Käsespätzle

Nach einem langen Tag auf der Piste freut sich Jung und Alt auf deftige Spezialitäten aus der Region. Mit bayrischen, österreichischen oder Tiroler Spezialitäten füllt man den entleerten Energiehaushalt auf der Almhütte wieder auf. Hört man das Stichwort Hüttenzauber, dürfen deftige Käsespätzle natürlich nicht auf der Speisekarte fehlen. Mit Appenzeller, Petersilie und Röstzwiebeln zählen sie zu meinen winterlichen Favoriten.

Wer hier zu Convenience-Produkten greift, dem sei gesagt: im Gegensatz zu Nudeln lohnt sich das Selbermachen der Spätzle in diesem Fall wirklich. Man kann selbst über den Salzgehalt, über die Würze und die Form bestimmen. Ich habe mir erst vor kurzem eine Spätzlereibe ins Haus geholt, weil mir die kleinen, runden Knöpfespätzle einfach am besten schmecken. Aus Eiern, wenig Mineralwasser und Weizenmehl wird ein dickflüssiger Teig angerührt, der direkt in das kochende Salzwasser gehobelt wird. Einmal abgekühlt werden die Spatzn mit Appenzeller, Milch und Petersilie und Röstzwiebeln vermischt und anschließend  etwa 15 Minuten im Backofen gratiniert. Auch wenn man den Sättigungspunkt schon längst überschritten hat: bei diesem Gericht hört man nicht auf, bevor auch der letzte Knopf der Hose abgeplatzt ist.

 

Käsespätzle für 3-4 Personen:

300 g Mehl
4 Eier
1 TL Salz
geriebene Muskatnuss
2-3 Esslöffel Mineralwasser
Pfeffer
150 g Appenzeller
2-3 Schüsse Milch
3 Speisezwiebeln
2 EL Butter
gehackte Petersilie
frischer Petersilien-Stiel

 

Mehl, Eier, 1 TL Salz, Muskatnuss und Mineralwasser mit den Knethaken des Rührgerätes zu einem galtten, dickflüssigen Teig verarbeiten, 30 Minuten zugedeckt stehenlassen.
Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, gut salzen. Mit der Spätzlereibe den Teig in das kochende Salzwasser hobeln. Wenn Die Spätzle an der Oberfläche schwimmen, mit Schaumkelle in ein Sieb geben, abtropfen lassen und warmhalten. So ewiter verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.

Zwiebeln in dünne Ringe schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln schön goldbraun rösten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Appenzeller in kleine Scheiben schneiden. Spätzle zu den Röstzwiebeln geben, gut verrühren. Appenzeller nach und nach unterheben, immer wieder mit einem Schuss Milch verrühren, damit die Masse nicht zu trocken wird. Mit Salz, Pfeffer und 2 EL gehackte Petersilie vermischen.

Auflaufform fetten, die Spätzlemasse hineingeben und bei 200° C circa 10-15 Minuten im Backofen gratinieren. Mit frischem Petersilien-Stiel garnieren.

 

 

2 Kommentare

  1. Machst Du die auch mal mit Spinat und Sahne und mit Käse überbacken? So wie Woipertinger damals?

    • Ja daran hab ich auch schon gedacht. Machen wir an Weihnachten, das war ja so unglaublich lecker!

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