Kategorie: Süßes Frühstück

Chocolate Chip Bananenbrot

Machen wir mal eine kleine Zeitreise ins Jahr 2003, zum Zenith meiner Pubertät. Mein Stil bewegte sich irgendwo zwischen Metal, Hip-Hop, Baggy Pants und Netzoberteilen. Zwischen Neon-Ringel-Stulpen, ulkigen Haarfarben, Smokey Eyes paar excellence, Nietengürtel und schwarzem Nagellack. Zwischen harten und damals für mein Alter noch illegalen Alkoholexzessen in München und übelsten Schneemass-Bauernpartys, auf die man hier im Oberland gehen kann. Wer hätte damals gedacht, dass ich 15 Jahre später, nicht verkatert, in meinem Eigenheim auf meinem Bett mit Tagesdecke sitze, und mit einem Lächeln im Gesicht darüber schreiben kann. Auch wenn diese Zeit an Diversität wohl kaum zu toppen war, und ich auch damals schon einen Hang zur Übertreibung und Dramatik hatte, so bleibt das Jahr 2018 – zumindest emotional betrachtet- unübertroffen. Es hat am absoluten Tiefpunkt begonnen, ausgelöst durch einen neuen Job, den ich im Herbst ’17 angetreten hatte, der mich mental und körperlich vollkommen auszehrte, mich meine Grenzen übertreten ließ und meine tiefsten Ängste und Schwächen zum Vorschein brachte. Nach einer Depression zum Jahreswechsel, die mir teilweise die Kraft zum Aufstehen und zum Laufen raubte, nach langer Krankschreibung und selbstgewählter Arbeitslosigkeit und nach einigen, intensiven Therapiestunden, hab ich es über die letzten 12 Monate geschafft, wieder Kraft zu tanken, zu mir zu finden und meinen „Ressourcenkoffer“ zu füllen. Ein solcher Knock-Out wird mir in den nächsten Jahren nicht mehr passieren, ich habe genug Strategien entwickelt, die das verhindern und kann die Signale meines Körpers ganz genau deuten, wann ich mal wieder eine Pause brauche. Wo es mir allmählich besser ging, erlaubte ich es mir auch wieder, darüber nachzudenken, wie meine berufliche Zukunft aussehen kann.

Eins war mir nach dem letzten Arbeitgeber klar: Ich möchte niemals wieder einem Chef „gehorchen“ müssen. Deshalb habe ich im August des letzten Jahres, nach 8-monatiger Pause, den Schritt gewagt und meine nebenberufliche Tätigkeit als Foodstylist und Fotograf beim Finanzamt als Vollzeitstelle gemeldet. Uff. Angsteinflößend, wenn ich an meinen Kredit, an die Versicherungen, die Krankenkasse, die Mietkosten für das Atelier denke. Aber ich lebe gerade von einem Tag zum nächsten, versuche mich erst zu Sorgen, wenn es Grund zu Sorge gibt, und damit fahre ich eigentlich ganz gut, natürlich alles in vernünftigem Rahmen. Es kommen regelmäßig Aufträge rein, manches gefällt mir mehr, anderes weniger, aber ich kann neue Stile probieren, mich austoben und stilistisch zu mir finden.Das hat dazu geführt, dass ich, wie bereits im letzten Beitrag schon angepriesen, vor einer Woche mein eigenes Atelier beziehen durfte. Mein Freund und sein Vater haben mir schönes Dielen-Laminat über diese grässlichen Fliesen gelegt und ich habe letzte Woche schon einige Dinge aus dem Home-Studio ins neue Atelier gefahren und kann jetzt schon einigermaßen darin arbeiten. Was natürlich fehlt ist die Küche, ein ordentlicher Tisch, Wandfarbe – aber eins nach dem andern, bis Ende Januar habe ich vermutlich den Großteil mit Hilfe meiner absolut liebenswerten Freunde geschafft.

Gestern war dann der erste Shooting-Tag im Studio. Ich habe (noch von Zuhause) ein Chocolate Chip Bananenbrot gebacken, Sahne aufgeschlagen, eingetuppert, alle Kaffeeutensilien rausgekramt und einfach losgelegt. Und es ist so eine immense Erleichterung, ENDLICH Platz zu haben. Schon nach Shootingtag 1 fühle ich mich unheimlich beflügelt und überglücklich, diesen Schritt gegangen zu sein.

Chocolate Chip Bananenbrot

Zutaten für 1 Backform, Durchmesser 20 cm

  • 3 reife, zermatsche Bananen, mittelgroß
  • 75 g brauner Zucker
  • 75 g weißer Zucker
  • 80 g Butter, geschmolzen
  • 2 große Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 120 g Joghurt, 3,5% Fett
  • 190 g Mehl 405er
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 100 g dunkle Schokoladenchips, oder kleingehackte Zartbitterschokolade
  • 2 Bananen zur Deko, der Länge nach aufschnitten
  • 1 Prise Zimt

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 165 Grad Heißluft vorheizen. Eine Backform, 20 cm, fetten und mit Backpapier auslegen.
  2. In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zimt vermengen. In einer weiteren Schüssel die flüssige Butter und die beiden Zuckersorten miteinander vermischen, entweder mit einem Rührlöffel oder mit einem Handmixer. Danach die zermatschten Bananen, gefolgt von Eiern, Joghurt und Vanilleextrakt unterrühren.
  3. Sobald die nassen Zutaten gut vermischt sind, die trockenen Zutaten unterheben. Ganz zum Schluss die Schokochips gleichmäßig unterrühren.
  4. Den Teig in die Form füllen. Zwei Bananen aufschneiden und mit der Schnittkante nach oben vorsichtig auf den Kuchen legen. Nicht eindrücken.
  5. Backzeit beträgt etwa eine Stunde. Wenn der Kuchen schön hochgegangen und goldbraun ist, am besten immer wieder prüfen, ob er 1. noch wackelt wenn man an der Form rüttelt und 2. ob bei der Stäbchenprobe noch Teig kleben bleibt.
  6. Aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen, danach auf ein Blech stürzen. Auskühlen lassen und mit Beeren oder etwas Sahne servieren.

