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Mohnschnecken Challa

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Endlich ist der Frühling in München angekommen, meine Stimmung geht merklich bergauf. Ich liebe Winter und vor allem Schnee, glitzernde Wiesen und auch einer klirrenden Kälte kann ich etwas abgewinnen, aber diese grauen und tristen Tage der letzten Wochen haben mir wirklich aufs Gemüt gedrückt. Als die Sonne letzte Woche endlich wieder zum Vorschein kam und die Temperaturen deutlich angestiegen, konnte ich wieder neue Energie schöpfen. Neue Energie für meinen Körper, für meine Seele und meinen Geist. Gerade lebe und arbeite ich von Zuhause. Meinen Job in einem Concept Store habe ich gekündigt, da die Arbeitsbelastung meine Kräfte geraubt hatte.

Wie geht es nun weiter?

Nun denke ich denke über die Zukunft nach, stehe zum Großen Teil in meiner Küche, um neue Rezepte auszuprobieren. Es ist mir ein großes Anliegen, mich und meinen Stil zu finden und auf den Punkt zu bringen. Neue Stylings, neue Rezepte, neue Retusche Techniken für meine Bilder. Ebenso und fast so wichtig ist es mir, Einblicke in meine Person zuzulassen. Bislang fiel es mir schwer, ehrlich je nach Stimmungslage zu schreiben, daher habe ich manchmal auch einige Wochen nichts gepostet, wenn mir nicht danach war oder ich zuviel Stress und schlechte Gedanken hatte. Aber es ist jetzt an der Zeit, mich zu öffnen und ein wenig mehr von mir selbst, meiner Vergangenheit und meinen Träumen zu erzählen. Einer meiner großen Wünsche ist es, selbstständig zu arbeiten um das zu tun, was ich am Besten kann. Die Schönheit in Lebensmitteln zu entdecken, herauszuarbeiten und fotografisch festzuhalten. Noch ist mir das Projekt zu riskant. Aber ich spüre tief in mir drin, dass es der richtige Weg für mich ist. Habt Ihr Erfahrungen damit? Wie sieht es aus mit Versicherungen, finanzieller Absicherung, Existenzängsten? Schreibt mir gerne in die Kommentare oder eine e-Mail, ich würde mich sehr über Feedback freuen, auch wenn Ihr in einer anderen Branche arbeitet.

Blogger sein oder sein lassen?

Am Begriff des Bloggers haften viele Vorurteile. Oberflächlich, selbstverliebt und ungebildet sollen sie sein. Daher distanziere ich mich sehr gerne davon. Ich war eine der Ersten in der Foodbloggerszene, habe darin jedoch nie eine Möglichkeit der Selbstverwirklichung gesehen, weshalb der Törtchenherzog viel zu wenig Beachtung bekommen hat. Meine ersten Schritte als selbstständige Bloggerin bin ich nach meiner Kündigung mit Edeka gegangen. Zuvor hatte ich mich immer dagegen gewehrt, Produkte zu vermarkten, da ich frei von Werbung bleiben wollte und ich dachte, dies würde nicht akzeptiert werden. Doch ich beginne nun, die Marken und Produkte zu hinterfragen, die mir angeboten werden und Inspirationsgeber zu werden. Ich betreibe Recherche und entscheide dann, ob ich mich mit dem Kunden identifizieren kann. Und im Falle von Edeka kann ich das, viele andere Anfragen habe ich bereits abgelehnt.

Um zum Punkt zu kommen: Es ist Zeit für ein neues Rezept und ein neues Styling und die Chance, einen Einkaufsgutschein zu gewinnen. Die Vorgehensweise ist sehr einfach, sofern ihr auf Instagram aktiv seid.

  1. Wählt Euer Lieblingsprodukt der Edeka Eigenmarke mit dem blauen Edeka-Carée
  2. Folgt dem offiziellen @Edeka Account.
  3. Ladet ein Bild mit Eurem Lieblingsprodukt auf Eurem Instagram-Profil hoch, erklärt Euren Followern, was es zu einem Eurer #edekalieblinge macht und vertaggt den offiziellen @Edeka-Account.
  4. Für Euer Posting habt Ihr Zeit bis zum 22.4. – danach werden die drei glücklichen Gewinner ausgelost!

Und falls Ihr darauf keine Lust habt, dann lest bitte dennoch weiter, weil ich mit einem der Produkte eine wunderbare Mohn-Challa kreiert habe. Sie ist überhaupt nicht trocken und wird durch die Himbeerglasur so richtig fruchtig.

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Mohnschnecken-Challa

Zutaten für 1 Stück:

  • 350 g Dinkelmehl
  • 35 g gemahlenen Mohn
  • 210 ml Milch, lauwarm
  • 60 g zerlassene Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2/3 Pck. Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 35 g Zucker
  • Schale von einer Bio-Zitrone

Füllung:

  • 2 Packungen Mohnfülle von Edeka oder selbstgemachte Mohn- oder Nussfülle

Glasur:

  • 1 Ei
  • 1 Schuss Milch
  • 1 Schuss Vanilleextrakt
  • Brauner Zucker, nach Bedarf

Topping:

  • 100 g TK Himbeeren
  • Schuss Vanilleextrakt
  • 200 g Puderzucker
  • Saft von einer Bio-Zitrone

Zubereitung:

  1. Zuerst Mehl mit gemahlenem Mohn, Trockenhefe, Salz, Zucker und Zitronenschale vermengen. Milch , Butter und Vanilleextrakt in einem Topf erwärmen, bis sich die Butter komplett gelöst hat.
  2. Danach die warme Milch in die Mehlmasse gießen und gut kneten, bis ein homogener, nicht zu klebriger aber weicher Teig entsteht.
  3. Für eine Stunde unter einem Küchentuch ruhen lassen. Danach zu einer länglichen Rolle formen, in vier gleich große Stücke teilen. Je ein Stück zu einem länglichen Rechteck von etwa 25*8 cm ausrollen. Eine Längshälfte mit der Edeka Mohnfülle bestreichen. Dann die Ecken des Rechtecks aufeinanderklappen. Den nun entstandenen, schmaleren Streifen ebenfalls mit Mohnfülle bestreichen. Beide Außenkanten aneinanderdrücken, dass die Mohnfülle innenliegt, diese neu geformte Rolle auf einer bemehlten Unterlage nochmal zu einer gleichmäßígen Rolle ausrollen, die etwa eine Länge von 50 cm haben sollte.
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  4. Mit den drei weiteren Teigstücken genau so verfahren. Dann die vier Stränge wie auf den Bildern zu sehen verknoten.
  5. Wieder eine Stunde ruhen lassen. 1 Ei mit einem Schuss Milch, einem Schuss Vanilleetrakt verrühren. Das aufgegangene Mohnbrot damit bestreichen. Mit braunem Zucker bestreuen.
  6. Ofen auf 180 *C vorheizen (Ober-Unterhitze). Dann das Mohnbrot auf mittlerer Ebene in den Backofen schieben und etwa 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.
  7. Indes die TK Himberen mit dem Vanilleextrakt und dem Saft einer Zitrone aufkochen. Gut pürieren und etwas abkühlen lassen. Mit dem Puderzucker verrühren, bis eine glatte Masse entsteht und großzügig auf dem ausgekühlten Mohn-Pull-Apart-Bread verteilen.

