Vom Pech verfolgte Unglücksraben dürfen nun aufatmen: diese kleinen, selbstgemachten Glücksschweine vertreiben die Pechsträhne im Nu! Mit Lebensmittelfarbe wird aus der weißen Kuvertüre ein zartrosa Schweine-Teint, gefüllt werden die Pralinen mit einer weichen, nussigen Nougat-Ganache. Ursprünglich hatte ich mich für eine Eierlikör-Füllung entschieden, bis ich gestern Abend mit großem Entsetzen feststellen musste, dass Eierlikör ganz furchtbar schmeckt. Die Herstellung der Pralinenhohlkörper ist langwierig, lohnt sich aber in jedem Fall. Wer dafür dennoch keine Zeit investieren möchte, kann die Pralinen-Hohlkörper auch problemlos in diversen Online-Shops bestellen.

Pünktlich zum Nikolaus: die Glücksschweinchen eignen sich auch toll als Geschenk für vom Unglück verfolgte Freunde oder Verwandte!

 

Zutaten für circa 18 Glücksschweine:

Für die Hohlformen:
200 g weiße Kuvertüre

rote Lebensmittelfarbe in fettlöslicher Pulverform, mit Gel- oder Pastenfarben lässt sich Schokolade nicht färben
1 Silikon-Pralinenform mit 18 Mulden (meine Schweineform ist von Birkmann)
1 Teigschaber / langes Messer
ODER 18 Pralinenhohlkörper

 Für die Füllung:
100 g Nougatmasse

50 g Sahne
Vanillearoma

Für die Augen:
1 EL Puderzucker
wenige Tropfen Wasser
schwarze Lebensmittelfarbe in Pulverform

 

Zubereitung:

Die Schokolade vorsichtig im Wasserbad schmelzen. Dabei darauf achten, dass sie nicht über 50° C erhitzt wird, sonst erhält sie einen Grauschleier und verliert ihren zarten Schmelz. Bei einer Temperatur von etwa 30° C kann die Schokolade weiter verarbeitet werden. 
Die Schokolade in die Silikonform gießen, kurz schwenken, damit sich die Schokolade gut verteilt. Auf ein Gitter stürzen und 5 Minuten über einer Schüssel austropfen lassen, bis die überschüssige Schokolade vollständig herausgetropft ist. Die überschüssige Schokolade mit einem langen Messer / Teigschaber abziehen, damit sich an den Mulden keine Schokoladenränder bilden. So lange stehenlassen, bis die Schokolade hart ist. 

Die Sahne zum Kochen bringen und über das Nougat gießen. So lange umrühren, bis sich das Nougat vollständig gelöst hat, dann wenige Tropfen Vanille-Aroma hinzugeben. In einen Gefrierbeutel füllen und kühl stellen, bis die Masse leicht erkaltet ist. Die Spitze des Gefrierbeutels abschneiden und die Pralinen-Hohlkörper in der Silikonform mit der Ganache auffüllen. Unbedingt noch ca. 3-4 mm Abstand zur oberen Kante lassen. Die Pralinen kühl stellen, bis die Ganache ausgehärtet ist. 

Die restliche Schokolade wieder auf 30° C erhitzen und die Pralinen-Hohlkörper großzügig mit der Kuvertüre aufgießen. Kurz stehenlassen und danach die überschüssige Schokolade mit einem langen Messer abziehen. Aushärten lassen und dann aus der Silikonform drücken.

Puderzucker mit wenigen Tropfen Wasser anrühren und mit schwarzer Lebensmittelfarbe in Pulverform versetzen, bis die Glasur schön schwarz ist. Masse in einen Gefrierbeutel geben und eine winzige Ecke abschneiden.  Damit kleine Augen in die dafür vorgesehene Mulde spritzen.

 

 

Pralinen

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One Comment

  1. Hallo Michaela!
    Ich habe auf meinem Blog über die Lauenstein Praline Nougatkugel sowie über die Entstehungsgeschichte von Nougat im Allgemeinen geschrieben. Für all jene, die eine Nougat-Praline selbermachen möchten, habe ich unter anderem auf Ihre Seite verlinkt – quasi als Inspiration. :-)
    Mit den besten Grüßen!
    Bernd (www.pralinenmischung.com)

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