Chocolate Chip Bananenwaffeln

bananenwaffeln

Die wohl spannendste Zeit meines Lebens hat vor etwa zwei Wochen begonnen: Meine Selbstständigkeit! Den Schritt sind schon so viele vor mir gegangen und dennoch fühlt es sich so an, als würde ich gerade eine völlig neue Welt betreten. Meine Zeit selbst organisieren: Ein Traum! Von Zuhause arbeiten und während der Computerarbeit die Katzen streicheln: Ein Traum! Die Angst davor, dass Zeiten kommen, in denen Aufträge ausbleiben: Nicht so toll. Aber gerade in diesem Moment kann ich mich nicht beklagen. Die Zeiträume, in denen ich tatsächlich Leerlauf habe, nutze ich, um mich fotografisch weiterzuentwickeln. Um mit neuen Methoden und Techniken herumzuexperimentieren hat mir neben meinen Vollzeitjobs bislang einfach die Zeit gefehlt, jetzt kann ich guten Gewissens neue Dinge ausprobieren. Gesundheitlich bin ich auch wieder voll auf dem Dampfer, ich tue etwas gegen überhöhte Ansprüche, gegen den quälenden Perfektionismus und lerne, dass es manchmal auch ok sein kann, nur 90% statt 150% zu geben. Länger will ich Euch aber nicht auf die Folter sparen, schließlich geht’s bei meinem Blog ja immer noch um Kulinarik. Heute auf dem Speiseplan: Chocolate Chip Bananenwaffeln (vom Bananenbrot inspiriert) mit Karamellsoße. Frisch aus dem Waffeleisen sind sie außen knusprig und innen saftig, aber auch nach zwei Tagen im Kühlschrank sehr empfehlenswert.

bananenwaffeln

Chocolate Chip Bananenwaffeln

Zutaten für etwa 8-10 Waffeln:

  • 3 mittelgroße Bananen
  • 100 g Butter
  • 175 g weißer Zucker
  • 2 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 120 g Saure Sahne
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 170 g Mehl (Weizen 405 oder Dinkel)
  • 60 g gehackte Schokolade
  • 50 g Walnüsse
  • 1 TL Zimt

Karamellsoße:

  • 150 g Zucker
  • 60 g Butter
  • 90 ml Sahne
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

  1. Schokolade und Walnüsse sehr fein hacken. In einer großen Schüssel Mehl, Salz,  Zimt und Backpulver miteinander vermengen. Bananen schälen und mit einer Gabel matschig zerdrücken.
  2. Butter mit Zucker schaumig rühren, etwa 10 Minuten. Eier nach und nach hinzugeben. Wichtig: Alle Zutaten sollten etwa die gleiche Temperatur haben, sonst wird der Teig flockig.
  3. Joghurt und zermatsche Bananen abwechselnd mit der gesiebten Mehlmischung zum Teig geben.
  4. Am Schluss noch die Walnüsse und die Schokolade unterziehen.
  5. Im heißen , gefetteten Waffeleisen circa 4-5 Minuten bei 2/3 Hitze ausbacken.
  6. In einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze den Zucker schmelzen. Den Topf idealerweise nur schütteln und schwenken, statt zu rühren, so wird die Klümpchenbildung minimiert. Wenn der Zucker komplett geschmolzen ist und eine goldbraune Farbe annimmt, vom Herd nehmen. Dann die Butter in kleinen Stückchen unterrühren, bis sie geschmolzen ist. Danach noch die Sahne und das Salz hinzugeben. Der Zucker wird wieder fest, dies ist normal. So lange bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Zucker sich wieder gelöst hat und man eine sämige Karamellsoße bekommt. Das kann gut 10-15 Minuten dauern. Etwas abkühlen lassen und mit frischen Bananen und Waffeln servieren.
Bananenwaffeln

Mohnschnecken Challa

mohnchalla

Endlich ist der Frühling in München angekommen, meine Stimmung geht merklich bergauf. Ich liebe Winter und vor allem Schnee, glitzernde Wiesen und auch einer klirrenden Kälte kann ich etwas abgewinnen, aber diese grauen und tristen Tage der letzten Wochen haben mir wirklich aufs Gemüt gedrückt. Als die Sonne letzte Woche endlich wieder zum Vorschein kam und die Temperaturen deutlich angestiegen, konnte ich wieder neue Energie schöpfen. Neue Energie für meinen Körper, für meine Seele und meinen Geist. Gerade lebe und arbeite ich von Zuhause. Meinen Job in einem Concept Store habe ich gekündigt, da die Arbeitsbelastung meine Kräfte geraubt hatte.

Wie geht es nun weiter?