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Carrot Cake Cupcakes

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Schon sehr lange arbeite ich an dem einen perfekten Rezept für Carrot Cake. Ich habe etliche Versuche gebraucht, um endlich den richtigen Süßegrad und die perfekte Konsistenz herauszufinden. Die amerikanischen Rezepte sind alle viel zu süß, die deutschen Karottenkuchen oder Rüblikuchenrezepte sind mir einfach zu langweilig. Deshalb ist es eigentlich die amerikanische Variante des Karottenkuchens ein wenig eingedeutscht! Was meine Cupcakes im Geschmack so besonders macht? Dosenananas (keine Sorge, schmeckt man nicht, sorgt nur die frische und saftige Komponente), geriebene Kokosnuss für die Konsistenz und gehackte Walnüsse für den Biss. Bei uns gibt es aus Tradition jedes Jahr einen Osterbrunch, wo ich natürlich dicke Geschütze auffahre! Diese Cupcakes werden dieses Ostern auf jeden Fall Ihren Weg auf den Esstisch finden.

Neben dem Rezept möchte ich Euch hier ausserdem auch auf ein Gewinnspiel aufmerksam machen – gerade kooperiere ich mit EDEKA und aus dieser Zusammenarbeit ist auch dieses Posting entstanden. Falls Ihr auf Instagram aktiv seid, könnt Ihr hier mit etwas Glück einen von drei Einkaufsgutscheinen im Wert von 500 € für eine Edeka-Filiale Eurer Wahl gewinnen. Was Ihr dafür tun müsst? Ganz einfach:

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Carrot Cake Cupcakes

Zutaten für 16 Cupcakes:

  • 250 g Mehl
  • 120 g weißer Zucker
  • 80 g brauner Zucker
  • 4 g Zimt
  • 2 TL Backpuver
  • 180 g Öl
  • 3 Eier
  • 210 g Ananas, ungezuckert aus der Dose
  • 100 g Kokosnuss, gehackt
  • 180 g geriebene Karotten
  • 50 g Walnüsse, gehackt
  • Schale und Saft von zwei Bio-Zitronen
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Salz

Frosting:

  • 500 g Mascarpone
  • 400 ml Sahne
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 40-60 g Puderzucker, je nach gewünschter Süße
  • Schale und Saft von einer Bio-Orange und Bio-Zitrone
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Eier und beide Zuckersorten schaumig schlagen. Öl und Vanilleextrakt unterrühren. Ananas sehr fein hacken, Karotten reiben. Walnüsse ebenfalls hacken. Mehl mit Backpulver, Zimt, Salz und geriebener Kokosnuss vermischen. Unter die Eimasse rühren. Saft und Schale von zwei Zitronen einrühren. Zum Schluss die Karotten, die klein geschnittene Ananas und die Walnüsse unterheben.
  2. Ein/Zwei Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen und die Förmchen zu 2/3 füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C circa 20 Minuten backen.
  3. Für das Frosting die Mascarpone und den Vanillezucker vermischen. Prise Salz, Vanileextrakt, Saft von einer Bio-Zitrone und Orange einrühren. In einer anderen Schüssel Sahne, Sahnesteif und Puderzucker steif schlagen. Unter die Mascarpone heben. Falls das Frosting zu flüssig ist, nochmal gut aufschlagen, bis die Masse fester wird. Vor dem Aufspritzen nochmal kühl stellen.
  4. Die Muffins auskühlen lassen, danach das Frosting in einen Einweg-Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und das Frosting großzügig auf die Muffins spritzen. Die Walnüsse klein hacken und die Muffins damit dekorieren.

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Buttermilchwaffeln

Buttermilchwaffeln

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich mir meine Rezepte komplett selbst ausdenke. Darauf kann ich in der Regel nur mit Jein antworten, denn in den sozialen Medien sieht man natürlich allerlei fantastische Bilder, Rezepte über Rezepte und dieses Überangebot macht es einem fast schon schwer, zu entscheiden. Würde ich alle Rezepte aus meinen Büchern und Zeitschriften nachkochen, müsste ich mir bis zum Ende meines Lebens nie wieder Gedanken machen, was ich morgen kochen soll. Und würde ich diese Rezepte einfach stur abschreiben und hier online stellen, so wäre der Sinn und Zweck dieser Seite etwas verfehlt. Doch ist es doch meist so, dass einem Zutaten aus bestimmten Rezepten fehlen, dass man diesen Kuchen lieber mit jener Creme und lieber mit Öl statt mit Butter zubereitet,dass man Süßkartoffeln durch Kürbis ersetzt, Grünkohl durch Spinat, dass einem einfach eine bestimmte Farb- oder Texturkombination gefällt, sodass man so spielerisch auch andere Sachen darauf entwickeln kann.  Ich bin keine gelernte Konditorin, weshalb mir einfach das nötige Grundwissen fehlt, mir vor allem Teige komplett „selbst“ auszudenken. Natürlich kenne ich in etwa die Verhältnisse, doch meist schlage ich doch nochmal in meinen schlauen Büchern nach, ob das Grundverhältnis stimmt und dann passe ich es an meine Vorlieben an. Deshalb: Jein! Ich erfinde die Sachen nicht komplett neu, aber interpretiere sie auf meine eigene Art und Weise, ohne dabei ein Rezept  abzukupfern und als meines zu verkaufen. So war ich die letzten Wochen mal wieder auf der Suche nach „Authentic Buttermilk Waffles“ (aus irgendeinem Grund bilde ich mir nämlich ein, dass es in den USA weitaus bessere Buttermilchwaffeln gibt) – und auf der Suche bin ich immer wieder auf Rezepte gestoßen, die über eine Unmenge an Zucker und Fett verfügen. Deshalb habe ich mir 2-3 Grundrezepte angesehen und nach meinem Geschmack weiter verfeinert. Weniger Zucker, mehr Gewürze, eine Prise Salz und eine andere Zubereitungsweise, mit getrennt voneinander aufgeschlagenen Eiern. Und Zutaten hinzufügen geht immer, Blaubeeren sowieso, deshalb gab es bei uns die Tage weniger süße Buttermilchwaffeln mit Blaubeeren, die, frisch aufgebacken, außen schön knusprig und innen knatschig weich sind. Nach Bedarf ein wenig Puderzucker oder Ahornsirup dazu und ich bin wunschlos glücklich und darf das Rezept, das es so garantiert kein zweites Mal zu finden gibt, stolz mein Eigen nennen 😉

Buttermilchwaffeln

Buttermilchwaffeln

Zutaten für  6 längliche Waffeln:

  • 95 g weiche Butter
  • 70 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier, getrennt
  • 190 g Mehl, 405er
  • 1 TL Backpulver
  • Orangenschale von 1 Bio-Orange
  • 200 g Buttermilch
  • Prise Zimt
  • 125 g frische Blaubeeren

Zubereitung:

  1. Eier trennen, Eiweiß aufschlagen. Weiche Butter mit Zucker etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Danach die Eigelbe und das Vanilleextrakt nacheinander unterrühren.
  2. Mehl, Backpulver, Orangenschale, Zimt und Salz in einer weiteren Schüssel mischen. Abwechselnd mit der Buttermilch unter das Eigelb-Buttergemisch rühren. Ganz zum Schluss noch vorsichtig den Eischnee unterheben und nur so lange rühren, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.
  3. Waffeleisen mit Backtrennspray oder Öl einpinseln und aufheizen (ich backe auf Stufe 5 von 6, also sehr heiß) – Danach je eine Kelle Teig in die Backform füllen und mit ein paar Blaubeeren bestreuen. Den Deckel schließen und 3-4 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  4. Noch heiß servieren und mit Puderzucker oder Ahornsirup genießen.

