ich nur die Zubereitung im Elektro-Ofen mit integriertem Grill empfehlen. Bei meinem Gasherd sind die unteren Schichten verbrannt, weil durch die offene Flamme zuviel Hitze von unten, und zu wenig Hitze von oben an den Kuchen kam. Falls das passiert, die verbrannten oder dunkelbraunen Teile großzügig abschneiden.

 

Zutaten für circa 10 Baumkuchen Petit-Fours:

200 g Butter
180 g Eigelb
240 g Eiklar
200 g Zucker
100 g Weizenpuder
100 g Weizenmehl
60 g Marzipanrohmasse
20 g Rum
1 g Salz
abgeriebene Zitronenschale von 1 Zitrone
Inhalt einer Vanilleschote
Aprikosenkonfitüre
300 g Zartbitter-Kuvertüre

 

Zubereitung:

Butter mit Hälfte des Weizenpuders und Zitronen- und Vanillearoma schaumig schlagen.

// Tipp: Butter bei 20° C aufschlagen, bei dieser Temperatur erfolgt die beste Lockerung //

Marzipanrohmasse mit dem Rum glatt arbeiten und in die schaumige Buttermasse rühren. Eigelb in die Buttermasse nach und nach einrühren.

Eiklar, Salz, Zucker und den restlichen Weizenpuder in einer Schüssel zu Eischnee schlagen. Zuerst Eischnee, dann das gesiebte Mehl unter die schaumige Buttermasse melieren.

2-3 Esslöffel Teig in eine 20×25 cm Form streichen und wenige Minuten unter dem heißen Grill goldbraun backen. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis der Teig komplett aufgebraucht ist.

Nach dem Backen aus der Form lösen, dunkle, verbrannte Ränder großzügig abschneiden. Kuchen einmal in der Mitte durchschneiden. Eine Hälfte mit Aprikosenkonfitüre bestreichen und den anderen Boden mit Druck daraufsetzen und beschweren. Komplett auskühlen lassen.

Die Schokolade klein hacken, die Hälfte der Raspelschokolade im Wasserbad (Achtung, Wasser nicht kochen lassen) schmelzen. Schokolade vom Wasserbad nehmen und die restliche Raspelschokolade so lange einrühren, bis alles geschmolzen ist.

Bei 31-32° C ist Zartbitterkuvertüre am besten temperiert, denn dann wird sie auf dem Gebäck schnell fest, seidig glänzend und hart im Bruch.

 

Baumkuchen

Baumkuchen

 

 

 

Saftige Brownies aus dunkler Schokolade

Brownies

Wer Schokolade mag, wird diese Brownies lieben. Bei einschlägigen Rezeptarchiven wie Lecker.de findet man unzählige Brownie-Rezepte, wodurch die Wahl des perfekten Rezeptes recht schwer fällt. Aus langjähriger Brownie-Verkostungs-Erfahrung stand für mich im Vordergrund, dass die Brownies nicht trocken, sondern richtig matschig und saftig werden sollen. Daür habe ich ein Rezept zusammengestellt, das durch den hohen Anteil an flüssigen Zutaten meiner gewünschten Konsistenz schon sehr nahe kommt. Der Teig für die Brownies wird aus Bitterschokolade mit 85%igem Kakaoanteil, Eiern, Zucker, wenig Mehl und keinem Backpulver angerührt.  Dadurch erhalten sie ihr herbes, schweres Aroma und die feste, knatschige Konsistenz. Mit einem Überzug aus dunkler Schokoglasur wird die herbe Note unterstrichen. Das tollste an den Brownies: die kurze Zubereitungszeit! Wer eine größere Springform backen will, benutzt am besten die Umrechnungstabelle für verschiedene Springformgrößen.

 

Zutaten für eine 18 cm Springform:

– 100 g Schokolade mit 85%igem Kakaoanteil
– 95 g Butter
– 180 g Zucker
– 1 TL Vanillepaste
– 2 Eier, Größe M
– 75 g Mehl
– 1 Prise Salz
– 125 g dunkle Kuvertüre
– etwas Kokosfett
–  optional: Silber-Zuckerperlen

 

Zubereitung:

Backofen auf 165° C aufheizen. Eine Springform mit 18 cm Durchmesser fetten. Schokolade in kleine Stücke brechen und mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen. Vom Topf nehmen, Zucker einrühren. Danach Eier und Vanillepaste nacheinander unterrühren, zum Schluss Mehl und Salz unterheben. Am besten nicht mit dem Handrührer, sondern nur mit dem Schneebesen arbeiten, da nicht zuviel Luft in den Teig geraten soll. Circa 25 Minuten backen, bei der Stäbchenprobe soll noch Teig klebenbleiben. 

Kuvertüre hacken, mit etwas Kokosfett über dem Wasserbad schmelzen. Entweder den kompletten Kuchen überziehen oder die abgeschnittenen Stücke mit der Kuvertüre übergießen. Mit silbernen Zuckerperlen dekorieren. 

Ich habe bei meinen Brownies einen Kreis in der Mitte ausgeschnitten. Für was und warum, erfahrt ihr im morgigen Post!

 

Brownies