Nun denke ich denke über die Zukunft nach, stehe zum Großen Teil in meiner Küche, um neue Rezepte auszuprobieren. Es ist mir ein großes Anliegen, mich und meinen Stil zu finden und auf den Punkt zu bringen. Neue Stylings, neue Rezepte, neue Retusche Techniken für meine Bilder. Ebenso und fast so wichtig ist es mir, Einblicke in meine Person zuzulassen. Bislang fiel es mir schwer, ehrlich je nach Stimmungslage zu schreiben, daher habe ich manchmal auch einige Wochen nichts gepostet, wenn mir nicht danach war oder ich zuviel Stress und schlechte Gedanken hatte. Aber es ist jetzt an der Zeit, mich zu öffnen und ein wenig mehr von mir selbst, meiner Vergangenheit und meinen Träumen zu erzählen. Einer meiner großen Wünsche ist es, selbstständig zu arbeiten um das zu tun, was ich am Besten kann. Die Schönheit in Lebensmitteln zu entdecken, herauszuarbeiten und fotografisch festzuhalten. Noch ist mir das Projekt zu riskant. Aber ich spüre tief in mir drin, dass es der richtige Weg für mich ist. Habt Ihr Erfahrungen damit? Wie sieht es aus mit Versicherungen, finanzieller Absicherung, Existenzängsten? Schreibt mir gerne in die Kommentare oder eine e-Mail, ich würde mich sehr über Feedback freuen, auch wenn Ihr in einer anderen Branche arbeitet.

Blogger sein oder sein lassen?

Am Begriff des Bloggers haften viele Vorurteile. Oberflächlich, selbstverliebt und ungebildet sollen sie sein. Daher distanziere ich mich sehr gerne davon. Ich war eine der Ersten in der Foodbloggerszene, habe darin jedoch nie eine Möglichkeit der Selbstverwirklichung gesehen, weshalb der Törtchenherzog viel zu wenig Beachtung bekommen hat. Meine ersten Schritte als selbstständige Bloggerin bin ich nach meiner Kündigung mit Edeka gegangen. Zuvor hatte ich mich immer dagegen gewehrt, Produkte zu vermarkten, da ich frei von Werbung bleiben wollte und ich dachte, dies würde nicht akzeptiert werden. Doch ich beginne nun, die Marken und Produkte zu hinterfragen, die mir angeboten werden und Inspirationsgeber zu werden. Ich betreibe Recherche und entscheide dann, ob ich mich mit dem Kunden identifizieren kann. Und im Falle von Edeka kann ich das, viele andere Anfragen habe ich bereits abgelehnt.

Um zum Punkt zu kommen: Es ist Zeit für ein neues Rezept und ein neues Styling und die Chance, einen Einkaufsgutschein zu gewinnen. Die Vorgehensweise ist sehr einfach, sofern ihr auf Instagram aktiv seid.

  1. Wählt Euer Lieblingsprodukt der Edeka Eigenmarke mit dem blauen Edeka-Carée
  2. Folgt dem offiziellen @Edeka Account.
  3. Ladet ein Bild mit Eurem Lieblingsprodukt auf Eurem Instagram-Profil hoch, erklärt Euren Followern, was es zu einem Eurer #edekalieblinge macht und vertaggt den offiziellen @Edeka-Account.
  4. Für Euer Posting habt Ihr Zeit bis zum 22.4. – danach werden die drei glücklichen Gewinner ausgelost!

Und falls Ihr darauf keine Lust habt, dann lest bitte dennoch weiter, weil ich mit einem der Produkte eine wunderbare Mohn-Challa kreiert habe. Sie ist überhaupt nicht trocken und wird durch die Himbeerglasur so richtig fruchtig.

mohnchalla

Mohnschnecken-Challa

Zutaten für 1 Stück:

  • 350 g Dinkelmehl
  • 35 g gemahlenen Mohn
  • 210 ml Milch, lauwarm
  • 60 g zerlassene Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2/3 Pck. Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 35 g Zucker
  • Schale von einer Bio-Zitrone

Füllung:

  • 2 Packungen Mohnfülle von Edeka oder selbstgemachte Mohn- oder Nussfülle

Glasur:

  • 1 Ei
  • 1 Schuss Milch
  • 1 Schuss Vanilleextrakt
  • Brauner Zucker, nach Bedarf

Topping:

  • 100 g TK Himbeeren
  • Schuss Vanilleextrakt
  • 200 g Puderzucker
  • Saft von einer Bio-Zitrone

Zubereitung:

  1. Zuerst Mehl mit gemahlenem Mohn, Trockenhefe, Salz, Zucker und Zitronenschale vermengen. Milch , Butter und Vanilleextrakt in einem Topf erwärmen, bis sich die Butter komplett gelöst hat.
  2. Danach die warme Milch in die Mehlmasse gießen und gut kneten, bis ein homogener, nicht zu klebriger aber weicher Teig entsteht.
  3. Für eine Stunde unter einem Küchentuch ruhen lassen. Danach zu einer länglichen Rolle formen, in vier gleich große Stücke teilen. Je ein Stück zu einem länglichen Rechteck von etwa 25*8 cm ausrollen. Eine Längshälfte mit der Edeka Mohnfülle bestreichen. Dann die Ecken des Rechtecks aufeinanderklappen. Den nun entstandenen, schmaleren Streifen ebenfalls mit Mohnfülle bestreichen. Beide Außenkanten aneinanderdrücken, dass die Mohnfülle innenliegt, diese neu geformte Rolle auf einer bemehlten Unterlage nochmal zu einer gleichmäßígen Rolle ausrollen, die etwa eine Länge von 50 cm haben sollte.
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  4. Mit den drei weiteren Teigstücken genau so verfahren. Dann die vier Stränge wie auf den Bildern zu sehen verknoten.
  5. Wieder eine Stunde ruhen lassen. 1 Ei mit einem Schuss Milch, einem Schuss Vanilleetrakt verrühren. Das aufgegangene Mohnbrot damit bestreichen. Mit braunem Zucker bestreuen.
  6. Ofen auf 180 *C vorheizen (Ober-Unterhitze). Dann das Mohnbrot auf mittlerer Ebene in den Backofen schieben und etwa 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.
  7. Indes die TK Himberen mit dem Vanilleextrakt und dem Saft einer Zitrone aufkochen. Gut pürieren und etwas abkühlen lassen. Mit dem Puderzucker verrühren, bis eine glatte Masse entsteht und großzügig auf dem ausgekühlten Mohn-Pull-Apart-Bread verteilen.