Saftiges Bananenbrot

Bananenbrot

Ich und die Banane – Eine nicht enden wollende Hassliebe! Pur kann ich sie nicht essen, weil ich von der Konsistenz und dem Geräusch, das sie im Mund erzeugt, einen Würgreiz bekomme. Fast so wie beim Zahnarzt, wenn man auf die Abdruckschiene beißt und dabei tief durchatmen soll. Es ändert auch nichts daran, ob ich die Banane selbst esse oder ob mir meine unmittelbaren Tischnachbarn ins Ohr schmatzen, der Würgreiz bleibt. Verarbeitet jedoch, zum Beispiel als veganes Bananeneis oder als Bananenbrot mag ich sie wirklich gerne. Ich kann nur das Geräusch, den Geruch und die Konsistenz der rohen Banane nicht ertragen. Mein Freund kauft sich ganz gern mal eine kleine Staude und lässt diese dann so lange in der Küche liegen, bis sie schwarz, weich und eigentlich ungenießbar ist. Und da ich Lebensmittel nur sehr ungern wegwerfe, und auch nur dann, wenn sie wirklich verdorben sind, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, die Bananen weiterzuverarbeiten. Und ich liebe das Ergebnis! Das Bananenbrot ist nicht zu süß, sehr saftig und perfekt zum Frühstück, mit noch ein paar Beeren, Apfelschnitzen oder einem Klecks Ricotta mit Ahornsirup.

Da traf es sich ganz gut, dass ich als verspätetes Weihnachtsgeschenk von Springlane eine tolle neue Backform aus der Küchenkollektion bekommen habe, die ich hierfür verwenden konnte und die sich dafür sehr gut macht, wie ich finde. Das Bananenbrot ist recht saftig, nicht zu süß und hat eine  Blaubeer-Zuckerglasur. Wer es schokoladiger mag, rührt noch Schokoladenstücke unter oder überzieht den Kuchen mit einer Schokoglasur. Probiert es einfach aus was Euch am besten schmeckt und hinterlasst gerne einen Kommentar, wie es Euch geschmeckt hat!

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Saftiges Bananenbrot

Zutaten für eine Backform:

  • 6 weiche Bananen, circa 600 g
  • 200 g geschmacksneutrales Öl, z.B. Rapsöl
  • 100 g brauner Zucker
  • 120 g weißer Zucker
  • 2 Eier
  • 500 g Mehl, 405er
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder Mark von einer Vanilleschote)
  • 1 gehäufter  TL Zimt
  • 2 Kapseln Kardamom, sehr fein zerstoßen
  • 90 g Walnüsse, klein gehackt
  • 150 g Buttermilch
  • 3 EL TK-Heidelbeeren
  • 5 EL Puderzucker
  • Einige frische Heidelbeeren für die Deko

Zubereitung:

  1. Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Form einfetten, mit Mehl ausstäuben. Sehr reife Bananen pürieren, das Fruchtfleisch soll circa 600 g betragen. Wer gerne Stückchen im Bananenbrot hat, zerdrückt die Bananen mit der Gabel.
  2. Eier und beide Zuckersorten für etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Danach langsam das Öl unterrühren.
  3. Trockene Zutaten, sprich Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und zerstoßenen Kardamom vermischen. Vanilleextrakt unter die Eier-Öl-Mischung rühren. Danach die Mehlmischung abwechselnd mit der Buttermilch und den pürierten Bananen unter die Eiermasse rühren, bis ein homogener Teig entsteht.
  4. Zum Schluss noch die kleingehackten Walnüsse unterrühren. In die Form füllen und etwa 60-70 Minuten backen. (Stäbchenprobe machen). Für eine große Kastenform sollte die Teigmenge genau ausreichend sein, bei kleineren Formen nur etwa 2/3 des Teiges verwenden.
  5. Für die Glasur die TK Heidelbeeren aufkochen und zerstoßen, sodass der Saft austritt. Den Puderzucker in eine Schüssel füllen, soviel Heidelbeersaft dazugeben, bis die Glasur eine dickflüssige Konsistenz bekommt. Das passiert schon bei relativ wenig Heidelbeersaft, also sparsam dosieren. Über den ausgekühlten Kuchen gießen, mit Heidelbeeren bestreuen und trocknen lassen. Wer möchte, kann die Heidelbeeren auch mit etwas Zitrone aufkochen, dann wird die Glasur noch frischer.

Banana Bread
Banana Bread
Banana Bread

 

The After Dinner Experience

Dolder Grand Dinner

The After Dinner Experience – Unter diesem Leitmotiv lud mich das Luxushotel The Dolder Grand Anfang November nach Zürich zum 6-Gänge-Dessert-Auftaktdinner der beiden Spitzenpatissiers Andy Vorbusch und René Frank ein. Es ist eine Schande, dass ich erst jetzt dazu komme, diesen Beitrag fertigzustellen, aber leider bin ich nicht eher dazu gekommen). Aber besser spät als nie, und die Erfahrung die ich dort machen durfte, ist eines Beitrags in jeder Hinsicht würdig!

Ich reiste am Tag des Geschehens bereits gegen die Mittagszeit an und hatte bis 20 Uhr, Start des Dinners, noch genug Zeit, um mir die Räumlichkeiten vor Ort anzusehen. Erste positive Überraschung, die mir ein wenig die Aufregung nahm: Der Fahrer, der mich vom relativ unglamourösen Flixbus-Bahnhof Sihlquai abholte. Nicht wertend, geerdet, zuvorkommend, höflich, interessiert. Meine Anreise begann also schon mit einem ehrlichen Gespräch, das von Herzen kam. Ich fühlte mich gut angenommen, bin ich solch einen Luxus doch sonst nicht gewöhnt. Wir mussten einmal quer durch die Stadt, da das Hotel auf dem Zürichberg im Süden gelegen ist, oberhalb der eindrucksvollen Villen. Der Blick auf die Stadt, auch bei Nacht, atemberaubend. Der Komplex, ein historischer Altbau mit Zitaten des Originalgebäudes von 1899, vereint mit einem eindrucksvollen Neubau, in dem sich vor allem Spabereich und Privatzimmer befinden. Der Türbogen, von dem aus sich massive, mit Teppich belegte Steintreppen, Strukturputz und messingfarbene Geländer rechts und links nach oben schlängelten, wird von den Hotelangestellten liebevoll The Kiss genannt, da sich an diesem Punkt jene historische Architektur und Moderne zusammenfinden.