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Carrot Cake Cupcakes

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Schon sehr lange arbeite ich an dem einen perfekten Rezept für Carrot Cake. Ich habe etliche Versuche gebraucht, um endlich den richtigen Süßegrad und die perfekte Konsistenz herauszufinden. Die amerikanischen Rezepte sind alle viel zu süß, die deutschen Karottenkuchen oder Rüblikuchenrezepte sind mir einfach zu langweilig. Deshalb ist es eigentlich die amerikanische Variante des Karottenkuchens ein wenig eingedeutscht! Was meine Cupcakes im Geschmack so besonders macht? Dosenananas (keine Sorge, schmeckt man nicht, sorgt nur die frische und saftige Komponente), geriebene Kokosnuss für die Konsistenz und gehackte Walnüsse für den Biss. Bei uns gibt es aus Tradition jedes Jahr einen Osterbrunch, wo ich natürlich dicke Geschütze auffahre! Diese Cupcakes werden dieses Ostern auf jeden Fall Ihren Weg auf den Esstisch finden.

Neben dem Rezept möchte ich Euch hier ausserdem auch auf ein Gewinnspiel aufmerksam machen – gerade kooperiere ich mit EDEKA und aus dieser Zusammenarbeit ist auch dieses Posting entstanden. Falls Ihr auf Instagram aktiv seid, könnt Ihr hier mit etwas Glück einen von drei Einkaufsgutscheinen im Wert von 500 € für eine Edeka-Filiale Eurer Wahl gewinnen. Was Ihr dafür tun müsst? Ganz einfach:

  1. Wählt Euer Lieblingsprodukt der Edeka Eigenmarke mit dem blauen Edeka-Carée
  2. Folgt dem offiziellen @Edeka Account.
  3. Ladet ein Bild mit Eurem Lieblingsprodukt auf Eurem Instagram-Profil hoch, erklärt Euren Followern, was es zu einem Eurer #edekalieblinge macht und vertaggt den offiziellen @Edeka-Account.
  4. Für Euer Posting habt Ihr Zeit bis zum 22.4. – danach werden die drei glücklichen Gewinner ausgelost!

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Carrot Cake Cupcakes

Zutaten für 16 Cupcakes:

  • 250 g Mehl
  • 120 g weißer Zucker
  • 80 g brauner Zucker
  • 4 g Zimt
  • 2 TL Backpuver
  • 180 g Öl
  • 3 Eier
  • 210 g Ananas, ungezuckert aus der Dose
  • 100 g Kokosnuss, gehackt
  • 180 g geriebene Karotten
  • 50 g Walnüsse, gehackt
  • Schale und Saft von zwei Bio-Zitronen
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Salz

Frosting:

  • 500 g Mascarpone
  • 400 ml Sahne
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 40-60 g Puderzucker, je nach gewünschter Süße
  • Schale und Saft von einer Bio-Orange und Bio-Zitrone
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Eier und beide Zuckersorten schaumig schlagen. Öl und Vanilleextrakt unterrühren. Ananas sehr fein hacken, Karotten reiben. Walnüsse ebenfalls hacken. Mehl mit Backpulver, Zimt, Salz und geriebener Kokosnuss vermischen. Unter die Eimasse rühren. Saft und Schale von zwei Zitronen einrühren. Zum Schluss die Karotten, die klein geschnittene Ananas und die Walnüsse unterheben.
  2. Ein/Zwei Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen und die Förmchen zu 2/3 füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C circa 20 Minuten backen.
  3. Für das Frosting die Mascarpone und den Vanillezucker vermischen. Prise Salz, Vanileextrakt, Saft von einer Bio-Zitrone und Orange einrühren. In einer anderen Schüssel Sahne, Sahnesteif und Puderzucker steif schlagen. Unter die Mascarpone heben. Falls das Frosting zu flüssig ist, nochmal gut aufschlagen, bis die Masse fester wird. Vor dem Aufspritzen nochmal kühl stellen.
  4. Die Muffins auskühlen lassen, danach das Frosting in einen Einweg-Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und das Frosting großzügig auf die Muffins spritzen. Die Walnüsse klein hacken und die Muffins damit dekorieren.