Auf dem Weg zu den komfortablen Hotelzimmern passierte ich eindrucksvolle Kunstwerke, die sogar dem Laien ein Begriff sind. Eine unübersehbare Niki de Saint Phalle Statue auf der Terrasse und ein gut 11 Meter langes Andy Warhol Werk direkt über der Rezeption sind nur zwei der unzähligen Meisterstücke, die im Dolder Grand Hotel vertreten sind. Dali, Miro, Keith Haring – Kunstliebhaber kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Kein Wunder, dass meine Ansprechpartnerin Stephanie mir meine Frage, ob es auch Gäste gäbe, die das Hotel ausschließlich wegen der Kunst besuchen, mit Ja beantwortete. In jedem Stockwerk, in jedem Winkel, vor dem Restaurant und an der Rezeption gibt es etwas zu entdecken. Kunstliebhaber vorm Herrn und Besitzer des Dolder Grand Hotels Urs Schwarzenbach hat offensichtlich keine Kosten und Mühen gescheut, um sein Hotel zu einer riesigen Kunstgalerie auszubauen. Allein dafür lohnt sich der Besuch.

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Bevor das spektakuläre Dinner mit Redakteuren, Gästen und Restaurantkritikern startete – neben mir saßen Wolfgang Fassbender und sowie Redakteur des Gault-Millau, was mir einen Heidenrespekt einjagte – machte ich noch einen Streifzug durch den Spabereich des Hotels und zog einige Bahnen durch das sehr ruhige, angenehm warme Schwimmbad und verbrachte eine geschlagene halbe Stunde im Whirlpool, ohne Bubbles, bis ein Hotelangestellter mich mit einem charmanten  Lächeln darauf aufmerksam machte, dass es für den Jacuzzi einen Knopf gibt. Ups!

Ich traf mich mit Stephanie zwei Stunden vor Beginn des Dinners, um mich nochmal durch das Hotel führen zu lassen. Wir starteten im All Day Dining Restaurant SALTZ und dem „The Restaurant“ des Dolder Grands.. Die Küche, prämiert mit 18 Gault-Millau Punkten für die Arbeit vom ausgesprochen sympathischen 2-Sternekoch Heiko Nieder, der im Dolder Grand Hotel das „The Restaurant“ leitet, würde ich dann gerne das nächste Mal ausprobieren. Stilvoll gestaltet besticht der Innenraum mit gemütlichen, stoffbezogenen Stuhlklassikern, an der Wand auf der Empore bahnt sich in rotem Neonlicht eine Berglandschaft bis zur Außenterrasse entlang. Stühle und Tische wurden diesem Schema farblich angepasst. Eine eindrucksvolle Bar im Inneren trennt das Restaurant in zwei Bereiche. Ich durfte sogar einen kurzen Blick in die Küche erhaschen. Die Jungs, alle beeindruckend entspannt, waren bereits fertig mit den Vorbereitungen für den Abend und machten sich so langsam für den Ansturm bereit.

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Weiter ging es in den Raum des Abends, die Dolder Grand Bar. Hinter der Rezeption gelegen, vorbei an der Hotellobby, betrat ich die Bar über eine schwere Tür und schon eröffnete sich mir das, was ich schon auf Bildern bestaunen durfte. Ein Hogwarts-Ambiente mit unzähligen Kerzenleuchten, die über den Köpfen der Gäste zu schweben schienen. Blickt man von der Empore in die Tiefe, tut sich der Blick auf schwarze Lederbänke an Holztischen und eine geschwungene Bar mit beeindruckendem Spirituosenangebot auf.  Ich lernte Andy Vorbusch, René Frank und ihr Team etwa 90 Minuten vor Beginn des Dinners kennen. Sie waren bereits fertig mit den Vorbereitungen, wenn auch etwas angespannt wegen der Premiere ihres ungewöhnlichen Dessert Dinners. Dennoch sehr höflich, offen, und geerdet. Mit den beiden könnte man sich sicher auch unkompliziert auf ein Bierchen in einer Spelunke treffen, wenn nicht gerade ein entscheidendes Event bevorsteht. Umso gespannter war ich, was die beiden den knapp 40 zu erwartenden Gästen servieren würden.

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Nach unserer Runde durch das Hotel nahm ich noch kurz Platz in der Lobby, um ein regionales Bier zu genießen, begleitet von den krossesten Chips und den besten Oliven ever. Der Pianist in der rechten Ecke der Lobby war eine wunderschöne Begleitung, hat die Hintergrundgeräusche des sehr gemischten Publikums allerdings nicht übertönt.

Etwa 30 Minuten vor dem Start holte mich Stephanie ab, um mir das Licht-Setup der internen Fotografen und der externen Redakteure zu zeigen. Ich hatte kein Lichtequipment dabei, geschweige denn einen Blitzauslöser, Schande über mein Haupt, weswegen ich mit dem spärlich verfügbaren Licht auskommen musste. Stephanie bot mir dann aber an, das Dinner doch entspannt von der Bar aus zu genießen, sie würde mir die offiziellen Fotos zukommen lassen. Wunderbar, so konnte ich in aller Ruhe dabei zusehen, wie die unterschiedlichen Teller von einem mehrköpfigen Team angerichtet wurden, wie die Drinks bereitet wurden, mit welcher Ruhe aber Bestimmtheit das Team das Dinner zu etwas Großem machte.

Der Gruß aus der Küche war eine Hommage an die katalanische Küche. Gepuffter Schweinebauch mit Five-Spice-Gewürz, knusprig und karamellig süß. Hätte man mir das Dessert nicht erklärt, so hätte ich mich in meiner Aufregung vermutlich über Popcorn gefreut, aber so konnte ich mich in aller Ruhe auf den herzhaften Geschmack des Schweinebauchs in Kombination mit dem starken Five-Spice-Gewürz einlassen. Speck und Karamell ist sowieso eine Kombi, von der ich nicht genug bekommen kann, von daher hat dieses kleine Päckchen Glück schon jede Menge Erwartungen in mir hervorgerufen. Nach kurzer Willkommensrede des Restaurantleiters und einigen Tipps und Tricks der beiden Patissiers im Hinblick auf das Dinner, z.B. alle Komponenten zusammen und am besten mit dem Löffel zu essen und die Drinks immer bewusst zu den Speisen zu kombinieren, wurden wir einem langen, genussreichen Abend übergeben.

René Frank, Besitzer des Dessert-Drinks-Restaurants CODA in Berlin, und Andy Vorbusch, selbsternannter Puddingkoch (und es gab tatsächlich Schokoladenpudding zum Abschluss) mit langjähriger Erfahrung in der Sternepatisserie, möchten mit ihren Kreationen ein neues Verständnis für Desserts schaffen. Sie wollen zeigen, dass sich nicht nur Creme Brulée und Mousse au Chocolat Dessert nennen dürfen, sondern dass auch die Aromen Umami und Süß miteinander funktionieren, besser, harmonieren. Mit Kreationen wie Pekanusscreme, Apfelbalsamico, Lakritzsalz und confierter Aubergine, mein Lieblingsdessert, ist ihnen das eindrucksvoll gelungen. Die Drinks, teilweise leicht verständlich, teilweise sehr komplex, konnten die vielfältigen Aromen der Desserts sehr gut auffangen, verstärken oder abmildern. Die Desserts in ihrer Komplexität in Worte zu fassen ist schwer. Daher lasse ich im Folgenden den Text der Menükarten und die Bilder für mich sprechen.