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Buttermilchwaffeln

Buttermilchwaffeln

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich mir meine Rezepte komplett selbst ausdenke. Darauf kann ich in der Regel nur mit Jein antworten, denn in den sozialen Medien sieht man natürlich allerlei fantastische Bilder, Rezepte über Rezepte und dieses Überangebot macht es einem fast schon schwer, zu entscheiden. Würde ich alle Rezepte aus meinen Büchern und Zeitschriften nachkochen, müsste ich mir bis zum Ende meines Lebens nie wieder Gedanken machen, was ich morgen kochen soll. Und würde ich diese Rezepte einfach stur abschreiben und hier online stellen, so wäre der Sinn und Zweck dieser Seite etwas verfehlt. Doch ist es doch meist so, dass einem Zutaten aus bestimmten Rezepten fehlen, dass man diesen Kuchen lieber mit jener Creme und lieber mit Öl statt mit Butter zubereitet,dass man Süßkartoffeln durch Kürbis ersetzt, Grünkohl durch Spinat, dass einem einfach eine bestimmte Farb- oder Texturkombination gefällt, sodass man so spielerisch auch andere Sachen darauf entwickeln kann.  Ich bin keine gelernte Konditorin, weshalb mir einfach das nötige Grundwissen fehlt, mir vor allem Teige komplett „selbst“ auszudenken. Natürlich kenne ich in etwa die Verhältnisse, doch meist schlage ich doch nochmal in meinen schlauen Büchern nach, ob das Grundverhältnis stimmt und dann passe ich es an meine Vorlieben an. Deshalb: Jein! Ich erfinde die Sachen nicht komplett neu, aber interpretiere sie auf meine eigene Art und Weise, ohne dabei ein Rezept  abzukupfern und als meines zu verkaufen. So war ich die letzten Wochen mal wieder auf der Suche nach „Authentic Buttermilk Waffles“ (aus irgendeinem Grund bilde ich mir nämlich ein, dass es in den USA weitaus bessere Buttermilchwaffeln gibt) – und auf der Suche bin ich immer wieder auf Rezepte gestoßen, die über eine Unmenge an Zucker und Fett verfügen. Deshalb habe ich mir 2-3 Grundrezepte angesehen und nach meinem Geschmack weiter verfeinert. Weniger Zucker, mehr Gewürze, eine Prise Salz und eine andere Zubereitungsweise, mit getrennt voneinander aufgeschlagenen Eiern. Und Zutaten hinzufügen geht immer, Blaubeeren sowieso, deshalb gab es bei uns die Tage weniger süße Buttermilchwaffeln mit Blaubeeren, die, frisch aufgebacken, außen schön knusprig und innen knatschig weich sind. Nach Bedarf ein wenig Puderzucker oder Ahornsirup dazu und ich bin wunschlos glücklich und darf das Rezept, das es so garantiert kein zweites Mal zu finden gibt, stolz mein Eigen nennen 😉

Buttermilchwaffeln

Buttermilchwaffeln

Zutaten für  6 längliche Waffeln:

  • 95 g weiche Butter
  • 70 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier, getrennt
  • 190 g Mehl, 405er
  • 1 TL Backpulver
  • Orangenschale von 1 Bio-Orange
  • 200 g Buttermilch
  • Prise Zimt
  • 125 g frische Blaubeeren

Zubereitung:

  1. Eier trennen, Eiweiß aufschlagen. Weiche Butter mit Zucker etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Danach die Eigelbe und das Vanilleextrakt nacheinander unterrühren.
  2. Mehl, Backpulver, Orangenschale, Zimt und Salz in einer weiteren Schüssel mischen. Abwechselnd mit der Buttermilch unter das Eigelb-Buttergemisch rühren. Ganz zum Schluss noch vorsichtig den Eischnee unterheben und nur so lange rühren, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.
  3. Waffeleisen mit Backtrennspray oder Öl einpinseln und aufheizen (ich backe auf Stufe 5 von 6, also sehr heiß) – Danach je eine Kelle Teig in die Backform füllen und mit ein paar Blaubeeren bestreuen. Den Deckel schließen und 3-4 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  4. Noch heiß servieren und mit Puderzucker oder Ahornsirup genießen.

Saftiges Bananenbrot

Bananenbrot

Ich und die Banane – Eine nicht enden wollende Hassliebe! Pur kann ich sie nicht essen, weil ich von der Konsistenz und dem Geräusch, das sie im Mund erzeugt, einen Würgreiz bekomme. Fast so wie beim Zahnarzt, wenn man auf die Abdruckschiene beißt und dabei tief durchatmen soll. Es ändert auch nichts daran, ob ich die Banane selbst esse oder ob mir meine unmittelbaren Tischnachbarn ins Ohr schmatzen, der Würgreiz bleibt. Verarbeitet jedoch, zum Beispiel als veganes Bananeneis oder als Bananenbrot mag ich sie wirklich gerne. Ich kann nur das Geräusch, den Geruch und die Konsistenz der rohen Banane nicht ertragen. Mein Freund kauft sich ganz gern mal eine kleine Staude und lässt diese dann so lange in der Küche liegen, bis sie schwarz, weich und eigentlich ungenießbar ist. Und da ich Lebensmittel nur sehr ungern wegwerfe, und auch nur dann, wenn sie wirklich verdorben sind, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, die Bananen weiterzuverarbeiten. Und ich liebe das Ergebnis! Das Bananenbrot ist nicht zu süß, sehr saftig und perfekt zum Frühstück, mit noch ein paar Beeren, Apfelschnitzen oder einem Klecks Ricotta mit Ahornsirup.

Da traf es sich ganz gut, dass ich als verspätetes Weihnachtsgeschenk von Springlane eine tolle neue Backform aus der Küchenkollektion bekommen habe, die ich hierfür verwenden konnte und die sich dafür sehr gut macht, wie ich finde. Das Bananenbrot ist recht saftig, nicht zu süß und hat eine  Blaubeer-Zuckerglasur. Wer es schokoladiger mag, rührt noch Schokoladenstücke unter oder überzieht den Kuchen mit einer Schokoglasur. Probiert es einfach aus was Euch am besten schmeckt und hinterlasst gerne einen Kommentar, wie es Euch geschmeckt hat!