Plate No. 1:

Gegrillte Ananas, Muskovadozucker, Kokosnuss
Pairing Drink: Kombucha, Aloe Vera, Pisco

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Plate No. 2:

Aubergine, Pekanuss, Apfelbalsamico, Lakritzsalz
Pairing Drink: Oolong Tee, Kumin, Safran, Sherry Oloroso

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Plate No. 3:

Braune Butter, Topinambur, Birne
Pairing Drink: Röstmalz, Molke, Turicum Gin

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Plate No. 4:

Cironé Käse, Karotte, Cashewnuss, Roggen
Pairing Drink: Genmai Sake, Kaffee, Ahorn

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Plate No. 5:

Süßkartoffel, Mango, Sauerrahm
Pairing Drink: Himbeere, Zitrone, Mezcal, Berliner Weisse

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Plate No. 6:

Schokolade, Pflaume, Rote Shiso
Pairing Drink: Cold Brew, Kondensmilch, Bourbon

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Mein Tischnachbar Wolfgang, der mir zu meiner Freude das Du anbot, hatte interessante Anmerkungen zu jedem Gericht, die ich so sofort unterschreiben, wenn auch nicht im ersten Moment eigenständig benennen konnte. Der Mann übt den Beruf des Kritikers ja auch nicht zu Unrecht schon mehrere Jahrzehnte aus. Andy Vorbusch vollendete das Dinner mit Buchweizen Macarons, wahrscheinlich mit Abstand der „klassischste“ Gaumenschmeichler des Abends, der voller Überraschungen steckte. Mit ins Gepäck kam ein kleines Baumwollsäckchen von René Frank. Auf der Busreise nach Hause habe ich mich sehr über den Inhalt gefreut: Verschiedene Nüsse mit Überzug.  Fantastisch.

Nach einem kurzen Schwatz mit Stephanie verließ ich die Bar dann auch gegen 23.30, da ich am nächsten Morgen sehr früh aus dem Bett musste, um den Nachhauseweg anzutreten. Was mich besonders freute: Der gleiche Fahrer, der mich auch schon am Tag zuvor abholte, brachte mich wieder zurück zum Busbahnhof. So beendete ich meinen Ausflug mit einem ebenso ehrlichen und warmherzigen Gespräch, wie ich ihn begonnen hatte.

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Tomatenrisotto

Tomatenrisotto

Anfang des Jahres stand ich vor schweren Entscheidungen, wie es privat und beruflich für mich weitergehen soll. Der 30. Geburtstag saß mir im Nacken (und jetzt hat er mich tatsächlich gekriegt, mitsamt weißen Haaren und körperlichen Wehwehchen) und ich war mir nicht sicher, ob ich bereit bin für eine eigene Familie oder ob ich doch noch die große Karriere suche. Entscheide ich mich für Kinder, kann ich die Karriere vergessen. Entscheide ich mich für Karriere, müssen Kinder mindestens zwei Jahre warten, da man sich im heutigen Berufsleben ja immer erst beweisen muss. Sich selbst beweisen. Es anderen beweisen. Ich weiß es nicht. Doch was bringen mir zwei Jahre berufliches „Glück“, wenn ich über kurz oder lang einen anderen Wunsch im Herz trage? Kann eine Karriere es wert sein, Träume und Wünsche nach hinten zu stellen? Eine klare Antwort auf diese Fragen habe ich auch jetzt noch nicht. Aber anders als noch vor ein paar Jahren weiß ich jedoch inzwischen, dass keine Entscheidung falsch ist. Es ist immer richtig, sinnvoll und bereichernd, Erfahrungen zu sammeln, allein schon für die persönliche und geistige Entwicklung, auch wenn es manchmal schmerzt. Was sind Eure Gedanken zu diesem Thema? Bereut ihr Entscheidungen, die ihr getroffen habt? Ist immer alles so gelaufen, wie ihr es euch gewünscht habt? Ich würde mich freuen, Eure Gedanken zu diesem Thema zu lesen.

Bevor ich zu nachdenklich werde, schwenke ich lieber um auf mein Lieblingsthema, ESSEN. Mein letzter Post ist schon ein gutes Stück her, über zwei Monate, shame on me, Michaela. Ich hatte viel im Kopf, aber wer hat das nicht. Meinen alten Job wollte ich noch gut und freundschaftlich beenden, gedanklich steckte ich aber schon vollständig im Neuen. Nebenher musste ich mein Gehalt aufbessern mit freiberuflicher Fotografie. Müssen ist in dem Zusammenhang eigentlich das falsche Wort, da es mir eigentlich immer große Freude bereitet, aber die Zeit, die Zeit lief mir Minute für Minute davon. Ich hatte dieses Wochenende endlich mal wieder Luft zum Atmen und zum Ausprobieren neuer Rezepte. Da mein letztes Risotto schon eine halbe Ewigkeit her war und ich ein bisschen Resteverwertung machen musste, habe ich mich für ein  Tomatenrisotto mit frittiertem Spinat, Haselnüssen und krosser Salsiccia entschieden. Wirklich sehr lecker, wenn auch gehaltvoll. Aber jetzt kann man eh wieder lange Pullover und Hosen tragen, von daher : Wen interessiert’s? Probiert es doch einfach mal aus!

Tomatenrisotto
Tomatenrisotto

Zutaten für 2 Personen mit großem Hunger:

  • 600 g Ochsenherztomaten, reif und von guter Qualität
  • 250 g Risottoreis
  • 150 ml Weißwein (variiert von Reis zu Reis)
  • 400 ml Gemüsefond (variiert von Reis zu Reis)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch, gepellt und zerdrückt
  • Salz, Pfeffer und Estragon zum Würzen
  • 50 g geriebener Parmesan

Toppings:

  • 100 g Salsiccia, in dünne Scheiben geschnitten
  • 50 g frischer Spinat, gewaschen und getrocknet
  • Circa 10 Haselnüsse
  • hitzebeständiges Frittieröl

Basilikum Gremolata:

  • 1 Hand voll Basilikumblätter (Von einem halben Topf)
  • 3 EL gutes Olivenöl
  • Ahornsirup, Salz, Zitronenabrieb von 1/4 Bio-Zitrone und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Tomaten waschen, den grünen Strunk entfernen und abtrocknen. Ofen auf 220 Grad vorheizen. Backblech mit etwas Öl bestreichen, Tomaten daraufsetzen, salzen und pfeffern und etwa 45 Minuten rösten, bis die Tomaten eine schwarze, verkohlte Schale haben. Danach aus dem Ofen nehmen, Schale abziehen und gut pürieren.
  2. Schalotte schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Knoblauch pellen und mit dem Messer andrücken. In einem Kupfertopf oder einem beschichteten Topf in etwas Olivenöl glasig andüsten. Mit Weißwein ablöschen und vollständig einkochen lassen. Dann mit der Hälfte des heißen (sehr wichtig, den Fond zuvor erhitzen, sonst wird der Risotto matschig) Fonds angießen und vorsichtig mit einem Holzlöffel umrühren. Den Risotto so wenig wie möglich rühren, damit er nicht matschig wird.
  3. Nach der Hälfte der Kochzeit die Tomaten hinzugeben, wieder einköcheln lassen, und bis zum Schluss noch den restlichen Fond einarbeiten, bis der Risotto noch bissfest, aber schön cremig und nicht zu trocken ist. Wichtig: Immer am Topf bleiben und reagieren, wenn die Flüssigkeit verdampft, damit der Risotto nicht anbrennt. Je nach Beschaffenheit des Reises unterscheiden sich die Garzeiten. Wenn der Risotto gar ist, geriebenen Parmesan unterrühren und gegebenenfalls noch ein paar Butterflocken einrühren, für den Geschmack. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und getrocknetem Estragon würzen. Knoblauch entfernen und beiseite legen.
  4. Die Salsiccia in feine Scheiben schneiden. Wenn der Risotto angesetzt wird, die Wurstscheiben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 200 Grad kross backen lassen, dies dauert etwa 20-25 Minuten.
  5. Indes die Gremolata vorbereiten. Den Basilikum sehr fein hacken und in eine Schüssel füllen. Mit 3 EL gutem Olivenöl vermischen. Salzen, Pfeffern, mit der Schale von einer viertel Bio-Zitrone und mit Ahornsirup abschmecken
  6. Öl in einer Pfanne erhitzen, sodass es etwa daumenhoch in der Pfanne steht. Den gut abgetrockneten Spinat in das heiße Fett geben und kross frittieren. Dies dauert je nach Temperatur etwa 2-4 Minuten. Mit einer Schaumkelle aus dem Fett nehmen und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.
  7. Den Risotto mit einem Löffel auf den Tellern verteilen. Mit frittiertem Spinat bestreuen, Salsicciascheiben darübergeben und mit gehobelten Haselnüssen garnieren. Gremolata darüberträufeln und servieren.

Tomatenrisotto Tomatenrisotto Tomatenrisotto

 

Dinkel Cashew Granola

Cashew Granola

Hätte man mich vor zwei Jahren nach meinem Morgenritual gefragt, hätte ich wahrscheinlich mit „Habe ich nicht. Kaffee, Make up und dann in die U-Bahn“ geantwortet. Seitdem wir in unserer neuen Butze sind und ich mich in meinem Leben nie heimeliger gefühlt habe, kann ich sogar drei Stunden vor Abfahrt aufstehen und die Zeit ist doch noch zu knapp. Ich dusche dann erstmal schön lange und heiß in unserem kleinen, aber feinen Bad, mache mir Kaffee und ein üppiges Frühstück in unserer geräumigen Küche, sprenge den Rasen, begutachte die Pflanzen, knipse hier und dort eine verblühte Rose ab, mache noch ein wenig Papierkram, lese Nachrichten und mache es mir auf der Couch gemütlich um dann kurz vor knapp noch schnell mein Make-Up aufzutragen und zum Zug zu rennen. Gerade in den Sommermonaten, wenn es morgens um 6 schon angenehm hell ist, stehe ich besonders früh auf, um noch Fotos für meinen Blog zu machen.

Anfang der Woche hatte ich noch eine halbe Stunde über, habe mir frische Aprikosen und Erdbeeren vom Feld unter den Backofengrill geschmissen und mit meinem selbstgemachten Cashew Granola und Joghurt verspeist. Der Figur zuliebe nehme ich immer nur einen Esslöffel Granola und fülle den Rest mit ungesüßtem Joghurt und Früchten auf. Das Granola schmeckt durch Dinkelflocken, Mandelmehl und Cashewkerne wunderbar kernig. Das Mandelmehl hüllt sich um die Dinkelflocken und die Cashewkerne und sorgt für einen leckeren Crunch. Ahornsirup sorgt für die Klümpchenbildung, auf die ich bei meinem Granola keinesfalls verzichten kann.

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Cashew Granola

Dinkel Cashew Granola

Zutaten für zwei Bleche (2 große Gläser):

  • 500 g Dinkel Haferflocken
  • 30 g Mandelmehl
  • 120 g Ahornsirup
  • 40 g Rohrohrzucker
  • 3 g Salz
  • 60 g Kokosfett
  • 150 g Cashewnüsse
  • 100 g Schokodrops
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:

  1. Dinkelhaferflocken, Mandelmehl, Rohrohrzucker, Salz und Cashewnüsse in eine große Schüssel geben. In einem Topf Kokosfett, Ahornsirup und Vanilleextrakt erwärmen, bis alles flüssig ist. Dann über das Granola geben und gut durchmischen. Schokodrops unterrühren, auf zwei mit Backpapier belegten Bleche verteilen und bei 120° 50-60 Minuten backen, bis die Kerne leicht gebräunt sind

Cashew granola Cashew Granola

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Crunchy Spelt Granola

Ingredients for 2 baking sheets ( 2 large jars):

  • 500 g rolled spelt oats
  • 30 g almond flour
  • 120 g maple syrup
  • 40 g Dermerara sugar
  • 3 g salt
  • 60 g coconut oil
  • 150 g cashew nuts
  • 100 g heat proof chocolate drops
  • 1 teaspoon vanilla extract

Method:

  1. Mix spelt flakes, almond flour, dermerara sugar, salt and cashew nuts in a large bowl. In a pan, mix coconut oil, vanilla extract and maple syrup and carefully heat until there are no longer any oil clumps visible. Add to dry ingredients and stir until everything is well combined. Add chocolate drops and fold them under. Spread that mixture onto two baking sheets lined with parchment paper and bake for about 50-60 minutes at 120°C, until the granola slightly browns and gets a crunchy texture. Let it cool completely and fill into large jars.

 

Bulgogi Pulled Pork Burger

pulled pork

Juni 2017 wird in die Geschichte eingehen als der teuerste Monat meines Lebens… Nachdem ich das Projekt Fotografie nun doch ernsthaft (und halbwegs professionell) verfolge, bin ich, nach langem Zögern und Überdenken, auf meine zweite Vollformatkamera, von der Canon 6D auf die 5d Mark IV umgestiegen, was sich schon jetzt mehr als gelohnt hat. Ohne persönlichen Fotoassistenten ist ein eingebautes W-Lan in der Kamera für mich notwendig, so dass ich mit Stativ, Fernauslöser und Life-Übertragung auf mein Handy die Bildkomposition nach meinen Wünschen steuern kann. Kaum hatte ich die Kamera in den Händen, dachte ich auch gleich über die nächste große Investition nach: Die Anmietung eines kleinen, gut belichteten Fotostudios, wo ich all meine Hintergründe, Teller, Tassen, Schüsseln, Stative und das ganze Lichtequipment lagern kann. Doch diesem Thema gebe ich noch ein, zwei Jährchen Zeit, um abzuwarten, wie sich die Zukunft so entwickelt.