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Saftiges Bananenbrot

Zutaten für eine Backform:

  • 6 weiche Bananen, circa 600 g
  • 200 g geschmacksneutrales Öl, z.B. Rapsöl
  • 100 g brauner Zucker
  • 120 g weißer Zucker
  • 2 Eier
  • 500 g Mehl, 405er
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder Mark von einer Vanilleschote)
  • 1 gehäufter  TL Zimt
  • 2 Kapseln Kardamom, sehr fein zerstoßen
  • 90 g Walnüsse, klein gehackt
  • 150 g Buttermilch
  • 3 EL TK-Heidelbeeren
  • 5 EL Puderzucker
  • Einige frische Heidelbeeren für die Deko

Zubereitung:

  1. Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Form einfetten, mit Mehl ausstäuben. Sehr reife Bananen pürieren, das Fruchtfleisch soll circa 600 g betragen. Wer gerne Stückchen im Bananenbrot hat, zerdrückt die Bananen mit der Gabel.
  2. Eier und beide Zuckersorten für etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Danach langsam das Öl unterrühren.
  3. Trockene Zutaten, sprich Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und zerstoßenen Kardamom vermischen. Vanilleextrakt unter die Eier-Öl-Mischung rühren. Danach die Mehlmischung abwechselnd mit der Buttermilch und den pürierten Bananen unter die Eiermasse rühren, bis ein homogener Teig entsteht.
  4. Zum Schluss noch die kleingehackten Walnüsse unterrühren. In die Form füllen und etwa 60-70 Minuten backen. (Stäbchenprobe machen). Für eine große Kastenform sollte die Teigmenge genau ausreichend sein, bei kleineren Formen nur etwa 2/3 des Teiges verwenden.
  5. Für die Glasur die TK Heidelbeeren aufkochen und zerstoßen, sodass der Saft austritt. Den Puderzucker in eine Schüssel füllen, soviel Heidelbeersaft dazugeben, bis die Glasur eine dickflüssige Konsistenz bekommt. Das passiert schon bei relativ wenig Heidelbeersaft, also sparsam dosieren. Über den ausgekühlten Kuchen gießen, mit Heidelbeeren bestreuen und trocknen lassen. Wer möchte, kann die Heidelbeeren auch mit etwas Zitrone aufkochen, dann wird die Glasur noch frischer.

Banana Bread
Banana Bread
Banana Bread

 

Dinkel Cashew Granola

Cashew Granola

Hätte man mich vor zwei Jahren nach meinem Morgenritual gefragt, hätte ich wahrscheinlich mit „Habe ich nicht. Kaffee, Make up und dann in die U-Bahn“ geantwortet. Seitdem wir in unserer neuen Butze sind und ich mich in meinem Leben nie heimeliger gefühlt habe, kann ich sogar drei Stunden vor Abfahrt aufstehen und die Zeit ist doch noch zu knapp. Ich dusche dann erstmal schön lange und heiß in unserem kleinen, aber feinen Bad, mache mir Kaffee und ein üppiges Frühstück in unserer geräumigen Küche, sprenge den Rasen, begutachte die Pflanzen, knipse hier und dort eine verblühte Rose ab, mache noch ein wenig Papierkram, lese Nachrichten und mache es mir auf der Couch gemütlich um dann kurz vor knapp noch schnell mein Make-Up aufzutragen und zum Zug zu rennen. Gerade in den Sommermonaten, wenn es morgens um 6 schon angenehm hell ist, stehe ich besonders früh auf, um noch Fotos für meinen Blog zu machen.

Anfang der Woche hatte ich noch eine halbe Stunde über, habe mir frische Aprikosen und Erdbeeren vom Feld unter den Backofengrill geschmissen und mit meinem selbstgemachten Cashew Granola und Joghurt verspeist. Der Figur zuliebe nehme ich immer nur einen Esslöffel Granola und fülle den Rest mit ungesüßtem Joghurt und Früchten auf. Das Granola schmeckt durch Dinkelflocken, Mandelmehl und Cashewkerne wunderbar kernig. Das Mandelmehl hüllt sich um die Dinkelflocken und die Cashewkerne und sorgt für einen leckeren Crunch. Ahornsirup sorgt für die Klümpchenbildung, auf die ich bei meinem Granola keinesfalls verzichten kann.

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Cashew Granola

Dinkel Cashew Granola

Zutaten für zwei Bleche (2 große Gläser):

  • 500 g Dinkel Haferflocken
  • 30 g Mandelmehl
  • 120 g Ahornsirup
  • 40 g Rohrohrzucker
  • 3 g Salz
  • 60 g Kokosfett
  • 150 g Cashewnüsse
  • 100 g Schokodrops
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:

  1. Dinkelhaferflocken, Mandelmehl, Rohrohrzucker, Salz und Cashewnüsse in eine große Schüssel geben. In einem Topf Kokosfett, Ahornsirup und Vanilleextrakt erwärmen, bis alles flüssig ist. Dann über das Granola geben und gut durchmischen. Schokodrops unterrühren, auf zwei mit Backpapier belegten Bleche verteilen und bei 120° 50-60 Minuten backen, bis die Kerne leicht gebräunt sind

Cashew granola Cashew Granola

// English version

Crunchy Spelt Granola

Ingredients for 2 baking sheets ( 2 large jars):

  • 500 g rolled spelt oats
  • 30 g almond flour
  • 120 g maple syrup
  • 40 g Dermerara sugar
  • 3 g salt
  • 60 g coconut oil
  • 150 g cashew nuts
  • 100 g heat proof chocolate drops
  • 1 teaspoon vanilla extract

Method:

  1. Mix spelt flakes, almond flour, dermerara sugar, salt and cashew nuts in a large bowl. In a pan, mix coconut oil, vanilla extract and maple syrup and carefully heat until there are no longer any oil clumps visible. Add to dry ingredients and stir until everything is well combined. Add chocolate drops and fold them under. Spread that mixture onto two baking sheets lined with parchment paper and bake for about 50-60 minutes at 120°C, until the granola slightly browns and gets a crunchy texture. Let it cool completely and fill into large jars.