Eine kleinere, viel günstigere, aber ebenso wichtige Investition im Monat Juni: Mein neuer Slow Cooker! Schon seit Ewigkeiten sehe ich speichelflussanregende Pulled Pork Bilder auf Pinterest, Instagram und Co, aber da ich weder einen Smoker noch einen zweiten Backofen besitze und deren Anschaffung auch nicht plane, war der Langsamkocher die perfekte Lösung für mich. Meiner von Crockpot hat einen herausnehmbaren 5-Liter-Topf, der auf Induktionsfeldern funktioniert. Und schon jetzt möchte ich dieses kleine, praktische Teil nicht mehr missen. Es gibt zahllose Küchengeräte, die kein Mensch braucht –  der Slowcooker zählt da definitiv nicht dazu, und die kleineren Geräte sind wirklich mehr als erschwinglich und machen eine gute Arbeit! Ihr schmeisst morgens ein bisschen Gemüse und Fleisch in den Cooker, stellt ihn auf „Low“ und habt Abends ein perfekt gegartes und aromatisches Gericht auf dem Tisch. Habt ihr bereits einen Slow Cooker oder denkt ihr über die Anschaffung nach? Lasst es mich wissen, ich bin gespannt, was ihr zu diesem Thema sagt.

Mein erstes Gericht sollten Puller Pork Burger werden. Aber nicht mit irgendeinem Pulled Pork mit zugekaufter BBQ-Sauce, nein, viel besser: Bulgogi Pulled Pork!

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pulled pork

Bulgogi Pulled Pork Burger

Für 10 kleine Burger:

Fleisch:

  • 1000 g Schweinenacken am Stück
  • 100 g Gochujangpaste
  • 100 g Sojasoße
  • 30 g Sesamöl
  • 2 EL, 10 g Apfelessig
  • 8 geriebene Knoblauchzehen
  • 10 g geriebenen Ingwer
  • 50 g Dermara Zucker / brauner Zucker
  • 150 g Apfelsaft

Wasabi Coleslaw:

  • 1 frisches Eigelb
  • 2 TL Senf
  • 4 TL Weißweinessig
  • 10 g Zucker
  • 60 ml Öl
  • 1 TL Wasabipaste
  • 100 g Schmand
  • 300 g Weißkohl
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • Ei-Schmand-Mischung
  • 2 El Essig, Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Für die Burger Buns: Rezept hier!

Für die Burger:

  • Salat zum Garnieren (z.B. Romanasalat, Eisbergsalat oder Rucola)
  • feine, rote aufgeschnittene Zwiebel
  • 2 große Tomaten, in feine Scheiben geschnitten

Zubereitung:

  1. Marinade aus Gochujangpaste, Sesamöl, Sojasoße, Apfelessig, geriebenem Knoblauch, Ingwer, Zucker und Apfelsaft anrühren. Fleisch (auf Zimmertemperatur) in den Slow Cooker geben und mit Marinade übergießen. Dann für etwa 8 Stunden auf Stufe Low kochen lassen. Funktioniert auch mit dem Bräter im Ofen. Dazu Ofen auf etwa 100 Grad aufheizen, Fleisch in den Bräter geben und für etwa 8 Stunden im Ofen backen. Danach mit einer Gabel zerrupfen, gut mit der Marinade durchmischen und auf der Warmhaltestufe warm halten. Aus Erfahrung: Am nächsten Tag nochmals aufgewärmt schmeckt das Pulled Pork noch besser.
  2. Für das Cole Slaw Dressing: Eigelb, Senf, Essig, Zucker und Wasabipaste pürieren. Langsam das Öl zugeben, bis sich alles gut vermengt hat. Wenn die Masse cremig ist, den Schmand dazugeben und gut verrühren.
  3. Den Kohl in feine Streifen schneiden, mit etwas Salz bestreuen, durchkneten und 15 Minuten ziehen lassen. Danach nochmal mit kaltem Wasser waschen und gut abtropfen lassen (am besten durch ein Tuch wringen). Geriebene Karotte unterheben, Zwiebel würfeln und unterheben und mit der Soße verrühren. Mit Essig , Salz, Pfeffer und bei Bedarf noch etwas Zucker abcshmecken.
  4. Brötchen nach diesem Rezept zubereiten, Teig auf 10 Portionen aufteilen.
  5. Brötchen aufschneiden, mit der aufgeschnittenen Seite nach unten in eine beschichtete Pfanne setzen und anbräunen lassen. Danach den Salat auf die Unterseite legen, eine Tomatenscheibe, rote Zwiebeln, heißes Pulled Pork und Cole Slaw darauf verteilen. Dann den Deckel aufsetzen und genießen.

 

Bulgogi Pulled Pork Burger

For 10 small burgers:

Pulled Pork: 

  • 1000 g pork neck
  • 100 g Gochujangpaste (red chili paste)
  • 100 g Soy sauce
  • 30 g Sesame oil
  • 2 EL, 10 g apple cider vinegar
  • 8 grated garlic cloves
  • 10 g grated ginger
  • 50 g Dermerara sugar / brown sugar
  • 150 g apple juice

Wasabi Coleslaw:

  • 1 fresh egg yolk
  • 2 tea spoons mustard
  • 4 tea spoons white balsamic vinegar
  • 10 g sugar
  • 60 ml canola oil
  • 1-2 teaspoons wasabi paste
  • 100 g sour cream
  • 300 g white cabbage
  • 1 carrot
  • 1 red onion
  • 2 table spoons vinegar, salt, pepper and optional sugar for seasoning

For the burger buns: Follow this recipe!

For the burgers:

  • Lettuce of your choice (for example romaine lettuce, iceberg lettuce, rocket)
  • red, finely sliced onions
  • 2 large tomatos, cutted into thin slices

Method:

  1. Mix Gochujang paste, sesame oil, soy sauce, appe cider vinegar, grated garlic cloves, ginger, sugar and apple juice. Put meat (at room temperature) into the slow cooker and add marinade. Then let it cook on temperature low for 8 hours. This works also in the oven. Therefor, preheat ofen to 100°C, put the meat into a roasting pan and bake for approx. 8 hours. Then shred pork, using 2 forks and mix with the marinade and keep it warm. It tastes even better when you prepare it the day before. 
  2. For the colw slaw: In a blender, mix egg yolk, vinegar, sugar and wasabi paste. Slowly add oil until evertyhing is well combined. When the dressing is creamy, add sour cream. 
  3. Cut white cabbage into thin stripes, sprinkle with salt, knead with your hands and let it rest for about 15 minutes. After that, rinse with cold water and dry in a salad spinner. Add grated carrot. Chop onions into small cubes and mix with the dressing. Season with vinegar, salt, pepper and optional sugar, until the taste is perfect. 
  4. Prepare brioche burger buns after this recipe.
  5. Cut burger buns into halfs and place them intoa non-stick pan until they get a nice brown and crispy surface. After that, place salad onto lower half of brioche buns, add tomato slice, red onions, hot pulled pork and cole slaw. 

Himbeer Bircher Müsli

Himbeer Bircher

Das schwierigste an diesem Beitrag waren weder die Fotos, noch das Rezept oder die Beschaffung der Zutaten: Es war das Finden eines geeigneten Titels. Im Amerikanischen ginge einem die Bezeichnung Overnight Oats so schön über die Lippen – doch Oats bedeutet übersetzt Hafer, und da mein Übernacht-Müsli gänzlich ohne Getreide auskommt, fand ich die Bezeichnung nicht so treffend. Deshalb habe ich mich stattdessen für den Titel Himbeer-Bircher Müsli entschieden. Doch wie auch immer dieser lauten mag, kommt es vorrangig ja nur auf den Geschmack an. Und der kann überzeugen: Das Himbeer-Bircher Müsli ist glutenfrei, wird am Abend zubereitet, ist sehr saftig und vielfältig im Geschmack und hat dank der Himbeeren eine tolle, zartrosa Farbe. Mit Leinsamen, Chiasamen und Trockenpflaumen regt es noch dazu auf die wohl leckerste Art und Weise die Verdauung an, an dieser Stelle gehe ich nicht auf Details ein 🙂 Lasst mich wissen, wie es euch geschmeckt hat!

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Himbeer Bircher

Himbeer Bircher Müsli

Zutaten für 2-3 Portionen:

  • 10 g Leinsamen
  • 10 g Chiasamen
  • 10 g Kokosraspel
  • 15 g gehackte Walnüsse
  • 15 g Haselnusskerne1818
  • 15 g Mandelkerne
  • 150 ml Mandelmilch
  • 15 g Agavendicksaft
  • 20 g Trockenpflaumen
  • Prise Salz
  • ¼ TL Vanilleextrakt
  • 20 g Himbeeren

Zubereitung:

  1. Walnüsse und Haselnüsse hacken, Mandelkerne spalten und Trockenpflaumen fein würfeln.
  2. Die Himbeeren fein hacken. Alles vermischen und über Nacht in 2 bzw. 3 Gläsern in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen ½ Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, evtl. mit frischen Beeren garnieren.

Himbeer Bircher Himbeer Bircher

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Rasperry overnight oats

Ingredients for 2-3 servings:

  • 10 g flax seeds
  • 10 g chia seeds 
  • 10 g shredded coconut
  • 15 g chopped walnuts
  • 15 g chopped hazelnuts
  • 15 g sliced almonds
  • 150 ml almond milk
  • 15 g agave syrup
  • 20 g dried plums
  • pinch of salt
  • ¼ tea spoon vanilla extract
  • 20 g fresh raspberries

Method:

  1. Chop walnuts and hazelnuts, slice almonds and chop dry plums into very thine cubes.
  2. Chop rasperries. Mix all ingredients in a bowl or 2/3 serving glasses and put it into the refrigerator. The next morning, remove 1/2 hour before serving from the refrigerator and serve with fresh raspberries.

Melonen Gurken Tonic

Die Lichterketten hängen bereits, der Rasen sieht (im Gegensatz zum Einzug) schon recht satt und grün aus und ein paar Kräuter habe ich auch schon auf der Terrasse stehen. Wir haben schon einige schöne Abende auf unserer neuen Terrasse verbracht, doch es ist eine unumstößliche, tragische Gewissheit: Seit vier Tagen werden die Tage wieder kürzer und das Jahr 2017 neigt sich schon wieder mehr dem Ende zu als dass es gerade erst begonnen hat. Nichtsdestotrotz haben wir die schönsten Tages des Jahres ja noch nicht hinter uns und ich bin mir sicher, dass es noch einige denkwürdige Momente geben wird.

Ich habe es auf meinem Blog bislang noch nicht offiziell gemacht, aber vor zwei Wochen habe ich meinen Job als Taschendesignerin bei einer Münchner Lederwarenmarke gekündigt und ab September wartet eine grandiose, neue Stelle auf mich, die all meine Talente abdeckt, die mich extrem fordern, auslasten und dabei mit Sicherheit auf allen Ebenen, fachlich und persönlich, bereichern wird. Die Zeit davor nutze ich noch für einen ausgedehnten Urlaub Ende August: Zwei Wochen Rundreise im Campingwagen auf Island. Ein Grund mehr für mich, die raren Sommerstunden hier in München noch in vollen Zügen zu genießen.

So sehr ich den Sommer auch liebe, so sehr hat mein Kreislauf mit der Hitze zu kämpfen. Ich bringe mich daher mit kühlen Getränken, frischem Obst und Salaten durch den Tag. Als Erfrischungsgetränk habe ich mich für einen Melonen Gurken Tonic entschieden. Das Rezept habe ich in Zügen von Tieghan von Half Baked Harvest übernommen. Falls ihr ihr noch nicht auf Instagram folgt oder ihre Seite noch nicht unter Bookmarks vermerkt habt, solltet ihr das dringendst tun.

Für dieses Melonen Gurken Tonic-Rezept kam mir die Kooperation mit JUNIP gerade gelegen. JUNIP Organics steht für natürliche Aromen (in wunderschönem Flakon; für mich als Designer eine wahre Freude), vegan, ohne Zuckerzusatz, made in Germany. Ich durfte das Limettenaroma „Lime“ testen und bin schwer begeistert! Würde ich das Limettenaroma in meinem Drink durch reine Zugabe von Limettensaft erzielen wollen, würde ich eine Unmenge an Zucker brauchen, um die Säure auszugleichen. Von daher: Probiert euch doch mal durch die Aromen von Junip durch, ich für meinen Teil kann „Lime“ wärmstens empfehlen.

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Melonen Gurken Tonic

Zutaten für 4 Gläser:

  • 1 Honigmelone
  • 1 Bio-Gurke
  • 2 Limetten, Saft
  • 6 EL Agavendicksaft
  • 2 Büschel Minze, circa 10 g
  • optional: 2 Spritzer Limetten-Aroma von Junip

Zum Auffüllen und Dekorieren:

  • Tonic Water oder Mineralwasser und einige Stiele Minze

Zubereitung:

  1. Melone und Gurke in Würfel schneiden, mit Minze und Limettensaft pürieren. Durch ein feines Sieb streichen oder wahlweise durch ein Tuch drücken, wenn das Püree besonders fein sein soll.
  2. Mit Agavendicksaft und dem Limettenaroma verrühren. 4 Gläser zu 2/3 mit dem Melonen-Gurken-Püree auffüllen, mit Tonic Water aufgießen, einem großen Eiswürfel und einem Minzeast garnieren.

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Junip-6060

// English version

Yay, summer finally arrived in Munich! I love these long and relaxing summer nights on our new terrace, though my body can’t really handle the hot temperatures. So what do i do against the heat? Yes, lots of fruit, salads, cold beer and of course non-alcoholic drinks. I got inspired by Tieghan from Half Baked Harvest with her Melon-Soda and i modified it into my perfect, slightly bitter summer drink, a melon cucumber tonic!

Melon cucumber tonic

Ingredients for 4 glasses:

  • 1 honey melon
  • 1 organic cucumber
  • 2 limes, juice
  • 6 tablespoons agave syrup
  • 10 g of mint leaves
  • Optional: 2 splashes of JUNIP natural infuser lime
  • Tonic water or sparkling water, about 600 ml
  • Ice cubes
  • Mint leaves for decoration

Method:

  1. Cut melon and cucumber into small cubes, and mix in your blender with mint and lime juice. Press through a sieve or a blanket, if you want the drink to be very fine.
  2. Stir in agave syrup and lime infuser. Fill 4 glasses with 2/3 of the melon-cucumber-puree, fill up with tonic water/sparkling water and serve with a big ice cube and some mint leaves.