 

Himbeer Bircher Müsli

Himbeer Bircher

Das schwierigste an diesem Beitrag waren weder die Fotos, noch das Rezept oder die Beschaffung der Zutaten: Es war das Finden eines geeigneten Titels. Im Amerikanischen ginge einem die Bezeichnung Overnight Oats so schön über die Lippen – doch Oats bedeutet übersetzt Hafer, und da mein Übernacht-Müsli gänzlich ohne Getreide auskommt, fand ich die Bezeichnung nicht so treffend. Deshalb habe ich mich stattdessen für den Titel Himbeer-Bircher Müsli entschieden. Doch wie auch immer dieser lauten mag, kommt es vorrangig ja nur auf den Geschmack an. Und der kann überzeugen: Das Himbeer-Bircher Müsli ist glutenfrei, wird am Abend zubereitet, ist sehr saftig und vielfältig im Geschmack und hat dank der Himbeeren eine tolle, zartrosa Farbe. Mit Leinsamen, Chiasamen und Trockenpflaumen regt es noch dazu auf die wohl leckerste Art und Weise die Verdauung an, an dieser Stelle gehe ich nicht auf Details ein 🙂 Lasst mich wissen, wie es euch geschmeckt hat!

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Himbeer Bircher

Himbeer Bircher Müsli

Zutaten für 2-3 Portionen:

  • 10 g Leinsamen
  • 10 g Chiasamen
  • 10 g Kokosraspel
  • 15 g gehackte Walnüsse
  • 15 g Haselnusskerne1818
  • 15 g Mandelkerne
  • 150 ml Mandelmilch
  • 15 g Agavendicksaft
  • 20 g Trockenpflaumen
  • Prise Salz
  • ¼ TL Vanilleextrakt
  • 20 g Himbeeren

Zubereitung:

  1. Walnüsse und Haselnüsse hacken, Mandelkerne spalten und Trockenpflaumen fein würfeln.
  2. Die Himbeeren fein hacken. Alles vermischen und über Nacht in 2 bzw. 3 Gläsern in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen ½ Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, evtl. mit frischen Beeren garnieren.

Himbeer Bircher Himbeer Bircher

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Rasperry overnight oats

Ingredients for 2-3 servings:

  • 10 g flax seeds
  • 10 g chia seeds 
  • 10 g shredded coconut
  • 15 g chopped walnuts
  • 15 g chopped hazelnuts
  • 15 g sliced almonds
  • 150 ml almond milk
  • 15 g agave syrup
  • 20 g dried plums
  • pinch of salt
  • ¼ tea spoon vanilla extract
  • 20 g fresh raspberries

Method:

  1. Chop walnuts and hazelnuts, slice almonds and chop dry plums into very thine cubes.
  2. Chop rasperries. Mix all ingredients in a bowl or 2/3 serving glasses and put it into the refrigerator. The next morning, remove 1/2 hour before serving from the refrigerator and serve with fresh raspberries.

Schoko-Meersalz-Granola

Schoko Meersalz Granola

Was war das für ein verrückter Tag heute. Ich hatte die einmalige Chance, mit Münchens neuem Concept-Store Sois Blessed für ein Blogger Event zu kooperieren. Geplant – und somit in meinem Aufgabenbereich – war ein Brunch für 40 Modeblogger; eine echte Herausforderung und diese Aktion grenzte vor allem beim Befüllen meines Kühlschrankes und meines Autos (Smart, du kleines Raumwunder) ein wenig an Real-Life-Tetris. Aber ich habe alles geschafft und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auf der Speisekarte standen neben Zimtschnecken, Windbeuteln, Hummus, Brioche, Marmelade, verschiedenen Buttersorten und Waffeln unter anderem auch dieses Schokoladen-Meersalz-Granola. Und das hat eingeschlagen wie eine Bombe. Kaum jemand hat mich nicht dazu zwingen wollen, es im großen Stil abzufüllen und zu verkaufen. Noch ist das Zukunftsmusik, aber sag niemals nie!

Nachdem es so gut ankam, möchte ich mit euch mein Rezept für dieses Schokoladen-Meersalz-Granola teilen. Mehrkornflocken, Kakao, Ahornsirup, Kokoschips und eine gute Prise Meersalz machen es zu etwas ganz Besonderem.

Schoko Meersalz Granola

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Schoko-Meersalz-Granola

Zutaten:

  • 270 g Mehrkornflocken
  • 150 g Mandelkerne, gespalten
  • 50 g Kakao
  • 60 g Zucker
  • 30 ml Ahornsirup
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 70 g Kokosöl
  • 75 g Schokoladendrops
  • 40 g Kokoschips
  • Meersalz / Fleur de Sel-Flocken, nach Bedarf

Zubereitung:

  1. Ofen auf 120°C vorheizen. Mehrkornflocken, gespaltene Mandelkerne, 60 g Zucker und Kakaopulver in einer großen Schüssel vermengen. 
  2. Ahornsirup, Kokosöl und Vanilleextrakt in einem Topf schonend erwärmen. Über die trockenen Zutaten gießen, gut umrühren und durchmischen, auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und 50 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit wenden.
  3. Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen. Dann die Schokodrops unterrühren und mit Meersalz besprenkeln. Ich nehme etwa 1 TL auf die Menge. Kokoschips in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Wenn das Granola komplett ausgekühlt ist, die Kokoschips unterheben und in luftdicht verschlossene Gläser füllen.

Schoko Meersalz Granola Schoko Meersalz Granola Schoko Meersalz Granola Schoko Meersalz Granola

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Chocolate sea salt Granola

Ingredients:

  • 270 g rolled oats
  • 150 g almond kernels, cutted into halfs
  • 50 g cocoa powder
  • 60 g sugar
  • 30 ml maple syrup
  • 1 TL vanilla extract
  • 70 g coconut oil
  • 75 g heat proof chocolate cubes
  • 40 g coocnut flakes
  • Fleur de Sel-Flakes, approx. 1 tea spoon

Method:

  1. Preheat oven to 120°C. Mix rolled oats, almond kernels, 60 g of sugar and cocoa powder in a large bowl.
  2. In a saucepan carefully heat maple syrup, coconut oil and vanilla extract. Pour liquid ingredients over dry ingredients and mix until everything’s  well combined. Spread that mixture on a baking sheet lined with parchment paper and bake for about 50 minutes. Stir after half of the time.
  3. After 50 Minutes the granola should be really cross. Remove from oven and let it cool for some minutes. Sprinkle with chocolate and sea salt. Roast coconut flakes in a non-stick pan without any added fat. Wenn the granola is completely cooled down, add coconut flakes to the granola and fill it into airtight glasses. 

Teffmehl Pfannkuchen

Teffmehl pancakes

Umziehen ist anstrengend, keine Frage, ich verstehe es aber auch immer als eine Art Befreiungsakt von Altlasten. Ein bis zwei Monate vor jedem Umzug setze ich mich vor alle überfüllten Schränke und sehe jedes einzelne Teil genau an, prüfe, ob es noch ganz ist, ob ich es noch brauchen kann, ob ich es jemals verwendet habe, ob es ein unnützes Geschenk oder auch ein typischer Fehlkauf ist. Was nicht mehr gebraucht wird, kommt in die Tonne, auf eBay, zu meiner Familie oder auf den „Free-to-take“-Tisch in meiner Arbeit. Dieses mal habe ich extrem ausgemistet: Der Inhalt meines Kleiderschrankes füllt nun nur noch zwei, vielleicht drei Waschmaschinenladungen und mit Tupperware oder Geschirr sieht es mehr als dürftig aus in meinen Küchenschränken. Alles was keinen Deckel oder auch nur eine kleine Macke, einen Riss oder einfach auch nur eine unbrauchbare Backform in Herzform war, ist gnadenlos in der Tonne gelandet. In puncto Geschirr und Aufbewahrungsbehältnisse bin ich nach dieser Ausmistaktion nun relativ schlecht aufgestellt. Da ich mich aber schon länger nach einem einheitlichen, schönen Geschirrservice umsehe, ist das halb so wild. Ich war dennoch sehr froh über das Angebot von Lieblingsglas, die populären Ball Mason Jars zu testen. Je nach Ausführung kann man die Gläser entweder als Trinkglas mit Strohhalmöffnung, als luftdicht verschlossenes Glas für Pesto, Soßen oder Marmelade oder auch einfach nur als stilvolles Transportgefäß für das tägliche Mittagessen im Büro verwenden. Zum L(N)eidwesen meiner Kollegen habe ich eines meiner Gläser neulich mit Mini-Teffmehl-Pfannkuchen mit Himbeeren gefüllt. In der Arbeit kurz in die Mikro damit und der ganze Gang duftete nach frischen Pfannkuchen. Herrlich war das! Diese Gläser werden noch viele weitere Köstlichkeiten für mich transportieren, da bin ich sicher.

Teffmehl ist übrigens ein Pseudogetreide, das, ähnlich wie Buchweizen, gut für Allergiker geeignet ist. Mir persönlich schmeckt es wesentlich besser als Buchweizen und in Kombination mit Reismehl merkt man in der Textur fast keinen Unterschied zu normalem Weizenmehl.  Es schmeckt angenehm nussig, hat eine dunklere Farbe und, vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein, es hat bessere Klebeeigenschaften als die sonstigen Ersatzmehle, was soviel bedeutet wie: Meine Pfannkuchen fallen in der Pfanne nicht mehr auseinander, wie sie es bei der Zubereitung mit Kokosmehl tun. Probiert es doch einfach mal aus, ihr werdet begeistert sein.

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Teffmehl pancakes

Teffmehl Pfannkuchen

Zutaten für 4 Frühstücksportionen:

  • 125 g Teffmehl
  • 100 g Reismehl
  • 3 Eier
  • 400 ml Milch (Mandelmilch, Cashewmilch oder Ähnliches funktioniert genauso)
  • 1 EL Zucker + 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Backpulver
  • Puderzucker + Ahornsirup + Beeren nach Wahl zum garnieren

Zubereitung:

  1. Teffmehl, Backpulver, Reismehl, Zucker und Salz vermengen. Eier, Milch und Vanilleextrakt dazugeben und kräftig aufschlagen. Für etwa 15 Minuten ruhen lassen, damit die Masse etwas andickt.
  2. In einer Pfanne mit etwas Fett nacheinander Pfannkuchen ausbacken. Danach mit Puderzucker bestäuben und mit frischen Beeren und Ahornsirup servieren.

teffmehl pfannkuchen teffmehl pfannkuchen teffmehl pfannkuchen

// English version

I love pancakes for breakfast and i’m always looking for grain free alternatives. I’m not an allergic nor do i have any problems with wheat, i’m just curious of what alternatives can be used. Teff flour is my absolute favorite „alternative“. It has a subtle nutty flavor and in combination with rice flour you get the most fluffy pancakes you could imagine. Give it a try, you won’t be disappointed.

Teff flour pancakes

Ingredients for 4 breakfast servings:

  • 125 g teff flour
  • 100 g rice flour
  • 3 Eier
  • 400 ml milk (your favorised nut milk works as well)
  • 1 tablespoon sugar + pinch of salt
  • 1 teaspoon vanilla extract
  • 1 teaspoon baking powder
  • icing sugar + maple syrup + berries of your choice as topping

Method:

  1. In a large bowl mix teff flour, rice flour, sugar, salt and baking powder. Add eggs, milk und vanilla extract and let it rest for about 15 minutes.
  2. Heat some oil in a non-stick pan and bake pancakes in a row. Dust with baking powder and garnish with breries of your choice.